Bewertungen - Kai3

#3 - Vegetarisch - Slough, Skandinavisch, Fisch

Bewertungen im Überblick

Bewertungsdurchschnitt
4.4 von 5
Super | 1129 Bewertungen

Bilder, hochgeladen von Rezensenten

Bewertungen von verschiedenen Nutzern

Speisekarte

Letztes Update : 13.08.2021

3.6 ★ von 79 Bewertungen
oschuler
31.05.2020

Fine traditional German food in modern surroundings Since the food court in Sony Center was closed on an early Sunday evening, we decided to try one of

messer-1
31.05.2020

Doesn't worth the time for its price. Probably only the atmosphere with fountain and live music under that tent/roof should be mentioned here.

pkuhlmann-1
31.05.2020

Pasta carbonara was disappointing. The sauce was too thick and it feels weird in your mouth 2/5 :(

lily-bahringer
13.08.2021

Einen fantastischen Abend haben wir auf der Terrasse verbracht Ein einmaliger Blick über das Wattenmeer bis Föhr

leone-fiore
13.08.2021

Qualität der Speisen war gut, etwas mehr Würze hätte nicht geschadet. Service-Mitarbeiter sehr freundlich, wirkt manchmal etwas aufgesetzt. Preise sind halt Sylter Niveau, etwas überteuert.Ambiente nüchtern, ohne Charme

Opentable

Letztes Update : 28.04.2024

4.6 ★ von 251 Bewertungen
lottasgefolge
28.04.2024

Essen und Service waren hervorragend, auch unser Hund wurde verwöhnt und fühlte sich sichtlich wohl

thomasn
28.04.2024

Zuvorkommende Bedienung. Für unseren Hund wurde sofort eine Decke und Wasser gebracht. Das Essen war sehr lecker. Der Ausblick und der Kamin haben für eine schöne Atmosphäre gesorgt. Wir haben den Abend zu zweit bzw. zu dritt sehr genossen .

dkaczmarczyk-1
28.04.2024

Ein super Abschluss mit dem klassischen grünkohlessen nach dem Biikebrennen Feuer

burkhardw
28.04.2024

Super nette und individuelle Bewirtung anlässlich eines Geburtstagsessens.

sphh
28.04.2024

Freundlicher Empfang, Garderobe wurde uns abgenommen, guter Tisch am Fenster. Nach der Bestellung kam der erste Gang recht schnell, noch VOR dem Aperitif, auf den wir dann dankend verzichtet haben. Kein Wort des Bedauerns. Kleckerndes Einschenken einer hervorragenden Suppe. Sehr guter vegetarischer Hauptgang einerseits, trockenes, lauwarmes „Fischernetz“ mit trockenem 3erlei Fisch andererseits, die Stückchen der Schmorgurke aber schmackhaft. Nach Zahlung der Rechnung niemanden mehr gesehen, kein Gruß, kein Nix.

Gastroguide

Letztes Update : 03.11.2023

4.5 ★ von 1 Bewertungen

Wenn Frau und Herr Carsten 1972 auf der Insel sind, können Sie sicher sein, dass Sie die beiden im Budersand Hotel finden. Seit zwei Jahren ist der Montagnachmittag für ein Highlight im kulinarischen Kalender der Hoteler gastronomie reserviert. Dann steht die BUDERSAND BOUILLABAISSE auf dem Programm – weitere Informationen dazu gibt es auf der Homepage. Wenn es die Gezeiten zulassen, wandern wir von unserem Ferienhaus in Ramtum auf der Wattseite durch das Watt nach Hörnum. Der Weg entlang des Watts oder durch das Watt, je nach Wasserstand, endet dann entlang des Golfplatzes am Hafen, und man kann direkt zur Terrasse im Budersand gelangen. Leider hat es an diesem Montagmorgen geregnet und die Tische waren ziemlich nass. Daher erklärte der Service, dass wir nur in der Bar essen könnten. Es waren bereits Tische für das Bouillabaisse-Event reserviert. Das fand ich nicht so aufregend. Die Bar sieht schnell ansprechend aus, und wir haben dort schon schöne Abende nach dem Betreten von Kai 3 verbracht, aber die Einrichtung ist nicht wirklich geeignet, um dort gemütlich zu speisen. Wir bekamen wohl unsere traurigen Gesichter mit, und da es sich aufklärte und die Sonne immer klarer schien, wurden wir nach unserer Bestellung gebeten, nach draußen zu gehen und uns einen Platz auszusuchen. Danke an das Serviceteam der Budersand Gastronomie! Wie immer fühlten wir uns willkommen und gut betreut! So wurde es unser Platz mit direktem Blick auf das Wasser, das jetzt wieder auf der Wattseite von Sylt und am Hafen von Hörnum erscheint. Das Gebäude ist aus meinen nicht professionellen Augen kein echter Blickfang und das Design ist gelungen, aber sowohl vom Kai 3 (hinter der Terrasse) als auch von der Terrasse aus hat man einen Blick auf das Meer. Es bleibt jedoch festzuhalten: Der Blick vom Gebäude auf das Meer ist besser als der Blick vom Meer auf das Gebäude. Das gilt auch für die dritte Gastronomie von Budersand, das Strönholt auf der Düne über dem angrenzenden Golfplatz. So saßen wir gemütlich im Korb, die Sonne schien auf unsere Beine und wir schauten aufs Meer. Die Bestellung wurde aufgegeben, eine Flasche Wasser wurde serviert und wir warteten auf die Budersand-Version der Fischsuppe aus Marseille. Zuerst wurden uns Brot und Butter serviert. Das waren wahrscheinlich Waren vom örtlichen Bäcker, ordentlich, aber nicht mehr. Es ist ein bisschen schade, dass man nicht versucht, ein wirklich gutes Baguette zu servieren. Das wäre für die französische Suppe viel besser. Der Service brachte uns dann die Bouillabaisse mit den Beilagen. Im Budersand kommt auf den heißen Teller Fisch, die klassischen Sorten, gekocht mit Gemüse, bissfest, das weicht bereits sehr vom Original ab. Klassisch hingegen sind die Beilagen: Eine Knoblauch-Baguette, getrocknet und geröstet. Wie ein Roulettespiel. Hier hält die Küche sich an das klassische Rezept. Eine dampfende heiße Fischbouillon wird dann in eine Schüssel gegossen. Bouillon beschreibt es nicht genug. Was die Küche aus Fischgräten, Gemüse und Gewürzen zaubert, ist von allererster Güte. Man könnte aus diesem Fond auch einen obelixdimensionierten Kessel holen, den würde ich bis zum letzten Tropfen leeren! Zusammen mit dem Gemüse und dem Fisch ist es natürlich ebenso köstlich. Jetzt werden Brot und Baguette auch zusammen mit dem Roulett serviert, denn an einer solchen Suppe rieche ich am Rand des Geschirrs nicht nach Käse oder Roulett, dieses Vorgehen bei der Bouillabaisse lasse ich aus. Meine Frau und ich haben schworen, dieses außergewöhnlich gute Mittagessen zu genießen! Das Angebot beinhaltet tatsächlich ein Glas Wein, aber wir tauschen es immer gegen eine Flasche von der gut sortierten Weinkarte von Kai 3, die auch in der Vinothek Bar genutzt werden kann. Letztes Jahr hatten wir einen Wein von der burgundischen Winzerfamilie Mikulski, siehe meine letzte Bewertung von Kai 3 aus 2020. Wir bestellten ihn für die Suppe. Auf der Karte und von letzterem Jahr war der Aligoté von alten Reben mit dem Jahrgang 2015 bekannt. Irgendwann sah ich mir das Etikett genauer an und erlebte eine schöne Überraschung. Der junge Herr, der uns nach einer längeren Wartezeit (aber vor der Suppe) den Wein brachte, erklärte dies mit dem umliegenden Weinkeller. Er musste den Wein länger suchen. Und er hatte eine etwas ältere Flasche in der Hand, aber sie wurde zum gleichen Preis wie der jüngere Wein berechnet. Danke dafür. Damit komme ich zum Ende unseres Montag-Mittag-Besuchs 2021 im Budersand. Im Süden der Insel setzt die Budersand Gastronomie kulinarische Akzente. Und das in allen Belangen, sowohl in der Küchenkünste als auch im Service. Immer eine Rückkehr wert! Wir kommen zurück zu Kai 3, zum Strönholt und zur Vinothek! PS: Für die Naschkatzen unter den Lesern noch ein Tipp: Immer darauf achten, dass die Suppe und der Wein bis 14 Uhr konsumiert werden. Um 14 Uhr öffnet die Terrasse im Budersand und bietet ein Wagen mit süßen Versuchungen auf der Terrasse. Dann Kaffee mit.

