Hinterding - Lengerich

Französisch, Europäisch, Fisch
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Hinterding

Hinterding
4.4 / 5 (749 Bewertungen)

Speisekarte

Hier findest Du die Speisekarte von Hinterding in Lengerich. Zurzeit stehen 25 Menüs und Getränke auf der Karte.

Letztes Update: 17.01.2026 von: Christophe

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Bewertungen

★ 4.4 / 5 bei 749 Bewertungen

Was Bodo Göbel an Hinterding mag:
Am 1. Januar 2014 hatten wir das Vergnügen, ein ausgezeichnetes Essen zum Jahresbeginn 2014 zu genießen. Der Service war sehr aufmerksam und freundlich, um die Gäste mit einer hervorragenden Kenntnis der verschiedenen Gerichte zu bedienen, die an diesem Abend serviert wurden. Die Atmosphäre ist sehr angenehm und einladend. Die Übernachtung in einem der wenigen Zimmer des Hotels erfordert Geduld, da man die Qualität d... Mehr Bewertungen anzeigen.

carsten1972
05.02.2024

Das war ein Wochenende! Der Sommer hatte noch einmal einen endgültigen Start genommen und das Münsterland erstrahlte in Sonnenschein und schwitzenden Temperaturen. Wir nutzten das Wochenende mit den letzten lauwarmen Sommerabenden und kehrten spontan am Samstagabend zum Keiling zurück, um auf der Terrasse zu speisen. Wie immer ein kulinarisch höchst zufriedenstellender Abend in schönem Ambiente. Nicht ganz so spontan hatten wir angesichts des guten Wetters einige Tage zuvor einen Tisch im Hinterding in Lengerich für den Sonntagnachmittag reserviert. So konnten wir gut vergleichen, hier die jungen Wilden Gina Duesmann und Lars Keiling, dort fast 20 Jahre in Lengerich aktive Elke Zeitner und Klaus Weingartz. Das Hinterding ist tatsächlich in jedem Restaurantführer als eine der ersten Adressen im nördlichen Münsterland aufgeführt und stand daher schon lange auf unserer To-Go-Liste. Leider ist es relativ weit von Rheine nach Lengerich, sodass entweder jemand als Fahrer gefunden werden muss oder man es wie wir macht, mit dem Zug nach Osnabrück reist, akzeptable 18 km zurücklegt und sich dann entspannt über den Nachmittag wieder nach Rheine begibt. Fast hätte das schwere Sommerwetter am Sonntagmorgen unsere Pläne abrupt beendet, aber rechtzeitig mit unserer Ankunft in Osnabrück am Altstadtbahnhof kam die Sonne wieder heraus und verwandelte das Tecklenburger Land in eine Dampfsauna. Im wahren Schweiß unseres Gesichts stapften wir bei fast 30° und gefühlten 100% Luftfeuchtigkeit nach Lengerich und verdienten uns eine schöne Rückkehr mit Ankunft in der alten Villa am Bahnhof. Angesichts des Regens einige Stunden zuvor hatten wir die Hoffnung, draußen speisen zu können, begraben, alles war noch nass. Schade, angesichts des schönen Sonnenscheins, der jetzt herrschte. Wir gingen die Treppe hinauf zur Tür und ließen uns auf der Terrasse nieder, wo Herr Weingartz gerade Bohnen döpte. Er begrüßte uns sofort und auch Frau Bertz. Herr Weingartz fragte sofort, ob wir draußen speisen möchten, was wir bejahten, und bot uns einen Platz am Tisch auf der überdachten Terrasse links vom Eingang an, die Sitze dort waren trocken. Frau Bertz deckte den Tisch auf hohem Niveau ein. Etwas erleichtert, draußen speisen zu können angesichts unseres etwas erhitzten Zustands, erkannte Frau Bertz sofort unser wichtigstes Bedürfnis und servierte uns mit den Karten ein frisch gezapftes Pils. Das