Linde - Kappelrodeck
Speisekarte
Das Restaurant aus Kappelrodeck bietet 35 verschiedene Gerichte und Getränke auf der Speisekarte für durchschnittlich 12 € an.
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Bewertungen
Was Anonym an Linde mag:
von dem Essen und das Ambiente waren wir wirklich positiw überrascht. der Service ist sehr aufmerksam und freundlich, alles ging wirklich schnell trotz der voll besetzten Wirtschaft. absolute Empfehlung! auch die Corona-Verordnungen eingehalten wurden. Mehr Bewertungen anzeigen.
Was Anonym an Linde nicht mag:
Essen, Getränke und Service waren gut, aber beachten Sie, dass die Preise auf der Speisekarte neben dem Eingang wahrscheinlich von der alten Karte stammen. Zum Beispiel ist das Bier jetzt mindestens 17 % teurer. Es ist auch ein schöner Ort! Mehr Bewertungen anzeigen.
...ist nicht gerade eine Ausgeburt an üppigem Leben, insbesondere im gastronomischen Bereich! Gebucht hatte meine Frau das Hotel und Restaurant Gasthaus Hirsch und wir wussten schon, dort können wir nicht speisen. Montags war die Küche geschlossen. Also checkten wir dort erst einmal ein und brachten uns nach weiteren 25 Kilometern von Neuweier/ Umweg bis eben nach Kappelrodeck zurück in einen Zustand, der es erlauben würde, zum Abendessen ein Restaurant zu betreten. Eine Frage bei den Betreibern des Hirsch nach einer Einkehrmöglichkeit wurde mit Schulterzucken beantwortet, sowie einem Hinweis: vielleicht die Linde ein paar hundert Meter die Hauptstraße hinauf? . Weit laufen wollten wir nicht mehr, ein Taxi zu ordern hatten wir aber auch keine Lust mehr. Beim Weg zum Hirsch hatten wir schon gesehen, dass die Linde geöffnet hatte. Hunger machte sich bemerkbar und so sahen wir uns an, zuckten auch die Schultern und gingen ohne große Erwartungen hin. Elektronisch findet die Linde noch nicht statt, man hat aber eine Telefonnummer, und so war Recherche im Vorfeld schwierig. Vor dem Haus aber eine große Gruppe junger Menschen beim Bier, so schlecht konnte es nicht sein, wenn die kommen. Also hinein in die Gaststube und wieder befanden wir uns mitten im badischen Gaststubenbarock. Erst einmal war ein lecker Bierchen von größter Dringlichkeit. Ketterer sind Netterer und haben dann auch keinen Durst mehr. und das zweite kam ungefragt sofort nach leeren des ersten Glas Bier an den Tisch. Auch Kappelrodeck ist Weinbau Ort und von Weinbergen umgeben. Ansässig dort das Weingut Hex vom Dasenstein , was sich selbstverständlich in der Weinkarte der Linde wiederfand. Ach wäre es schön, wenn bei uns im Münsterland auch in jedem Gasthof so schöne Weinkarten auslägen. Die Hexe vom Dasenstein braut in ihren Zaubertöpfen verlockende Tropfen. Für uns sollte es ein im Barrique ausgebauter Spätburgunder sein, der Abend war usselig regnerisch und verleitete nicht zu einem Weißwein. Gute Rotweingläser kamen mit dem Wein an den Tisch, es wurde geöffnet und Frau verkostete den sattroten Tropfen. Nicken, lächeln, gute Wahl! Nun durfte ich auch probieren. Fein, ein eleganter, nicht zu taniniger, typischer Spätburgunder. Vorweg teilten wir uns einen Wurstsalat, wieder sowas Südwestdeutsches in Reinkultur. Einfach weil wir Hunger hatten und uns auf was handfestes freuten, dazu reichte die Dame im Service ein sehr gutes Sauerteigbrot. Wohlig streckten wir die müden Füße unter dem Tisch aus und ließen uns von Wein und Heizung aufwärmen. Zu den Hauptspeisen wieder der unvermeidliche Beilagensalat. Wieder ohne Kartoffelsalat! Aber ansonsten lecker und frisch zubereitet. Dill und Essig mögen die Badener beim Gurkensalat in sehr hoher Dosis. Bei den