carsten1972
31.10.2023

Wenn Frau und Herr Carsten im Jahr 1972 auf der Insel sind, kann man sich ziemlich sicher sein, dass man die beiden im Budersand Hotel findet. Seit zwei Jahren ist der Montagnachmittag fest für ein Ereignis aus dem kulinarischen Kalender der Hotelgastronomie reserviert. Dann gibt es die BUDERSAND BOUILLABAISSE, weitere Informationen dazu auf der Website. Wenn es mit dem Tide passt, wandern wir von unserem Urlaubsdomizil in Ramtum auf der Wattseite nach Hörnum. Der Weg entlang des Watts oder durch das Watt, je nach Wasserstand, endet dann am Golfplatz an der Hafen und man kann direkt zur Terrasse im Budersand gelangen. Leider regnete es an diesem Montag am Vormittag, und die Tische waren alle ziemlich nass. Daher teilte uns der Service mit, dass wir nur im Innenbereich der Bar essen könnten. Es waren bereits Tische reserviert, für das Bouillabaisse-Event. Wir waren nicht besonders begeistert. Die Bar ist wirklich ansprechend, und wir haben nach dem Betreten von Kai 3 schon schöne Abende dort verbracht, aber die Einrichtung eignet sich nicht wirklich dafür, dort bequem zu essen. Unseren traurigen Gesichtern hatten die Mitarbeiter bemerkt, und da es aufgeräumt war und die Sonne immer deutlicher durchkam, wurden wir nach unserer Bestellung gebeten, nach draußen zu gehen und uns einen Platz auszusuchen. Vielen Dank an das Service-Team der Budersand Gastronomie! Wie immer fühlt man sich willkommen und umsorgt! Es wurde dann dieser Platz mit direktem Blick auf das Wasser, das jetzt wieder auf der Wattseite von Sylt und den Hafen von Hörnum sichtbar wurde. Das Gebäude ist in meinen nicht-professionellen Augen kein architektonisches Meisterwerk, aber sowohl vom Kai 3 (hinter der Terrasse) als auch von der Terrasse hat man einen Blick auf das Meer. Es bleibt festzuhalten, dass der Blick vom Gebäude zum Meer besser ist als der Blick vom Meer zum Gebäude. Was auch für das dritte Gastronomiekonzept von Budersand gilt, ist das Strönholt auf der Düne über dem angrenzenden Golfplatz. So saßen wir in der Korb, die Sonne schien auf unsere Beine und wir schauten auf das Meer. Die Bestellung wurde aufgegeben, eine Flasche Wasser serviert und wir warteten auf die Budersand-Version der marseiller Fischsuppe. Zunächst wurden wir mit Brot und Butter versorgt. Das war wahrscheinlich Ware vom örtlichen Bäcker, ordentlich, aber nicht mehr. Ein bisschen schade, dass man nicht versucht, ein wirklich gutes Baguette zu servieren. Das wäre für die französische Suppe viel besser. Der Service servierte uns dann die Bouillabaisse mit den Beilagen. In Budersand kommt auf den heißen Teller Fisch, die klassischen Sorten, mit bissfest gekochtem Gemüse, was sich schon stark vom Original abweicht. Klassisch hingegen sind die Beilagen, einerseits ein mit Knoblauch geröstetes Baguette. Wie beim Roulette. Hier bleibt die Küche beim klassischen Rezept. In einer Untertasse dann ein dampfender heißer Fischfond, der darüber gegossen wird. Bouillon beschreibt es nicht angemessen. Was die Küche aus Fischgräten, Gemüse und Gewürzen zaubert, ist ein Gebräu der Spitzenklasse. Man könnte auch einen obelix-dimensionierten Kessel aus diesem Fond füllen, ich würde ihn bis zum letzten Tropfen leeren! Zusammen mit dem Gemüse und dem Fisch ist es natürlich ebenso köstlich. Nun werden Brot und Baguette auch gemeinsam mit dem Roulette verwendet, denn an so einer Suppe habe ich nichts am Rand des Tellers zu suchen, was mit Käse oder Roulette zu tun hat, dieses Verfahren beim Genuss der Bouillabaisse spare ich mir. Frau und ich schworen uns, dieses außergewöhnlich gute Mittagessen zu genießen! Das Angebot umfasst eigentlich ein Glas Wein, aber wir tauschen es immer gegen eine Flasche aus der gut sortierten Weinkarte von Kai 3, die man auch in der Vinothek-Bar nutzen kann. Im letzten Jahr hatten wir einen Wein aus dem Burgunder-Weingut Mikulski, siehe meine letzte Rezension zu Kai 3 aus 2020. Wir bestellten ihn zur Suppe. In der Karte stand und war bekannt aus dem letzten Jahr, der Aligoté aus alten Reben, Jahrgang 2015. Irgendwann beim Abendessen sah ich mir das Etikett genauer an und erlebte eine schöne Überraschung. Der junge Herr, der uns den Wein nach einer etwas längeren Wartezeit (aber vor der Suppe) servierte, erklärte dies mit dem Umstand, dass der Weinkeller umgebaut wurde. Er musste länger nach dem Wein suchen. Und er hatte eine etwas ältere Flasche in die Hände bekommen, die jedoch zum gleichen Preis wie der jüngere Wein gerechnet wurde. Vielen Dank dafür. So komme ich zu dem Fazit unseres Montagmittag-Besuchs 2021 im Budersand. Im Süden der Insel setzt die Budersand Gastronomie kulinarische Ausrufezeichen. Und das in allen Belangen, sowohl von der Küchenleistung als auch vom Service. Immer einen Besuch wert! Wir kommen zurück zu Kai 3, zu Strönholt und zur Vinothek! PS: Für die Naschkatzen unter den Lesern noch ein Tipp: Immer warten, bis die Suppe und der Wein gegessen werden, ab 14 Uhr. Um 14 Uhr öffnet die Patisserie im Budersand und stellt einen Wagen mit süßen Verführungen auf die Terrasse. Nachspeise dann Kaffee dazu.