war gut! Und wir konnten entspannt in die Karten schauen. Die Karte besteht aus drei DIN A4-Seiten, die auch auf der Homepage eingesehen werden können. Regionale Lieferanten werden genannt, die Küche ist deutsch-französisch inspiriert und mit besonderem Anspruch an Zutaten und Zubereitung umgesetzt. Das Preisniveau liegt auf oberem Münsterländischem Niveau. Von den einzelnen Gerichten gibt es zwei Menüvorschläge, darunter auch ein veganes Menü. Herr Lindpere, der Sommelier, schlug dann ein individuell gestaltetes Sonntagsmenü vor. Wir hatten uns jedoch relativ schnell auf das Menü Chefding geeinigt. Dies bestand aus folgenden Gängen: Unser ChefDing ab zwei Personen (Vier-Gänge-Menü: 69,00 € (p. P.) Dreier-Gänge-Menü (ohne Durchgang: 59,00 € (p. P.) Gegrillte Gambas auf Kürbis und Linsen (meine Frau) oder Kaiserjungfern Brüste auf lauwarmem Tomaten-Wachsbohnen-Salat (für mich) bevor es zum ersten Gang noch ein Brot gab. Die ersten beiden Gänge kamen ohne Schwäche auf den Tisch. Besonders die Wachteln waren perfekt zubereitet. Vor dem eigentlichen zweiten Gang überraschte uns die Küche mit einer Sonntagssuppe, einer Rinderbrühe mit Hummern auf höchstem Niveau. Klar, pur im Geschmack, subtil nur gesalzen, einfach köstlich. Zander vom Hof Lintker aus Hagen a.T.W. auf Kartoffel-Steinpilz-Ragout Gang zwei stand Zander, perfekt gebratene Filets mit knuspriger Haut auf einem äußerst schmackhaften Ragout aus Steinpilzen und Kartoffeln. Steinbutt in Trüffelbutter-Soße auf Petersilienwurzelpüree Gang drei, wir hatten uns erneut für den Fisch entschieden, gegen das alternative Tournedos vom Weser Marschlandrind mit gebratenen Pfifferlingen, und wir bereuten die Entscheidung nicht. Die Butter-Soße mit Trüffeln war ein Höhepunkt in der Kombination mit dem Püree und den zusätzlich servierten Nudeln, wiederum mit feiner Steinbutt in perfekt gegartem Zustand. Frisch aus dem Ofen mit Vanilleeis. Der alternative Käse (Brie de Meaux »à la Chesery« gefüllt mit Trüffelcreme war nach dem Menü zu mächtig und wir entschieden uns beide für die angebotene Tarte. Die Tarte bestand aus Blätterteig, mit recht sauren Pflaumen, aber zusammen mit einer sehr guten Vanillesoße und Vanilleeis war es eine gute Wahl. Zusammenfassend hatten wir letztendlich ein 5-Gänge Menü auf sehr hohem Niveau. Keiner der Gänge zeigte eine offensichtliche Schwäche und selbst an sehr kritischen Stellen konnte ich nicht viel an irgendeinem der Gänge kritisieren. Herr Weingartz beherrscht sein Handwerk! Ein Silvaner aus Franken, von der Weinkellerei Max Müller aus Volkach, begleitete uns durch das Menü. Dieser Wein passt mit seinen Holznoten perfekt zu den beiden recht würzigen Fischgängen. Diese Weinkellerei steht auf meiner persönlichen ToGo-Liste und wird so bald wie möglich besucht. Frau Bertz und Herr Lindpere manövrierten uns sicher durch das Menü und gaben sich entweder beim Abdecken für die Gänge oder beim Vorstellen der Speisen zu erkennen. Peter hat das schöne Ambiente in und um die Villa bereits mit seinen Fotos beschrieben, ich muss nicht viel hinzufügen. Am Ende hatten wir noch ein anregendes Gespräch mit Herrn Weingartz auf der Terrasse und verließen nach 2 Stunden das Restaurant Hinterding mit dem festen Vorsatz, wiederzukommen. Das Hinterding kann im Vergleich mit Generationen bestehen! Wir waren sehr zufrieden.