Hauptgerichten gingen wir getrennte Wege. Für meine Frau ein Kalbsschnitzel. Auch das kam ohne großes Beiwerk an den Tisch, wie bei mir am vorherigen Abend. Optisch machte das nicht so einen guten Eindruck auf mich. Etwas dunkel, die Panade sehr gleichmäßig, ich habe den Verdacht, dass das nicht selbst geklopft und paniert wurde. Meine Frau äußerte aber keine Klage über das Gericht. Auch für mich Fleisch, ein Rib Eye Steak. Auch das kam pur an den Tisch, ein bisschen Kräuterbutter und ein bisschen Bratenfond, dass war es dann mit dem dekorativem Aufwand. Gargrad medium war aber gut getroffen. Zart war das Fleisch, gut gereift. Ich hatte keinerlei Grund mich über das Gericht zu beklagen. Beilage für uns Beide zu den beiden Gerichten ein dicker Pott Pommes. Kann man ja auch mal essen. Die Linde ist ein bodenständiger Dorf-Kleinstadtgasthof, und bietet keine kreative, ausschließlich frische Karte an. Man kocht günstiges Essen für einen Gast, der wahrscheinlich auch nicht mehr verlangt. Im Rahmen dieses eigenen Anspruchs hatte die Küche ihren Job ordentlich gemacht. Und der einzelne Koch in der Küche wurde an unserem Abend förmlich mit Speisebestellungen erschlagen, was dazu führte dass eiligst eine Aushilfe angerufen und einbestellt wurde, weil sich die Gaststube bis auf den letzten Platz füllte. Ich verstehe einfach nicht, warum man in Wirtekreisen sowas in einem kleinen touristisch geprägten Ort nicht besser koordiniert und vermeidet, dass nur ein Gasthof geöffnet hat an einem Abend. Der Service in Form der einzelnen älteren Dame, ich vermute die Wirtin des Hauses, war anfangs etwas brummelig zu den offensichtlich fremdländischen Besuchern am Tisch, aber nachdem wir einen der teuersten Weine (36 EUR) der Karte orderten, änderte sich ihre Laune zum Besseren. Der Service an sich war dann tadellos. Fazit: Wie schon beschrieben, die Linde will keine gehobene Küche bieten. Man ist das Gasthaus für den Gast, der einfaches Essen zum angemessen günstigen Preis essen möchte. Das ist nicht unbedingt das was Frau und Herr Carsten1972 kulinarisch in der Fremde suchen, aber im Rahmen dessen war das gebotene völlig okay. Und wir wahrten uns die Gelegenheit, uns kulinarisch noch zu steigern.
...ist nicht gerade eine Ausgeburt an üppigem Leben, insbesondere im gastronomischen Bereich! Gebucht hatte meine Frau das Hotel und Restaurant Gasthaus Hirsch und wir wussten schon, dort können wir nicht speisen. Montags war die Küche geschlossen. Also checkten wir dort erst einmal ein und brachten uns nach weiteren 25 Kilometern von Neuweier/ Umweg bis eben nach Kappelrodeck zurück in einen Zustand, der es erlauben würde, zum Abendessen ein Restaurant zu betreten. Eine Frage bei den Betreibern des Hirsch nach einer Einkehrmöglichkeit wurde mit Schulterzucken beantwortet, sowie einem Hinweis: vielleicht die Linde ein paar hundert Meter die Hauptstraße hinauf? . Weit laufen wollten wir nicht mehr, ein Taxi zu ordern hatten wir aber auch keine Lust mehr. Beim Weg zum Hirsch hatten wir schon gesehen, dass die Linde geöffnet hatte. Hunger machte sich bemerkbar und so sahen wir uns an, zuckten auch die Schultern und gingen ohne große Erwartungen hin. Elektronisch findet die Linde noch nicht statt, man hat aber eine Telefonnummer, und so war Recherche im Vorfeld schwierig. Vor dem Haus aber eine große Gruppe junger Menschen beim Bier, so schlecht konnte es nicht sein, wenn die kommen. Also hinein in die Gaststube und wieder befanden wir uns mitten im badischen Gaststubenbarock. Erst einmal war ein lecker Bierchen von größter Dringlichkeit. Ketterer sind Netterer