Im Sommer 2017 waren wir das erste Mal in Kai 3 in Hörnum. Seitdem ist es nicht möglich, Urlaubsplanung und Essen in Einklang zu bringen. Das feine Speiseangebot des Budersand Hotel wurde seit 2018 mit einem Macaron und in mir das Vergnügen der Rückkehr geschmückt. Dank des Corona-Virus war unser Sylt-Aufenthalt von Ende Juni bis Anfang Juli 2020 unter besonderen Zeichen. Unter anderem war klar, dass wir alle Restaurantbesuche im Voraus von zu Hause aus buchen würden. So geschah es auch hier, der Abend in Kai 3 wurde leicht per Post arrangiert und ich war sehr glücklich zu besuchen. Am Vortag waren wir bereits spontan im Budersand Hotel angekommen und hatten eine ausgezeichnete Bouillabaisse genossen, deren Foto in der Galerie der Vinothek des Budersand Hotel. Noch mit dem Geschmack dieser herrlichen Suppe im Mund und in Erinnerung gingen wir am Abend des 30. Juni wieder die Lobby der Budersand (nicht durch die große Wendetür, sondern durch die Seitentür öffnete für uns von innen und zum MuNaSchu-Check und wandte uns in die Räume des Kai 3. Hier ist eine erste positive Überraschung. Wenn die Gästezimmer noch eine große Öffentlichkeit und Liebeslosigkeit im Jahr 2017 mit dem ganzen Vergnügen der servierten Lebensmittel hatte, wurde nun erreicht, dass es viel bequemer war durch einfache Maßnahmen wie mobile Raumteiler. Nett, eine der wenigen Kritiken meiner letzten Überprüfung wurde behoben. Der Herr durfte dann den Ankleideraum der Dame in seiner Begleitung und seine eigenen im Nebenzimmer auf dem Bogen hängen und wurde dann mit Frau zum reservierten Tisch geführt. Auch den Corona Regeln gedankt, präsentierte sich dieser Tisch einfach und ohne große Dekoration. Wir fanden statt und bestellten einen trockenen Riesling Champagner (Frau und für mich ein weißes Wurmholz trocken. Beide Aperitifs kamen in einem gut gekühlten Zustand zum Tisch, wir konnten uns der Wahl der Gerichte widmen. Im Vergleich zu 2017 hat sich das Angebot nicht geändert oder fast nicht. Chef Felix Gabel bietet noch 2 Menüs. Die Aromareise von 3 bis 7 Kursen und ein vegetarisches Menü in 5 Kursen. Für die Freude des Reviewers in mir könnten wir alle Angebote mit unserer Wahl decken. Meine Frau nahm das vegetarische Menü, “pimped” durch Gang 1 der großen Geschmacksreise, die ich in 7 Kursen bestellt. Es bleibt kulinarisch mit der “nordic fusion” Küche, die von Felix Gabel angekündigt, mit regionalen Zutaten. Aber die Informationen über das Menü und den späteren Verbrauch beweisen, dass man sich dem Motto nicht bedingungslos unterstellt. Dann möchte ich mit den servierten Gerichten beginnen, vor unserem Aperitif einen ersten Gruß der Küche. Ich kann hier keinen kleinen Gruß schreiben, wir wurden sehr lecker serviert. Auf einer Scheibe eines guten Sauerteigbrots der Bäckerei Lund aus Hörnum wurde eine Abdeckung von roten Betten und Meerrettich serviert. Eine sehr kreative Küchenbegrüßung, die ich noch nie in einem feinen Restaurant bekam, aber fast ein wenig zu üppig. Mehr feines Essen dann die folgenden Küchengrüße, nachdem wir uns für ein Menü entschieden haben und auch unsere Aperitifs waren am Tisch. Mea culpa, ich hatte bemerkt (wirklich! was sie gemacht wurden und wie sie gemacht wurden, aber ich betrogen. Die fleischige Umami-Bombe in der Mitte ist in Erinnerung geblieben, auch weil ich den Fehler gemacht habe, die linke und rechte vor den beiden Macarons zu essen.... das kommt aus nicht zu hören, die liebe junge Dame, die uns die ganze Nacht am Tisch servierte. Ich bitte das gesamte Kai3-Team um Vergebung, dass ich diese Grüße nicht etwas ausführlicher erklären kann. In Bezug auf Wein hatten wir uns gegen das sehr ordentlich gelesene Angebot einer Weintour entschieden, hatten aber die 62 Seiten der von Sommelier Thomas Kallenberg erstellten Weinkarte gesehen und wählten einen weißen Burgunder für die ersten Kurse, Cote d’or, aus der Domaine Francois Mikulski. Die 2015 Bourgogne Aligote wurde bewusst als Begleiter zu den ersten Kursen gewählt, später, das war schon Konsens zwischen meiner Frau und mir, es würde etwas mehr “Holz”.... der Wein kam mit der letzten Küchengrüße. Räucheraal wurde in einem hohlen Kohlrabi serviert, begleitet von saiblings caviar und ein Dill Öl. Säure als Gegenpol brachte Picky Kohl Raiden in dieses kleine Gericht, sehr gut! Nun war es auch möglich, mit dem eigentlichen Menü zu beginnen! Ich hatte bereits geschrieben, dass meine Frau den ersten Spaziergang von der Geschmacksreise zu ihrem vegetarischen “Cray and Beet” Menü bestellt hatte. Für uns beide CLAM CHOWDER “NUR ANDERS” wegen Hummer und Taschenkrebs hatte Mais Basilikum Limette Chorizo diesen Kurs erklärt. Die Bande wurde auf