peter3
05.02.2024

Was für ein Wochenende! Der Sommer hatte noch einmal einen fulminanten Start hingelegt und das Münsterland badete in Sonnenschein und schwitzenden Temperaturen. Wir nutzten das Wochenende mit den letzten lauwarmen Sommerabenden und kehrten spontan am Samstagabend zum Keiling zurück, um auf der Terrasse zu speisen. Wie immer ein kulinarisch sehr zufriedenstellender Abend in schönem Ambiente. Nicht ganz so spontan, angesichts des guten Wetters, hatten wir bereits einige Tage zuvor für den Sonntagnachmittag einen Tisch im Hinterding in Lengerich reserviert. Hier konnten wir die jungen Wilden Gina Duesmann und Lars Keiling vergleichen, während in Lengerich seit fast 20 Jahren Elke Zeitner und Klaus Weingartz aktiv sind. Das Hinterding ist tatsächlich in jedem Restaurantführer als eine der ersten Adressen im nördlichen Münsterland gelistet und stand daher schon lange auf unserer To-Go-Liste. Leider ist es relativ weit von Rheine nach Lengerich, sodass entweder jemand als Fahrer gefunden werden muss oder man es wie wir macht, mit dem Zug nach Osnabrück fährt, relativ erträgliche 18 km akzeptiert und dann entspannt am Nachmittag zurück nach Rheine fährt. Fast hätte das schwere Sommerwetter am Sonntagmorgen unseren Plänen ein abruptes Ende gesetzt, aber rechtzeitig mit unserer Ankunft in Osnabrück am Altstadt-Bahnhof kam die Sonne wieder heraus und verwandelte das Tecklenburger Land in eine Dampfsauna. Im wahren Schweiße unseres Angesichts stapften wir bei fast 30° und gefühlten 100% Luftfeuchtigkeit nach Lengerich und hatten uns eine schöne Rückkehr verdient mit Ankunft an der alten Villa am Bahnhof. Angesichts des Regens einige Stunden zuvor hatten wir die Hoffnung, draußen speisen zu können, begraben, alles war noch feucht. Schade, angesichts des schönen Sonnenscheins, der nun draußen herrschte. Wir stiegen die Treppe hinauf zur Tür und auf der Terrasse saß Herr Weingartz und döppte Bohnen. Er begrüßte uns sofort und auch Frau Bertz. Herr Weingartz fragte sofort, ob wir draußen speisen möchten, was wir bejahten, und bot uns einen Platz am Tisch auf der überdachten Terrasse links vom Eingang an, die Sitze dort waren trocken. Frau Bertz deckte den Tisch auf höchstem Niveau. Etwas erleichtert, draußen speisen zu können angesichts unserer etwas erhitzten Verfassung, erkannte Frau Bertz sofort unser wichtigstes Bedürfnis und servierte uns mit den Karten ein frisch gezapftes Pils. Das tat gut! Und wir konnten entspannt in die Karten schauen. Die Karte besteht aus drei DIN A4 Seiten, die auf der HP eingesehen werden können. Regionale Lieferanten sind genannt, die Küche kann als deutsch-französisch inspiriert bezeichnet werden, umgesetzt mit einem hohen Anspruch an Zutaten und Zubereitung. Das Preisniveau liegt auf oberem Münsterland-Niveau. Von den einzelnen Gerichten gibt es zwei Menüvorschläge, darunter ein veganes