und haben dann auch keinen Durst mehr. und das zweite kam ungefragt sofort nach leeren des ersten Glas Bier an den Tisch. Auch Kappelrodeck ist Weinbau Ort und von Weinbergen umgeben. Ansässig dort das Weingut Hex vom Dasenstein , was sich selbstverständlich in der Weinkarte der Linde wiederfand. Ach wäre es schön, wenn bei uns im Münsterland auch in jedem Gasthof so schöne Weinkarten auslägen. Die Hexe vom Dasenstein braut in ihren Zaubertöpfen verlockende Tropfen. Für uns sollte es ein im Barrique ausgebauter Spätburgunder sein, der Abend war usselig regnerisch und verleitete nicht zu einem Weißwein. Gute Rotweingläser kamen mit dem Wein an den Tisch, es wurde geöffnet und Frau verkostete den sattroten Tropfen. Nicken, lächeln, gute Wahl! Nun durfte ich auch probieren. Fein, ein eleganter, nicht zu taniniger, typischer Spätburgunder. Vorweg teilten wir uns einen Wurstsalat, wieder sowas Südwestdeutsches in Reinkultur. Einfach weil wir Hunger hatten und uns auf was handfestes freuten, dazu reichte die Dame im Service ein sehr gutes Sauerteigbrot. Wohlig streckten wir die müden Füße unter dem Tisch aus und ließen uns von Wein und Heizung aufwärmen. Zu den Hauptspeisen wieder der unvermeidliche Beilagensalat. Wieder ohne Kartoffelsalat! Aber ansonsten lecker und frisch zubereitet. Dill und Essig mögen die Badener beim Gurkensalat in sehr hoher Dosis. Bei den Hauptgerichten gingen wir getrennte Wege. Für meine Frau ein Kalbsschnitzel. Auch das kam ohne großes Beiwerk an den Tisch, wie bei mir am vorherigen Abend. Optisch machte das nicht so einen guten Eindruck auf mich. Etwas dunkel, die Panade sehr gleichmäßig, ich habe den Verdacht, dass das nicht selbst geklopft und paniert wurde. Meine Frau äußerte aber keine Klage über das Gericht. Auch für mich Fleisch, ein Rib Eye Steak. Auch das kam pur an den Tisch, ein bisschen Kräuterbutter und ein bisschen Bratenfond, dass war es dann mit dem dekorativem Aufwand. Gargrad medium war aber gut getroffen. Zart war das Fleisch, gut gereift. Ich hatte keinerlei Grund mich über das Gericht zu beklagen. Beilage für uns Beide zu den beiden Gerichten ein dicker Pott Pommes. Kann man ja auch mal essen. Die Linde ist ein bodenständiger Dorf-Kleinstadtgasthof, und bietet keine kreative, ausschließlich frische Karte an. Man kocht günstiges Essen für einen Gast, der wahrscheinlich auch nicht mehr verlangt. Im Rahmen dieses eigenen Anspruchs hatte die Küche ihren Job ordentlich gemacht. Und der einzelne Koch in der Küche wurde an unserem Abend förmlich mit Speisebestellungen erschlagen, was dazu führte dass eiligst eine Aushilfe angerufen und einbestellt wurde, weil sich die Gaststube bis auf den letzten Platz füllte. Ich verstehe einfach nicht, warum man in Wirtekreisen sowas in einem kleinen touristisch geprägten Ort nicht besser koordiniert und vermeidet, dass nur ein Gasthof geöffnet hat an einem Abend. Der Service in Form der einzelnen älteren Dame, ich vermute die Wirtin des Hauses, war anfangs etwas brummelig zu den offensichtlich fremdländischen Besuchern am Tisch, aber nachdem wir einen der teuersten Weine (36 EUR) der Karte orderten, änderte sich ihre Laune zum Besseren. Der Service an sich war dann tadellos. Fazit: Wie schon beschrieben, die Linde will keine gehobene Küche bieten. Man ist das Gasthaus für den Gast, der einfaches Essen zum angemessen günstigen Preis essen möchte. Das ist nicht unbedingt das was Frau und Herr Carsten1972 kulinarisch in der Fremde suchen, aber im Rahmen dessen war das gebotene völlig okay. Und wir wahrten uns die Gelegenheit, uns kulinarisch noch zu steigern.