zwei Platten serviert. In der ersten, siehe oben, eine klassische Bisque zu knien gut. In ihm war ein halber Hummerschwanz und Krick mit einem Limettengel, ein Knirschen war noch da...langsam und einfach brillant, und ich nehme es nach vorne, eines der Highlights des Abends. Frau hatte es vermutet, deshalb hat sie es bestellt und war nicht enttäuscht. Die zweite Platte wurde durch eine Farce von Taschenkrebsfleisch bestimmt. Gib ihm, in verschiedenen Konsistenzen, gegrillt, als Creme und gekocht. Das Choorizoöl brachte die Blüten auf die Platte, durch einen Basilikumsorbet abgefangen. Auch ein sehr gutes Fischgericht, aber nicht ganz auf der Ebene des Hummers. Sie könnten immer noch fragen, wo der Bezug auf den Namen Clam Chowder ist? Ich weiß nicht. Der klassische neue englische Clam Chowder von mir in meiner eigenen Küche ziemlich oft vorbereitet, wenn ich die richtigen Schalen an meinem Fischhändler bekommen kann, besteht aus sehr verschiedenen Zutaten und daraus resultierenden Aromen (die immer von der GG-Gruppe nach Rheine kommen, ist herzlich eingeladen zu schmecken! Von Gang zwei, unsere Wege waren geteilt. Meine Frau bekam Gang 1 aus ihrem vegetarischen Menü, BELLA PANZANELLA Burrata Gurke “Barrique” Tomate Petersilie Focaccia kündigte die Karte an dieses Gericht. Bella sah sich das an, und wie bei allen folgenden Kursen wurden immer Saucen und Jus auf den Tisch gegossen. Nicht meine Bande, aber ich durfte die Jus schmecken, sehr gut. Und auch mehr Bezug auf den Namensgeber. Der Daumen ging mit meiner Frau hoch! Für mich erklärte ALLEZ LES SYLT Nordsee Seezunge Nienburger Spargel Kalbsbries Sauerampfer beurre blanc die Karte. Nach dem Gaumen füllenden ersten Durchgang mit seinem intensiven Bisque wurde es filigran in den Aromen. Wie bei meiner Frau wurde eine atemberaubende Sauce, hier Sauerampfer Beurre Blanc, auf klassisch zubereiteten Spargel mit dem nötigen Biss gegossen. Das alleinige Filet lag auf einem Bett von gebratenen und gewürfelten Kalbsbries. Ich weiß nicht, ob ich diese Kombination vorher versucht habe. Aber das war sehr gut, gut gemacht Mr. Gabel! Also, da waren wir schon in der Mitte des Menüs, meine Frau las die schöne Panzanella ein FRIESISCHE TEATIME (klicken Sie für die vollständige Übersicht Fenchelessenz Orange Haselnuss Estragon kündigte die Karte. Und hier ist, was ein guter Koch, ein gutes Küchenteam in vegetarischen Gerichten tun kann. Das Bild wird nicht in Summen kostenlos aufgenommen. Mit solchen Arrangements machen Sie unvergessliche Erlebnisse von guten vegetarischen Gerichten. Drei Platten oder zwei Platten und ein Teetopf auf den Schalen nahmen die oben genannten Komponenten immer wieder in verschiedenen Präsentationen auf. Auch heute habe ich die Fenchelessence von der Teekanne auf der Zunge gewürzt, genau drei Minuten, siehe Sanduhr, mit Estragon. Tolle Ausrüstung und eine der kreativsten Ausrüstungen, die ich im feinen Essbereich erleben konnte, auch wenn ich nur kleine Löffel gekostet hatte. Mal sehen, wie mein Gangschreiber sich positionieren konnte. Für mich einMAL KOREA UND ZURÜCK Bentheimer Schweinbauch Sylter Royal Auster Rettich Imperial Kaviar Kimchi-Consomme liest mir die Karte. In der Mitte ein Tatar aus Auster mit Kaiser Kaviar, lecker, tatsächlich, aber Mr Gabel hatte ein wenig Patzer hier die Küche verlassen. Ein Stück Schüssel war in Tatar, glücklicherweise bemerkt, bevor ein Zahn es glauben musste. Es sollte nicht in einem solchen Restaurant passieren. Aber gut, die Küche entschuldigte sich für diesen Kunstpas. Der Bauch des Schweins wird gekocht und knusprig durch die zerkrümmte eigene Schleife oben. Coole Idee... auch lecker die Radieschen und die Sorbet! Sehr schmackhafter Spaziergang, aber vom Schüsselstück traurig, und er litt auch etwas daran, dass ich solch eine perfekte vegetarische Passage hatte. Die beste Zeit des Jahres war das Thema für den 3. Lauf meiner Frau. Grüner Spargel Erben Beobachten Puffs Trüffel Pecorinosauce beworben den Service an dieser Platte. Wieder wurde eine sehr gute Sauce aufgegossen. Seit Ich habe es nicht versucht, ich kann meine Frau nur zurückbewerten. Sie gab mir einen einfachen GUT. Ich will nichts mehr sagen, aber das gebackene Ei mit der Sauce rostig über dem Tisch. Meine vierte Bande war PIRATE der NORDFRISIA Schleswig-Holsteiner Wagyu Petersilie Banane Whisky Ingwerjus sagte den Dienst. Wilder Titel für dieses Gericht, vielleicht mit Bezug auf Whisky? Egal, versuchen ist wichtiger als die Interpretation von Titeln. Wieder wurde ein extrem intensiver, sehr geschmackvoller Jus serviert, der klare Ingwernoten hatte. Was den Rest der Komponenten betrifft, war dieser Jus ein kleines