Menü. Herr Lindpere, der Sommelier, schlug dann ein individuell gestaltetes Sonntagsmenü vor. Wir hatten uns jedoch relativ schnell auf das Menü Chefding geeinigt. Dieses bestand aus folgenden Gängen: Unser ChefDing ab zwei Personen (Vier-Gänge-Menü: 69,00 € (p. P. Drei-Gänge-Menü (ohne Zwischengang: 59,00 € (p. P. Gegrillte Gambas auf Kürbis und Linsen (für meine Frau) oder Kaiser-Johannisbeerfilets auf lauwarmem Tomaten-Wachsbohnensalat (für mich) vor dem ersten Gang gab es noch ein Brot zubereitet Die ersten zwei Gänge kamen ohne jegliche Schwäche auf den Tisch. Besonders die Wachteln waren perfekt zubereitet. Vor dem eigentlichen zweiten Gang überraschte uns die Küche mit einer Sonntagssuppe, einer Rinderkraftbrühe mit Hummer auf höchstem Niveau. Klar, pur im Geschmack, dezent nur gesalzen, einfach köstlich. Zander vom Hof Lintker aus Hagen a.T.W. auf Kartoffelpfifferlingsragout-Gang zwei bestand aus Zander, perfekt gebratenen Filets mit knuspriger Haut serviert auf einem äußerst schmackhaften Ragout aus Steinpilzen und Kartoffeln. Steinbutt in Trüffelbuttersoße auf Petersilienwurzelpüree-Gang drei, wir hatten uns erneut für den Fisch entschieden, gegen die Alternative Tournedos vom Weser Marschlandrind mit angebratenen Pfifferlingen, und hatten die Entscheidung nicht bereut. Die Buttersoße mit Trüffeln war ein Highlight in Kombination mit dem Püree und den zusätzlich servierten Nudeln, wiederum mit Steinbutt in perfekt gegarter Kondition. Frisch aus dem Ofen mit Vanilleeis. Der alternative Käse (Brie de Meaux »à la Chesery« gefüllt mit Trüffelcreme war nach dem Menü zu kräftig und wir wählten beide den angebotenen Tarte. Der Tarte wurde aus Blätterteig hergestellt, mit recht sauren Pflaumen, aber zusammen mit einer sehr guten Vanillesoße und Vanilleeis eine gute Wahl. Zusammenfassend hatten wir letztendlich ein 5-Gänge-Menü auf sehr hohem Niveau. Keiner der Gänge wies eine offensichtliche Schwäche auf, und selbst in sehr kritischer Hinsicht konnte ich an keinem der Gänge viel aussetzen. Herr Weingartz beherrscht sein Handwerk! Ein Silvaner aus Franken, vom Weingut Max Müller aus Volkach, begleitete uns durch das Menü. Dieser Wein passte mit seinen Holznoten perfekt zu den beiden recht würzigen Fischgängen. Dieses Weingut steht auf meiner persönlichen ToGo-Liste und wird so bald wie möglich besucht. Frau Bertz und Herr Lindpere manövrierten uns sicher durch das Menü und gaben sich entweder zum Abdecken der Gänge oder zum Ausdenken der Gerichte. Peter hat bereits das schöne Ambiente in und um die Villa mit seinen Fotos beschrieben, ich muss nicht viel hinzufügen. Am Ende hatten wir ein anregendes Gespräch mit Herrn Weingartz auf der Terrasse und verließen nach 2 Stunden das Restaurant Hinterding mit dem festen Vorsatz, wiederzukommen. Das Hinterding kann im Vergleich mit Generationen mithalten! Wir waren sehr zufrieden.

