Horst hat diese Restaurants besucht
Bewertungen
Horst
17.01.2024 - 06:12Ja, das Restaurant war so gastfreundlich, das Essen war so gut, dass ich bei meinen Besuchen nicht an die Verbindung zu Saint Gereon gedacht habe, einem Offizier, der geschlagen wurde, weil er nicht an der Christenverfolgung beteiligt war und zum Schutzpatron der Soldaten wurde, während ich nach dem Landhotel suchte. Im Gastraum befindet sich eine Statue von ihm mit einem kleinen erklärenden Tisch, den ich wahrscheinlich beim nächsten Besuch genauer betrachten werde. Das Landhotel mit seinem Restaurant liegt zentral im Dorfzentrum am schönen Carl-Zuckmayer-Platz. Es gibt eine begrenzte Anzahl von Parkplätzen hinter dem Haus, ansonsten gibt es einen Parkplatz am Straßenrand irgendwo in Nackenheim. Oft dachte ich daran, kurzfristig ins St. Gereon zum Essen zu gehen, aber habe nie einen Platz bekommen. Mit zwei, drei Wochen im Voraus für begehrte Wochenendtermine hat es nun zweimal geklappt. Kein Wunder, denn der Ort macht einen warmen, gemütlichen Eindruck, die Tische sind sauber und ordentlich gedeckt, selbst Tischkerzen und farbige Tassen fehlen nicht. Zum Wohlfühlen! Der Gewölbekeller des Hauses, der mit zahlreichen Fotos der Verfilmungen von Zuckmayers Dramen aufwartet und auch als Gastraum des Restaurants dient, ist dem Thema Carl Zuckmayer, dem hier in Nackenheim geborenen Schriftsteller, gewidmet. Nach der Getränkebestellung (hübsche Weinkarte mit Vorstellung verschiedener lokaler Weingüter) begann es mit Schmalz und frischem Brot als Gruß aus der Küche. Umso überraschter war ich, als ein zweiter, anspruchsvollerer kleiner Gruß kam, auf den ich sehr achtsam war. Ich empfehle die Suppen als Vorspeise, die kräftig und geschmackvoll sind. Bei den Hauptgerichten wird die kleine, aber vielfältige Karte mit Fleisch-, Fisch- und vegetarischen Gerichten durch saisonale Empfehlungen und ein Menü ergänzt, dessen Komponenten auch einzeln erhältlich sind. Preisspanne 17 bis 22 Euro für ein Hauptgericht; Vegetarisch ist günstiger, das Rinderfilet ist teurer. Was mir gefällt, ist die Optik, der Geschmack, aber auch die Menge an Essen. Auch die Tatsache, dass es verschiedene Gemüsesorten gibt und die Gerichte auf vielfältige Weise kombiniert werden: Hier gibt es ein Ebly-Kürbis-Risotto, dort eine Schokoladen-Balsamico-Sauce, ein Zucchini-Thymian-Soufflé, Polentasticks oder Rotwein-Jusbär. Einfach lecker, so dass man sich beim nächsten Mal auch für den guten, freundlichen, geschulten Service freut (übrigens werden Kreditkarten akzeptiert und die Speisekarten sind auch auf Englisch erhältlich).
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