Problem. Petersilie und Bananencreme gingen unter diesen Jus. Und vor allem das unvorhersehbar gute Wagyu-Stück konnte nicht gegen die Intensität der Jus stehen. Schade, von diesem Gait bleiben Sie einfach über den Jus als Aroma....kleine Dampfer mit meiner Freude über die letzten Korridore. Wir haben uns irgendwann in die zweite Flasche Wein verwandelt, siehe oben. Ein erster ausgewählter AC-Wein, Cotes du Jura Chardonnay aus 2011, war leider, wie wir aus dem Sommelier gelernt haben. So Alternative 2, wir waren in Burgund, AC Pouilly Fuisse, 2013 Domaine Daniel Barraud. Dieser Chardonnay fuhr fort. Für meine Frau ging es auf DAS LAND DES LÄCHELNS Karotte Cashew Thai-Curry Reis die Karte bekannt. Jus wurde wieder gegossen, sie riecht wieder Versuchung über den Tisch. Die gerösteten und gebackenen Karotten waren reine Umami. Ich könnte es versuchen. Die restlichen Zutaten als Cremes auf der Platte. Für mich wurde es „precious“ mit einem DÖNERTELLER “VERSACE” Salzsümpfe “Gyros Style” Tzatziki Paprika Rauch sagte die Karte. Die obere Platte kam auf den Tisch mit einem Glasdeckel mit Rauch gefüllt. Ich wurde angewiesen, den Rauch beim Entfernen des Deckels einzuatmen. Wieder eine atemberaubende, diesmal sehr klassische Jus, und eine gute passende Pfeffercreme. Wieder das Lammstück mit seiner Kruste. Anstatt eine ironische "Seitenbewegung" auf dem Titel dieser Bande zu sein, sollte der zweite Teil der Bande aufgezeichnet werden. Ein Trommelfell wurde serviert, gefüllt mit tzatziki und Laminaten. Ist das dein Ernst? Geschmackvollerweise habe ich das jetzt nicht wirklich gefunden, aber es war lustig. Bei der nächsten Ausrüstung nahm meine Frau einmal ab, oder sie bekam einen Löffel. Der PRÄSIDENT wurde "Kobunder Kaaslust" Pumpernickel Rum Plums serviert. Schichtkuchen aus Käse und Pumpernickel, das hat meine Oma schon getan. Aber natürlich nicht mit dem edlen Käse von Liphuizen in Westfriesland am Ijsselmeer. Hergestellt mit einer Rumlauensauce, meine Frau und ich hatten einen schönen Käsespaziergang vor den Desserts. Und sie folgten bald, denn meine Frau PASTA ALLA PUTTANESCA Parmesan Lemon Olive Rucola kündigte Herrn Fork über seinen Dienst an, und unter mir stelle ich mir alles vor, aber kein Dessert. Wir haben es sogar bei der Bestellung gefragt. Was kam, war eine herzhafte und herzhafte Materie und daher ein sehr gutes Dessert. Mit mir war die Küche nicht so mutig mit ORIENTAL ORANGE Orange Yoghurt Salt Mandel Langpfeffer eine Kombination, aus der ein Dessert abgeleitet wurde. Dieses Dessert hat auch eine Augenzeuge und ebenso lecker wie die meiner Frau. Dann folgte ein paar Petit Fous, von denen ich diese nur gesetzt habe. Für den Rest der drei war es zu dunkel, sie akzeptabel zu fotografieren. Eigentlich war ich zu müde, um die zu bewerten, die noch angemessen waren. In meinem Kopf und im Gespräch mit meiner Frau, Essen wurde auch durch das Menü getan. Ein kleiner Abschluss in die Küche könnte sein: Saucenkönig Felix Gabel hatte in meiner Bewertung von 2017 geschrieben. Es bleibt! Saucen er (und sein Team! Nur Sorgen, dass die Untertassen nie am Tisch blieben, Seufzer! Wenn ein bestimmter Bremer ein Kenner gewesen wäre, hätte ich den Aufenthalt der Untertassen am Tisch gefragt. Im Resümee hatten wir ein tolles vegetarisches Menü serviert, dass eine „konventionelle“ aber tadellose große Speisekarte ziemlich überfüllt war. Ich war nicht unglücklich mit meinem Menü, aber ich war eifersüchtig auf meine Frau! Wir schlossen den Abend mit einem unglaublich rauchigen Islay Whisky aus der Bruichladdich Destillerie, einer Octomore Edition 07.2. Das habe ich in meinem Leben getrunken, aber dieses Glas Whisky trug auch einen schönen Teil der Rechnung unseres Abends bei. Darüber hinaus wurde ein Hafen aus dem Pfalz mit Namensexperiment aus dem Weinrebewald VDP gemustert, eher süß. Dies hat es geschafft, dem HB-Port-Vernichter zu dienen...... Ein ganz besonderer Dank gilt dem Service heute Abend. Trotz aller Maßnahmen, die den üblichen Star-Service begrenzen, fühlten wir uns überhaupt und vor allem an die junge Dame, die sich um unseren Tisch kümmert. Gutes Training, Engagement und immer ein freundliches Lächeln und ein ebenso freundliches Wort machten viel Freude! Und so war der Eintrag auf den Bons völlig nach unserem Gefühl. Wir kommen wieder! Es war ein sehr schöner Abend im Süden der Insel. Und selbst wenn wir Rantum wirklich nicht im Urlaub lassen, für die Gastronomie im Hotel Budersand als Ganzes und insbesondere für den Kai 3 freuen wir uns, den Weg zu uns zu nehmen. PS nach dem Abendessen lohnt sich noch, die Bar zu besuchen, einen der letzten Cocktails zu trinken und dem Pianisten zuzuhören!