carsten1972
05.02.2024

Was für ein Wochenende! Der Sommer hatte wieder einmal einen finalen Start gemacht und das Münsterland strahlte in Sonnenschein und schwitzenden Temperaturen. Wir nutzten das Wochenende mit den letzten lauwarmen Sommerabenden und kehrten spontan am Samstagabend zum Keiling zurück, um auf der Terrasse zu speisen. Wie immer ein kulinarisch höchst befriedigender Abend in einem schönen Ambiente. Nicht ganz so spontan hatten wir angesichts des guten Wetters bereits ein paar Tage zuvor einen Tisch in Lengerich für den Sonntagnachmittag reserviert. So konnten wir gut vergleichen, hier die jungen Wilden Gina Duesmann und Lars Keiling, dort die seit fast 20 Jahren in Lengerich aktiven Elke Zeitner und Klaus Weingartz. Das Hinterding ist tatsächlich in jedem Restaurantführer als eine der ersten Adressen im nördlichen Münsterland aufgeführt und stand daher schon lange auf unserer To-Go-Liste. Leider liegt es relativ weit von Rheine nach Lengerich, so dass jemand als Fahrer gefunden werden muss oder man es wie wir macht, mit dem Zug nach Osnabrück fährt, relativ erträgliche 18 km zurücklegt und dann über den Nachmittag entspannt nach Rheine zurückkehren kann. Ein schweres Sommerwetter am Sonntagmorgen hätte unsere Pläne abrupt beenden können, aber rechtzeitig mit unserer Ankunft in Osnabrück am Altstadt-Bahnhof kam die Sonne wieder heraus und verwandelte das Tecklenburger Land in ein Dampfbad. Im wahrsten Sinne des Wortes schwitzend, bewegten wir uns bei fast 30 °C und gefühlten 100% Luftfeuchtigkeit nach Lengerich und verdienten uns eine schöne Rückreise mit Ankunft an der alten Villa am Bahnhof. Angesichts des Regens ein paar Stunden zuvor hatten wir die Hoffnung, draußen speisen zu können, begraben, alles war noch nass. Schade, angesichts des schönen Sonnenscheins, der jetzt draußen herrschte. Wir gingen die Treppe hinauf zur Tür und saßen auf der Terrasse, wo Herr Weingartz gerade Bohnen pflückte. Er und Frau Bertz begrüßten uns sofort. Herr Weingartz fragte sofort, ob wir draußen speisen möchten, was wir bejahten, und bot uns einen Platz am Tisch auf der überdachten Terrasse links vom Eingang an, die Sitze dort waren trocken. Frau Bertz deckte den Tisch auf hohem Niveau. Etwas erleichtert, draußen speisen zu können angesichts unseres etwas erhitzten Zustands, erkannte Frau Bertz sofort unser wichtigstes Bedürfnis und servierte zu den Speisekarten ein frisch gezapftes Pils. Das war gut! Und wir konnten entspannt in den Karten stöbern. Die Karte besteht aus drei DIN A4-Seiten, die auf der HP eingesehen werden können. Regionale Lieferanten werden genannt, die Küche kann als deutsch-französisch inspiriert bezeichnet werden, realisiert mit einem hohen Anspruch an Zutaten und Zubereitung. Das Preisniveau liegt auf oberstem Münster-Level. Von den einzelnen Gerichten gibt es zwei Menüvorschläge, darunter ein veganes Menü. Herr Lindpere, der Sommelier, schlug dann ein individuell gestaltetes Sonntagsmenü vor. Wir hatten uns jedoch relativ schnell auf das Menü Chefding geeinigt. Dies bestand aus folgenden Gängen: Unser ChefDing ab zwei Personen (viergängig: 69,00 € (p. P. Dreigängig (ohne Zwischengang: 59,00 € (p. P. Gegrillte Gambas auf Kürbis und Linsen (für meine Frau) oder Kaiserlicher Wacholderbraten auf lauwarmem Tomaten Wax Bean Salad (für mich), vor dem ersten Gang wurde noch ein Brot gereicht. Die ersten beiden Gänge kamen ohne jegliche Schwachstellen auf den Tisch. Besonders die Wachteln waren perfekt zubereitet. Vor dem eigentlichen zweiten Gang überraschte uns die Küche mit einer Sonntagssuppe, einer Rinderbouillon mit Hummer auf höchstem Niveau. Klar, geschmacklich rein, subtil nur gesalzen, einfach köstlich. Zander vom Hof Lintker aus Hagen a.T.W. auf Kartoffelsteinpilzragout Gang zwei war der Zander, perfekt gebratene Filets mit knuspriger Haut, serviert auf einem äußerst schmackhaften Ragout aus Steinpilzen und Kartoffeln. Steinbutt in Trüffelbuttersoße auf Petersilienwurzelpüree Gang drei entschieden wir uns erneut für den Fisch, gegen die Alternative Tournedos vom Weser Marschlandrind mit gebratenen Eierschwämmen, und bereuten die Entscheidung nicht. Die Trüffelbuttersoße war ein Highlight in Kombination mit dem Püree und der zusätzlich servierten Pasta, wiederum mit Steinbutt in perfekt gegartem Zustand. Frisch aus dem Ofen mit Vanilleeis. Der alternative Käse (Brie de Meaux »a la Chesery« gefüllt mit Trüffelcreme war nach dem Menü zu kräftig und wir entschieden uns beide für die angebotene Tarte. Die Tarte bestand aus Blätterteig, mit recht säuerlichen Pflaumen, aber zusammen mit einer sehr guten Vanillesoße und Vanilleeis eine gute Wahl. Zusammenfassend hatten wir letztendlich ein 5-Gänge-Menü auf sehr hohem Niveau. Keiner der Gänge wies offensichtliche Schwächen auf, und selbst an sehr kritischen Stellen konnte ich nicht viel bei einem der Gänge kritisieren. Herr Weingartz beherrscht sein Handwerk! Ein Silvaner aus Franken, vom Weingut Max Müller aus Volkach, begleitete uns durch das Menü. Dieser Wein, mit seinen Holznoten, passte perfekt zu den beiden recht würzigen Fischgängen. Dieses Weingut steht auf meiner persönlichen ToGo-Liste und wird so bald wie möglich besucht. Frau Bertz und Herr Lindpere manövrierten uns sicher durch das Menü und gaben sich Mühe, die Gänge zu servieren oder sich die Gerichte vorzustellen. Peter hat das schöne Ambiente in und um die Villa bereits mit seinen Fotos beschrieben, da muss ich nicht viel hinzufügen. Am Ende hatten wir ein anregendes Gespräch mit Herrn Weingartz auf der Terrasse und verließen nach 2 Stunden das Restaurant Hinterding mit dem festen Vorsatz, wiederzukommen. Das Hinterding kann im Vergleich mit Generationen mithalten! Wir waren sehr zufrieden.