...ist nicht gerade ein Zeugnis von üppigem Leben, besonders im gastronomischen Bereich! Meine Frau hatte das Hotel und das Restaurant Gasthaus Hirsch gebucht, und wir wussten bereits, dass wir dort nicht essen konnten. Die Küche war montags geschlossen. Also haben wir dort nachgefragt und nach weiteren 25 Kilometern von Neuweier/Umweg nach Kappelrodeck sind wir in einen Zustand zurückgekehrt, der es uns ermöglichte, ein Restaurant zum Abendessen zu betreten. Eine Frage bei den Betreibern des Hirsch nach einer Rückfahrmöglichkeit wurde mit Schulternzucken beantwortet, sowie mit dem Hinweis: Vielleicht die Linde ein paar hundert Meter die Hauptstraße entlang? Wir wollten nicht lange fahren, um ein Taxi zu bestellen, aber wir wollten auch nicht so weit fahren. Auf dem Weg zum Hirsch hatten wir gesehen, dass die Linde offen war. Der Hunger wurde spürbar, und so schauten wir uns an, zuckten mit den Schultern und gingen ohne große Erwartungen hinein. Die Linde hatte keinen elektronischen Reservierungsdienst, aber man hatte eine Telefonnummer, und daher war die Recherche im Voraus schwierig. Doch vor dem Haus wartete eine große Gruppe junger Leute mit Bier, also konnte es nicht so schlecht sein, wenn sie herkommen. So betraten wir den Gastraum und befanden uns erneut mitten im baden-württembergischen Barock. Zunächst war ein köstliches Bier von großer Dringlichkeit. Einer der „Kettenlinks“ sorgte dafür, dass wir keinen Durst mehr hatten, und das zweite Bier kam sofort nach dem Leeren des ersten Glases auf den Tisch. Auch Kappelrodeck ist Weinbaugebiet und von Weinbergen umgeben. Das Hex-Weingut aus Dasenstein fand sich natürlich auf der Weinkarte der Linde. Es wäre schön, wenn wir solche schönen Weinkarten auch bei uns im Münsterland in jeder Gaststätte vorfinden würden. Die Hexe von Dasenstein zaubert lockere Tropfen in ihren magischen Töpfen. Für uns sollte es ein Spätburgunder aus dem Barrique werden, der Abend war unbeständig regnerisch und ließ kein Weißwein zu. Gute Rotweingläser kamen mit dem Wein auf den Tisch, der geöffnet wurde, und die Dame probierte den ersten Tropfen. Nick, Lächeln, gute Wahl! Nun konnte ich auch probieren. Fein, elegant, nicht tanninhaltig, typisch Spätburgunder. Auf dem Weg teilten wir uns einen Wurstsalat, etwas südwestdeutsches wieder in reiner Kultur. Weil wir hungrig waren und uns auf etwas Handfestes freuten, brachte die Dame im Service ein sehr gutes Sauerteigbrot. Wir streckten auch müde Füße unter dem Tisch aus und ließen uns mit Wein und Heizung Wärme zukommen. Zu den Hauptgerichten gab es wieder den unvermeidlichen Beilagensalat. Einmal wieder ohne Kartoffelsalat! Aber ansonsten lecker und frisch zubereitet. Dill und Essig wie die Bademäntel auf dem Gurkensalat in einer sehr hohen Dosierung. Zu den Hauptgerichten gingen wir getrennte Wege. Für meine Frau ein Kalbsschnitzel. Auch das kam ohne große Hilfe auf den Tisch, wie bei mir am Vorabend. Ich fühlte mich nicht so gut. Etwas dunkel, auch die Panade, ich schätze, es war nicht geklopft und lief. Aber meine Frau beschwerte sich nicht über den Gericht. Ich hatte ein Rib-Eye-Steak. Das kam ebenfalls direkt auf den Tisch, mit einem kleinen Kräuterbutter und einem leicht schäumenden Fond, der dann mit dekorativem Aufwand angerichtet wurde. Gargrad Medium war gut getroffen. Das