carsten1972
03.11.2023

Im Sommer 2017 waren wir das erste Mal im Kai 3 in Hörnum. Seitdem hatte es nicht gepasst, Urlaubsplanung und Essen gehen dort in Übereinstimmung zu bringen. Das Fine Dining Angebot des Budersand Hotels schmückt sich aber seit 2018 mit einem Macaron und in mir stieg die Lust, mal wieder einzukehren. Dem Corona Virus war es zu verdanken, dass unser Sylt-Aufenthalt von Ende Juni bis Anfang Juli des Jahres 2020 unter besonderen Vorzeichen stand. Unter anderem war klar, dass wir alle Restaurantbesuche von zu Hause aus im Voraus buchen würden. So geschah es auch hier, der Abend im Kai 3 wurde unkompliziert per Mail arrangiert und ich freute mich sehr auf den Besuch. Am Vortag waren wir schon mittags spontan in das Budersand Hotel eingekehrt und hatten eine ganz vorzügliche Bouillabaisse genossen, Foto davon in der Galerie der Vinothek des Budersand Hotels. Noch mit dem Geschmack dieser grandiosen Suppe im Mund und im Gedächtnis betraten wir also am Abend des 30. Juni wieder einmal die Lobby des Budersand (nicht durch die große Drehtür, sondern durch die für uns von Innen geöffnete Nebentür und nach MuNaSchu-Check und wandten uns den Räumen des Kai 3 zu. Hier eine erste positive Überraschung. Hatte der Gastraum bei aller Freude über das servierte Essen im Jahr 2017 noch eine große Ödnis und Lieblosigkeit ausgestrahlt, so hatte man inzwischen erreicht, dass dieser durch einfache Maßnahmen wie mobile Raumteiler doch erheblich behaglicher wirkte. Schön, einer der wenigen Kritikpunkte meiner letzten Rezension war behoben worden. Coronabedingt durfte der Herr dann die Garderobe der Dame in seiner Begleitung und die eigene im Nebenraum auf den Bügel hängen und wurde dann mit Frau an den reservierten Tisch geleitet. Ebenso den Corona Regeln geschuldet präsentierte sich dieser Tisch schlicht und ohne große Dekoration. Wir nahmen Platz und orderten als Aperitif einen trockenen Riesling Sekt (Frau und für mich ein weißer Wermut trocken. Beide Aperitifs kamen in gut gekühltem Zustand an den Tisch, wir konnten uns der Speisenwahl widmen. Das Angebot hat sich im Vergleicht zu 2017 nicht, oder fast nicht geändert. Küchenchef Felix Gabel bietet immer noch 2 Menüs an. Die Aromenreise von 3 bis 7 Gängen, und ein vegetarisches Menü in 5 Gängen. Zur Freude des Rezensenten in mir konnten wir mit unserer Wahl alle Angebote abdecken. Meine Frau nahm das vegetarische Menü, „aufgepimpt“ durch Gang 1 der von mir bestellten großen Aromenreise in 7 Gängen. Kulinarisch bleibt es bei der von Felix Gabel verkündeten „nordic fusion“ Küche mit möglichst regionalen Zutaten. Aber die Angaben zum Menü und das später Verzehrte belegen, dass man sich dem Motto nicht bedingungslos unterwirft. Dann will ich also mal loslegen mit den servierten Speisen, noch vor unserem Aperitif ein erster Gruß der Küche. Kleiner Gruß kann ich hier nicht schreiben, uns wurde eine sehr schmackhafte Stulle serviert. Auf einer Scheibe eines guten Sauerteigbrotes der Bäckerei Lund aus Hörnum wurde ein Belag serviert, der durch rote Beete und Meerrettich dominiert wurde. Ein sehr kreativer Küchengruß, den ich so noch nie in einem Fine Dining Restaurant bekommen habe, aber fast ein wenig zu üppig. Mehr fine dining dann die folgenden Küchengrüße, nachdem wir uns für ein Menü entschieden hatten und auch unsere Aperitifs am Tisch waren. Mea culpa, ich hatte mir notiert (wirklich! woraus die bestanden und wie die hergestellt waren, aber ich hab das irgendwie verbummelt. Nachhaltig im Gedächtnis geblieben ist die fleischige Umami-Bombe in der Mitte, auch weil ich den Fehler beging, die vor den beiden Macarons links und rechts zu verzehren…..das kommt davon, wenn man der lieben jungen Dame nicht zuhört, die uns den ganzen Abend am Tisch bediente. Ich bitte das ganze Kai3 Team um Verzeihung, dass ich diese Grüße nicht ein wenig detaillierter erklären kann. In Sachen Wein hatten wir uns gegen das sich sehr ordentlich zu lesende Angebot einer Weinbegleitung entschieden, sondern hatten die 62 Seiten der durch Sommelier Thomas Kallenberg erstellten Weinkarte gesichtet und für die ersten Gänge einen weißen Burgunder erwählt, cote d’or, aus der Domaine Francois Mikulski. Der 2015 Bourgogne Aligote war bewusst erwählt als Begleiter zu den ersten Gängen, später, das war schon Konsens zwischen meiner Frau und mir, würde es etwas „holziger“ werden…….der Wein kam mit dem finalen Küchengruß. In einem ausgehöhlten Kohlrabi wurde Räucheraal serviert, begleitet von Saiblings-Kaviar und einem Dill-Öl. Säure als Gegenpol brachten gepickelte Kohlrabischeiben in dieses kleine Gericht, sehr gut! Jetzt durfte es aber auch gerne losgehen mit dem eigentlichen Menü! Ich hatte ja schon geschrieben, den ersten Gang aus der Aromenreise hatte sich meine Frau zu ihrem vegetarischen „Kraut und Rüben“ Menü hinzu bestellt. Also für uns Beide CLAM CHOWDER „NUR ANDERS“ Duett von Hummer und Taschenkrebs Mais Basilikum Limette Chorizo hatte die Karte diesen Gang erläutert. Der Gang wurde auf zwei Tellern