christophe-waters
31.03.2023

Das war ein Wochenende! Der Sommer hatte wieder einen endgültigen Start genommen und das Münsterland glühte in Sonnenschein und schwitzenden Temperaturen. Wir nutzten die WE mit den letzten lukewarm Sommerabenden und kehrten spontan am Samstagabend zum Keiling zurück, um auf der Terrasse zu füttern. Wie immer ein kulinarisch sehr befriedigender Abend in einem schönen Ambiente. Nicht so spontan hatten wir angesichts des guten Wetters einen Tisch im Hintergrund in Lengerich ein paar Tage vor Sonntagnachmittag reserviert. So konnten wir gut vergleichen, hier die jungen Wilden Gina Duesmann und Lars Keiling, wo sie in Lengerich seit fast 20 Jahren Elke Zeitner und Klaus Weingartz arbeiten. Die Hinterding ist tatsächlich in jedem Restaurantführer als eine der ersten Adressen im nördlichen Münsterland aufgeführt und ist daher längst auf unserer To-Go-Liste. Leider ist es relativ weit von Rheine nach Lengerich, so dass jemand als Fahrer gefunden werden muss, oder Sie tun es wie wir, mit dem Zug nach Osnabrück reisen, akzeptiert relativ tolerierbare 18 km und kann dann über den Nachmittag entspannen, um nach Rheine zurück zu gehen. Fast ein schweres Sommerwetter am Sonntagmorgen hätte uns ein abruptes Ende gesetzt, aber mit unserer Ankunft in Osnabrück am Altstädter Hauptbahnhof kam die Sonne wieder heraus und verwandelte das Tecklenburger Land in einen Dampfraum. In dem wahren Schweiß unseres Gesichts, wir waren strampling bei fast 30° und fühlten 100% Luftfeuchtigkeit nach Lengerich und hatte eine schöne Rückkehr mit Ankunft in der alten Villa am Bahnhof verdient. Angesichts des Regenfalls vor ein paar Stunden hatten wir die Hoffnung begraben, draußen zu füttern, alles war noch nass. Schade, angesichts des schönen Sonnenscheins, der nun draußen vorherrschte. Wir gingen die Treppe hinauf zur Tür und links auf der Terrasse saßen Mr. Weingartz und Döppte Bohnen. Wir wurden sofort von ihm und Frau Bertz begrüßt. Herr Weingartz fragte sofort, ob wir draußen speisen möchten, was wir jagen und uns einen Platz am Tisch auf der überdachten Terrasse vom Eingang, die Sitze dort waren trocken. Frau Bertz bedeckte den Tisch auf hohem Niveau. Lediglich und leicht entlastet, um vor unserem etwas beheizten Zustand draußen füttern zu können, erkannte Frau Bertz sofort unsere wichtigste Notwendigkeit und servierte mit den Karten einen frisch gezapften Pils. Das war gut! Und wir könnten in den Karten entspannt aussehen. Die Karte besteht aus drei DIN A4 Seiten, die auf dem HP angesehen werden können. Regionale Lieferanten werden genannt, die Küche kann als Deutsch-Französisch inspiriert, mit einem hohen Bedarf an Zutaten und Zubereitung realisiert. Das Preisniveau liegt auf dem oberen Münsterniveau. Aus den einzelnen Gerichten gibt es zwei Menüvorschläge, darunter ein veganes Menü. Herr Lindpere, der Sommerlier, hat dann ein individuell gestaltetes Sonntagsmenü vorgeschlagen. Aber wir hatten relativ schnell auf dem Menü Kochen vereinbart. Dies bestand aus folgenden Kursen: Unser ChefDing von zwei Personen (Vierweg-Menü: 69,00 € (p. P. Dreiweg-Menü (ohne Geschlechtsverkehr: 59,00 € (p. P. Gegrillte Bambas auf Kürbis und Linsen (meine Frau oder kaiserliche Wachteln auf Lukewarm Tomatenwachsbohnensalat) (für mich vor dem ersten Spaziergang war noch ein Brot gebrauchsfertig. Die ersten beiden Kurse kamen ohne Schwäche zum Tisch. Besonders die Wachteln waren perfekt vorbereitet. Vor dem eigentlichen zweiten Spaziergang überraschte uns die Küche mit einer Sonntagssuppe, einem Rinderduillion mit Hummern auf höchstem Niveau. Klar, rein im Geschmack, subtil nur gesalzen, einfach köstlich. Zander aus der Farm Lintker aus Hagen a.T.W. auf Kartoffelpine Pilz Ragout Bande zwei war Zander, perfekt geröstete Filets mit knusprige Haut serviert auf einem äußerst leckeren Ragout aus Steinpilzen und Kartoffeln. Steinbutt in Trüffelbuttersoße auf Petersilienwurzel puree Bande drei, wir hatten wieder entschieden für den Fisch, gegen die alternative Tournedos von Weser Marschlandrind mit gebratenen Pifferlings, und wir haben die Entscheidung nicht bereut. Die Buttersoße mit Trüffeln war ein Highlight in der Kombination mit dem Reine und der zusätzlich servierten Pasta, wiederum mit Steinbutter in perfekt gegartentem Zustand. Frisch aus dem Ofen mit Vanilleeis. Der mit Trüffelcreme gefüllte alternative Käse (Brie de Meaux »a la Chesery«) war nach der Speisekarte zu kraftvoll und wir wählten beide die angebotene Tarte. Der Teer wurde aus Blattteig, mit recht sauren Pflaumen, aber zusammen mit einer sehr guten Vanillesauce und Vanilleeis waren eine gute Wahl. Zusammenfassend hatten wir schließlich 5 Gangmenüs auf sehr hohem Niveau. Keiner der Gerichte gab sich eine offensichtliche Schwäche, und selbst in sehr kritischen Winkeln konnte ich nicht viel in einem der Korridore kritisieren. Mr. Weingartz beherrscht sein Handwerk! Ein Silvaner aus Franken, aus dem Weingut Max Müller aus Volkach, begleitete uns durch das Menü. Mit zwei Dritteln im Holzfass passt dieser Wein mit seinen Holznoten perfekt zu den beiden ziemlich würzigen Fischgerichten. Dieses Weingut ist meine persönliche ToGo-Liste und wird so schnell wie möglich besucht. Frau Bertz und Herr Lindpere haben uns auf jeden Fall durch die Speisekarte manövriert und sich für die Kurse abdecken lassen oder sich die Speisen nicht vorstellen. Peter hat bereits das schöne Ambiente in und um die Villa mit seinen Fotos beschrieben, ich muss nicht viel hinzufügen. Am Ende hatten wir ein spannendes Gespräch mit Herrn Weingartz auf der Terrasse, und nach 2 Stunden verließ das Restaurant Hinterding mit der festen Absicht, dass wir zurückkommen. Der Hintergrund kann im Vergleich zu Generationen halten! Wir waren sehr glücklich.