Fleisch war zart, gut gereift. Ich hatte keinen Grund, mich über den Gericht zu beschweren. Für beide von uns gab es zu den beiden Gerichten einen dicken Pot Pommes. Die kann man essen. Die Linde ist ein bodenständiges Dorfgasthaus und bietet keine kreative, ausschließlich frische Karte. Sie kochen einfache Gerichte für Gäste, die wahrscheinlich nicht mehr wollen. Im Rahmen dieses eigenen Anspruchs hat die Küche ihre Arbeit ordentlich erledigt. Und der einzige Koch in der Küche wurde an unserem Abend formal mit Essensbestellungen über den Tisch geworfen, was zur dringenden Aufforderung und Bestellung einer Kur führte, denn der Gastraum war bis auf den letzten Platz gefüllt. Ich verstehe nicht, warum man sich in Wirtskreisen nicht besser abstimmt und vermeidet, dass nur eine Gaststätte an einem Abend geöffnet hat. Der Service in Form der einzelnen älteren Dame, ich vermute, die Hausherrin, war zunächst etwas spröde gegenüber den offensichtlich fremden Gästen am Tisch, aber nachdem wir einen der teuersten Weine (36 EUR) von der Karte bestellt hatten, besserte sich ihre Laune. Der Service selbst war tadellos. Fazit: Wie bereits beschrieben, möchte die Linde keine gehobene Küche anbieten. Man ist die Gaststätte, die einfache Gerichte zu einem angemessenen Preis anbieten möchte. Dies ist nicht unbedingt das, was Frau und Herr Carsten1972 kulinarisch im Ausland suchen, aber im Rahmen dessen war es vollkommen in Ordnung. Und wir sahen die Gelegenheit, unsere kulinarischen Erwartungen zu heben.
...ist nicht gerade ein Ort üppigen Lebens, insbesondere im gastronomischen Bereich! Meine Frau hatte das Hotel und Restaurant Gasthaus Hirsch gebucht, und wir wussten bereits, dass wir dort nicht essen konnten. Die Küche war montags geschlossen. Also fuhren wir dorthin und nach weiteren 25 Kilometern von Neuweier/Umweg nach Kappelrodeck kehrten wir in einen Zustand zurück, der es uns ermöglichte, ein Restaurant zum Abendessen zu betreten. Eine Nachfrage bei den Betreibern des Hirsch nach einer Rückmöglichkeit wurde mit Schulterzucken und dem Hinweis beantwortet: vielleicht die Linde, ein paar hundert Meter die Hauptstraße entlang? Wir wollten nicht lange fahren, um ein Taxi zu bestellen, aber wir wollten auch nicht. Auf dem Weg zum Hirsch hatten wir gesehen, dass die Linde geöffnet war. Der Hunger machte sich bemerkbar, und so schauten wir uns an, zuckten mit den Schultern und gingen ohne große Erwartungen hinein. Die Linde ist nicht online reservierbar, aber es gibt eine Telefonnummer, weshalb die Recherche im Vorfeld schwierig war. Vor dem Haus war jedoch eine große Gruppe junger Leute mit Bier, also konnte es nicht so schlecht sein, wenn sie dort waren. Also gingen wir in den Gastraum und schon waren wir mitten im baden-württembergischen Barock. Zuerst war ein leckeres Bier von großer Dringlichkeit. Man kann nicht durstig bleiben, wenn die Kette abläuft, und das zweite kam direkt nach dem Leeren des ersten Bierglases auf den Tisch. Auch Kappelrodeck ist ein Weinort und von Weinbergen umgeben. Die Hexenkelterei aus Dasenstein war natürlich auf der Weinkarte der Linde vertreten. Schön wäre es, wenn wir solche schönen Weinkarten auch in jedem Wirtshaus im Münsterland hätten. Die Hexe von Dasenstein brennt in ihren magischen Töpfen lose Tropfen. Für uns wurde ein Spätburgunder