serviert. Im ersten, siehe oben, eine klassische Bisque zum Niederknien gut. Darin ein halber Hummerschwanz und Kleckse mit einem Limettengelee, etwas Crunch war auch noch dabei…schlicht und einfach genial, und ich nehme es vorweg, einer der Höhepunkte des Abends. Frau hatte das schon vermutet, deswegen bestellt, und wurde nicht enttäuscht. Der zweite Teller wurde bestimmt durch eine Farce aus Taschenkrebsfleisch. Mais dazu, in verschiedenen Konsistenzen, gegrillt, als Creme und gekocht. Das Chorizo-Öl brachte den Bumms auf den Teller, abgefangen durch ein Basilikumsorbet. Auch ein sehr guter Meeresfrüchteteller, aber nicht ganz auf dem Niveau des Hummers. Man könnte nun noch Fragen, wo findet sich der Bezug zu der Namensgebenden Clam Chowder? Ich weiß es nicht. Die von mir selber in der eigenen Küche recht häufig, wenn ich die richtigen Muscheln bei meinem Fischhändler bekommen kann, zubereitete klassische neuenglische Clam Chowder besteht doch aus sehr anderen Zutaten und resultierenden Aromen (wer immer aus der GG Gruppe mal nach Rheine kommt, ist herzlich eingeladen zu kosten! . Egal, wir waren zufrieden mit diesem ersten guten Gang, so durfte es gerne weitergehen. Ab Gang zwei teilten sich unsere Wege. Meine Frau bekam Gang 1 aus ihrem vegetarischen Menü, BELLA PANZANELLA Burrata Gurke „Barrique“ Tomate Petersilie Focaccia verkündete die Karte zu diesem Gericht. Bella im Anblick war das schon mal, und wie bei allen folgenden Gängen wurden Saucen und Jus immer erst am Tisch angegossen. Nicht mein Gang, aber ich durfte die Jus kosten, sehr gut. Und auch mehr Bezug zum namensgebenden Gericht. Der Daumen wanderte nach oben bei meiner Frau! Für mich ALLEZ LES SYLT Nordsee Seezunge Nienburger Spargel Kalbsbries Sauerampfer beurre blanc klärte mich die Karte auf. Nach dem gaumenfüllenden ersten Gang mit seiner intensiven Bisque wurde es filigraner bei den Aromen. Ebenso wie bei meiner Frau wurde eine umwerfende Sauce, hier Sauerampfer Beurre Blanc, angegossen an klassisch zubereiteten Spargel mit dem nötigen Biss. Das Seezungenfilet lag auf einem Bett aus gebratenen und gewürfelten Kalbsbries. Ich weiß nicht, ob ich diese Kombination schon mal probiert hatte. Aber das passte außerordentlich gut, well done Mr. Gabel! So, da waren wir also schon mitten im Menü, meine Frau lies der schönen Panzanella eine FRIESISCHE TEATIME folgen (Foto anklicken für vollen Überblick Fenchelessenz Orange Haselnuss Estragon verkündete die Karte dazu. Und hier zeigt sich, was ein guter Koch, ein gutes Küchenteam in Sachen vegetarische Gerichte so anstellen kann. Das Bild ist nicht im Umsonst in der Totalen aufgenommen. Mit solchen Arrangements macht man aus guten vegetarischen Gerichten unvergessliche Erlebnisse. Drei Teller, bzw. zwei Teller und eine Teekanne auf Stövchen nahmen obige Komponenten immer wieder in verschiedenen Darreichungen auf. Noch heute habe ich den Geschmack der Fenchelessenz aus der Teekanne auf der Zunge, exakt drei Minuten, siehe Sanduhr, mit Estragon aromatisiert. Großartiger Gang, und einer der kreativsten Gänge insgesamt, die ich bisher im Fine Dining Bereich erleben durfte, auch wenn ich nur kleine Löffel gekostet hatte. Mal schauen, wie mein Gang-Pendant sich dazu positionieren konnte. Für mich EINMAL KOREA UND ZURÜCK Bentheimer Schweinebauch Sylter Royal Auster Rettich Imperial Kaviar Kimchi-Consomme lies mich die Karte wissen. In der Mitte ein Tatar aus Auster mit Imperial Kaviar, lecker, eigentlich, doch Herr Gabel hatte hier einen kleinen Patzer die Küche verlassen lassen. Ein Stück Schale war im Tatar, zum Glück bemerkt, bevor ein Zahn dran glauben musste. Das sollte gerade in einem solchen Restaurant nicht passieren. Aber gut, die Küche entschuldigte sich umgehend für diesen faux pas. Der Schweinebauch ohne Fehl und Tadel gegart und knusprig durch die gecrunchte eigene Schwarte obenauf. Coole Idee….auch lecker der Rettich und das Sorbet! Sehr geschmackiger Gang, aber getrübt durch das Schalenstückchen und er litt auch etwas darunter, dass sich mir gegenüber ein so vollendet guter vegetarischer Gang darbot. DIE BESTE ZEIT DES JAHRES war das Thema für den 3. Gang meiner Frau. grüner Spargel Erbse Wachtelei Pfifferlinge Trüffel-Pecorinosauce annoncierte der Service bei diesem Teller. Wieder wurde eine sehr gute Sauce angegossen. Da ich nicht probiert habe, kann ich nur die Einschätzung meiner Frau wieder geben. Auf meinen fragenden Blick entbot sie mir ein schlichtes GUT. Mehr will ich dazu dann nicht mehr sagen, aber das gebackene Ei mit der Sauce roch verlockend gut über den Tisch. Mein vierter Gang war PIRATES OF THE NORDFRISIEN Schleswig-Holsteiner Wagyu Petersilie Banane Whisky Ingwerjus sagte dazu der Service. Wilder Titel für dieses Gericht, vielleicht mit Bezug auf den Whisky? Egal, probieren ist wichtiger als Titel zu interpretieren. Wiederum wurde eine äußerst intensive, sehr geschmackvolle Jus serviert, die deutliche Ingwernoten hatte. In Bezug auf den Rest der Komponenten war diese Jus aber ein kleines