huel-cullen
31.03.2023

Das war ein Wochenende! Der Sommer hatte wieder einen endgültigen Start genommen und das Münsterland glühte in Sonnenschein und schwitzenden Temperaturen. Wir nutzten die WE mit den letzten lukewarm Sommerabenden und kehrten spontan am Samstagabend zum Keiling zurück, um auf der Terrasse zu füttern. Wie immer ein kulinarisch sehr befriedigender Abend in einem schönen Ambiente. Nicht so spontan hatten wir angesichts des guten Wetters einen Tisch im Hintergrund in Lengerich ein paar Tage vor Sonntagnachmittag reserviert. So konnten wir gut vergleichen, hier die jungen Wilden Gina Duesmann und Lars Keiling, wo sie in Lengerich seit fast 20 Jahren Elke Zeitner und Klaus Weingartz arbeiten. Die Hinterding ist tatsächlich in jedem Restaurantführer als eine der ersten Adressen im nördlichen Münsterland aufgeführt und ist daher längst auf unserer To-Go-Liste. Leider ist es relativ weit von Rheine nach Lengerich, so dass jemand als Fahrer gefunden werden muss, oder Sie tun es wie wir, mit dem Zug nach Osnabrück reisen, akzeptiert relativ tolerierbare 18 km und kann dann über den Nachmittag entspannen, um nach Rheine zurück zu gehen. Fast ein schweres Sommerwetter am Sonntagmorgen hätte uns ein abruptes Ende gesetzt, aber mit unserer Ankunft in Osnabrück am Altstädter Hauptbahnhof kam die Sonne wieder heraus und verwandelte das Tecklenburger Land in einen Dampfraum. In dem wahren Schweiß unseres Gesichts, wir waren strampling bei fast 30° und fühlten 100% Luftfeuchtigkeit nach Lengerich und hatte eine schöne Rückkehr mit Ankunft in der alten Villa am Bahnhof verdient. Angesichts des Regenfalls vor ein paar Stunden hatten wir die Hoffnung begraben, draußen zu füttern, alles war noch nass. Schade, angesichts des schönen Sonnenscheins, der nun draußen vorherrschte. Wir gingen die Treppe hinauf zur Tür und links auf der Terrasse saßen Mr. Weingartz und Döppte Bohnen. Wir wurden sofort von ihm und Frau Bertz begrüßt. Herr Weingartz fragte sofort, ob wir draußen speisen möchten, was wir jagen und uns einen Platz am Tisch auf der überdachten Terrasse vom Eingang, die Sitze dort waren trocken. Frau Bertz bedeckte den Tisch auf hohem Niveau. Lediglich und leicht entlastet, um vor unserem etwas beheizten Zustand draußen füttern zu können, erkannte Frau Bertz sofort unsere wichtigste Notwendigkeit und servierte mit den Karten einen frisch gezapften Pils. Das war gut! Und wir könnten in den Karten entspannt aussehen. Die Karte besteht aus drei DIN A4 Seiten, die auf dem HP angesehen werden können. Regionale Lieferanten werden genannt, die Küche kann als Deutsch-Französisch inspiriert, mit einem hohen Bedarf an Zutaten und Zubereitung realisiert. Das Preisniveau liegt auf dem oberen Münsterniveau. Aus den einzelnen Gerichten gibt es zwei Menüvorschläge, darunter ein veganes Menü. Herr Lindpere, der Sommerlier, hat dann ein individuell gestaltetes