aus dem Barrique gewählt, da es an diesem regnerischen Abend nicht zu einem Weißwein führte. Gute Rotweingläser wurden mit dem Wein serviert, er wurde geöffnet und die Dame kostete den satirischen Tropfen. Nicken, lächeln, gute Wahl! Jetzt konnte ich probieren. Fein, elegant, nicht zu tanninhaltig, typisch Spätburgunder. Auf dem Weg teilten wir uns einen Wurstsalat, etwas wieder ganz südwestdeutsch in reiner Kultur. Da wir hungrig waren und uns auf etwas Handfestes freuten, gab es einen sehr guten Sauerteigbrot von der Dame am Service. Wir streckten auch müde Füße unter dem Tisch aus und ließen uns mit Wein und Heizung aufwärmen. Zu den Hauptgerichten wieder der unvermeidliche Beilagensalat. Mal wieder ohne Kartoffelsalat! Aber ansonsten lecker und frisch zubereitet. Dill und Essig wie die Bademäntel auf dem Gurkensalat in sehr hoher Dosis. Die Hauptgerichte wählten wir getrennt. Für meine Frau ein Kalbsschnitzel. Auch das kam ohne große Beilagen, wie bei mir am Vorabend. Fühlte mich nicht so gut. Irgendwas dunkles, die Panade auch, ich schätze, sie wurde nicht geklopft und war etwas verkrustet. Aber meine Frau hatte nichts zu beanstanden. Das Fleisch, ein Rib Eye Steak. Das kam ebenfalls direkt auf den Tisch, mit einem kleinen Kräuterbutter und einer leicht schäumenden Sauce, die dann mit einer dekorativen Anrichtung serviert wurde. Gargrad Medium war gut getroffen. Das Fleisch war zart, gut gereift. Ich hatte keinen Grund, über das Gericht zu klagen. Als Ergänzung gab es für uns beide zu den zwei Gerichten eine große Portion Pommes. Kann man essen. Die Linde ist ein bodenständiges Dorfhaus und bietet keine kreative, ausschließlich frische Karte. Hier kocht man einfache Speisen für Gäste, die wahrscheinlich nicht viel erwarten. Im Rahmen dieser eigenen Ansprüche hat die Küche ihre Arbeit ordentlich gemacht. Und der einzige Koch in der Küche wurde an unserem Abend förmlich mit Essensbestellungen überflutet, was zu einem dringenden Aufruf und der Bestellung einer Nachschublieferung führte, da der Gastraum bis zum letzten Platz gefüllt war. Ich verstehe nicht, warum man sich in Wirtshauskreisen nicht besser absprechen kann und vermeidet, dass nur eine Gaststätte an einem Abend geöffnet hat. Der Service in Form der einzelnen älteren Dame, ich vermute die Wirtin des Hauses, war zunächst etwas spröde gegenüber den offensichtlich fremden Gästen am Tisch, aber nachdem wir einen der teuersten Weine (36 EUR) von der Karte bestellt hatten, besserte sich ihre Stimmung. Der Service selbst war einwandfrei. Fazit: Wie bereits beschrieben, möchte die Linde keine gehobene Küche anbieten. Man ist das Wirtshaus, das einfache Speisen zu einem angemessenen Preis genießen möchte. Dies ist nicht unbedingt das, was Herr und Frau Carsten1972 kulinarisch im Ausland suchen, aber im Rahmen war es völlig in Ordnung. Und wir sahen die Gelegenheit, unsere kulinarischen Ansprüche zu heben.
Vollständiges Menü
Grill
Schweinefilet-Medaillons (250G)12 €
Grillteller Linde17 €Ofenbrot
Ofenbrot Käse 4 Veggie8 €
Ofenbrot Klassik9 €
Ofenbrot Toscana11 €
Ofenbrot Pikant Hot11 €
Weitere Informationen
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Dieses Restaurant bietet
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"Wunderschönes Cafe, sehr guter Kuchen und freundliches Personal"