Problem. Petersilien- und Bananencreme gingen unter bei dieser Jus. Und besonders das an sich tadellos gute Wagyu-Stück konnte sich gegen die Intensität der Jus nicht behaupten. Schade, von diesem Gang bleib als Aroma nur die Jus über…….kleiner Dämpfer bei meiner Freude über die bisherigen Gänge. Irgendwann wechselten wir dann auf die zweite Flasche Wein, siehe Ankündigung oben. Ein zuerst erwählter AC Wein, Cotes du Jura Chardonnay von 2011 war leider aus, wie wir vom Sommelier erfuhren. Also Alternative 2, wir blieben im Burgund, AC Pouilly Fuisse, 2013 Domaine Daniel Barraud. Mit diesem Chardonnay ging es weiter. Für meine Frau ging es in DAS LAND DES LÄCHELNS Karotte Cashew Thai-Curry Reis verkündete die Karte. Jus wurde wieder angegossen, sie duftete wieder verlockend über den Tisch. Die gerösteten und gebackenen Karotten waren Umami pur. Das durfte ich probieren. Die restlichen Zutaten als Cremes auf dem Teller. Für mich wurde es „edel“ mit einem DÖNERTELLER „VERSACE“ Salzwiesenlamm „Gyros Style“ Tzatziki Paprika Rauch sagte die Karte. Obiger Teller kam mit einem Glasdeckel an den Tisch, gefüllt mit Rauch. Ich wurde angewiesen, den Rauch beim wegnehmen des Deckels einzuatmen. Wieder eine umwerfende, diesmal sehr klassische Jus, und eine gut passende Paprikacreme. Wieder tadellos das Stück Lamm mit seiner Kruste. Eher als ironischer „Seitenhieb“ auf den Titel dieses Ganges war dann der zweite Teil des Gangs aufzufassen. Ein Dürüm wurde serviert, mit Tzatziki gefüllt und Lamminnereien. Zugeklammert, im Ernst jetzt? Geschmacklich fand ich das jetzt nicht wirklich erhebend, aber lustig war es. Beim nächsten Gang setzte meine Frau einmal aus, bzw. sie bekam einen Räuberlöffel. DER PRÄSIDENT wurde serviert „Kobunder Kaaslust“ Pumpernickel Rum Pflaumen. Schichtkuchen aus Käse und Pumpernickel, so was hat auch meine Oma schon gemacht. Aber natürlich nicht mit dem edlen Käse aus Lippenhuizen in Westfriesland am Ijsselmeer. Angemacht mit einer Rum Pflaumen Sauce hatten meine Frau und ich einen schönen Käsegang vor den Desserts. Und die folgten dann auch bald mal, für meine Frau PASTA ALLA PUTTANESCA Parmesan Zitrone Olive Rucola verkündete Herr Gabel über seinen Service, und darunter stelle ich mir alles vor, aber kein Dessert. Wir hatten sogar beim Bestellen danach gefragt. Was kam, war aber eine süß-saure und herbe Angelegenheit und deswegen ein äußerst gutes Dessert. Bei mir war die Küche nicht ganz so mutig mit ORIENTAL ORANGE Orange Joghurt Salz-Mandel Langpfeffer bildeten eine Kombination, aus der man schon eher ein Dessert ableitet. Auch dieses Dessert ein Augenweide und genauso lecker wie das meiner Frau. Es folgten danach noch ein paar Petit Fous, von denen ich hier nur noch diese einstelle Für die restlichen Drei war es dann zu dunkel, um diese akzeptabel zu fotografieren. Eigentlich war ich aber auch schon zu satt, um die noch angemessen zu bewerten. In meinem Kopf und im Gespräch mit meiner Frau ging es beim Verzehr dann auch über das gebotene im Menü. Ein kleines Fazit zur Küche könnte lauten: Saucenkönig Felix Gabel hatte ich in meiner Rezension von 2017 geschrieben. Es bleibt dabei! Saucen kann er (und sein Team ! Einziger Wermutstropfen dabei war, dass die Saucieren nie am Tisch blieben, seufz! Wäre ein gewisser Bremer Genießerfreund dabei gewesen, dann hätte ich um den Verbleib der Saucieren am Tisch gebeten. Im Resümee hatten wir ein grandioses vegetarisches Menü serviert bekommen, dass ein „konventionelles“, aber tadelloses großes Menü doch recht kräftig überstrahlte. Ich war nicht unglücklich mit meinem Menü, aber ich war neidisch auf das meiner Frau! Wir schlossen den Abend mit einem unglaublich rauchigen Islay Whisky der Brennerei Bruichladdich, ein Octomore Edition 07.2. So was habe ich noch getrunken in meinem Leben, dieses Glas Whisky trug aber auch einen netten Teil der Rechnungssumme unseres Abends bei. Weiter wurde ein Port aus der Pfalz probiert, eher süß, vom VDP Weingut Rebholz mit Namen Experiment. Das ist gelungen, dass könnte man auch dem Port-Vernichter aus HB servieren……… Ein ganz besonderer Dank geht auch an den Service an diesem Abend. Trotz aller den gewohnten Sterneservice einschränkenden Maßnahmen fühlten wir uns bei allen und ganz besonders bei der jungen Dame die unseren Tisch umsorgte bestens aufgehoben. Gute Ausbildung, Engagement und immer ein freundliches Lächeln und ein ebenso freundliches Wort machten viel Freude! Und so war der Eintrag auf dem Bon ganz unserem Gefühl entsprechend. Wir kommen ganz sicher wieder! Es war ein sehr schöner Abend ganz im Süden der Insel. Und auch wenn wir Rantum eigentlich nur ungern verlassen im Urlaub, für die Gastronomie im Hotel Budersand insgesamt und für das Kai 3 im Besonderen nehmen wir den Weg gerne auf uns. PS nach dem Essen lohnt es sich immer, noch die Bar aufzusuchen, einen aller letzten Cocktail zu trinken und dem Pianisten zu lauschen!

Restaurantranglisten

Letztes Update : 08.03.2023

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