Sonntagsmenü vorgeschlagen. Aber wir hatten relativ schnell auf dem Menü Kochen vereinbart. Dies bestand aus folgenden Kursen: Unser ChefDing von zwei Personen (Vierweg-Menü: 69,00 € (p. P. Dreiweg-Menü (ohne Geschlechtsverkehr: 59,00 € (p. P. Gegrillte Bambas auf Kürbis und Linsen (meine Frau oder kaiserliche Wachteln auf Lukewarm Tomatenwachsbohnensalat) (für mich vor dem ersten Spaziergang war noch ein Brot gebrauchsfertig. Die ersten beiden Kurse kamen ohne Schwäche zum Tisch. Besonders die Wachteln waren perfekt vorbereitet. Vor dem eigentlichen zweiten Spaziergang überraschte uns die Küche mit einer Sonntagssuppe, einem Rinderduillion mit Hummern auf höchstem Niveau. Klar, rein im Geschmack, subtil nur gesalzen, einfach köstlich. Zander aus der Farm Lintker aus Hagen a.T.W. auf Kartoffelpine Pilz Ragout Bande zwei war Zander, perfekt geröstete Filets mit knusprige Haut serviert auf einem äußerst leckeren Ragout aus Steinpilzen und Kartoffeln. Steinbutt in Trüffelbuttersoße auf Petersilienwurzel puree Bande drei, wir hatten wieder entschieden für den Fisch, gegen die alternative Tournedos von Weser Marschlandrind mit gebratenen Pifferlings, und wir haben die Entscheidung nicht bereut. Die Buttersoße mit Trüffeln war ein Highlight in der Kombination mit dem Reine und der zusätzlich servierten Pasta, wiederum mit Steinbutter in perfekt gegartentem Zustand. Frisch aus dem Ofen mit Vanilleeis. Der mit Trüffelcreme gefüllte alternative Käse (Brie de Meaux »a la Chesery«) war nach der Speisekarte zu kraftvoll und wir wählten beide die angebotene Tarte. Der Teer wurde aus Blattteig, mit recht sauren Pflaumen, aber zusammen mit einer sehr guten Vanillesauce und Vanilleeis waren eine gute Wahl. Zusammenfassend hatten wir schließlich 5 Gangmenüs auf sehr hohem Niveau. Keiner der Gerichte gab sich eine offensichtliche Schwäche, und selbst in sehr kritischen Winkeln konnte ich nicht viel in einem der Korridore kritisieren. Mr. Weingartz beherrscht sein Handwerk! Ein Silvaner aus Franken, aus dem Weingut Max Müller aus Volkach, begleitete uns durch das Menü. Mit zwei Dritteln im Holzfass passt dieser Wein mit seinen Holznoten perfekt zu den beiden ziemlich würzigen Fischgerichten. Dieses Weingut ist meine persönliche ToGo-Liste und wird so schnell wie möglich besucht. Frau Bertz und Herr Lindpere haben uns auf jeden Fall durch die Speisekarte manövriert und sich für die Kurse abdecken lassen oder sich die Speisen nicht vorstellen. Peter hat bereits das schöne Ambiente in und um die Villa mit seinen Fotos beschrieben, ich muss nicht viel hinzufügen. Am Ende hatten wir ein spannendes Gespräch mit Herrn Weingartz auf der Terrasse, und nach 2 Stunden verließ das Restaurant Hinterding mit der festen Absicht, dass wir zurückkommen. Der Hintergrund kann im Vergleich zu Generationen halten! Wir waren sehr glücklich.

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