Piazza Colombo - Wernigerode
Piazza Colombo
Beschreibung
Mit sonniger Terrasse, warmem Holzmobiliar und italienischem Temperament lädt Piazza Colombo zum Verweilen ein. Hier trifft hausgemachte Gelato auf knusprige Pizzen aus dem Steinofen, begleitet von einer gut sortierten Getränkeauswahl – Espresso, Negroni und lokale Weine sind gern gesehene Begleiter. Das Team sorgt für herzlichen Empfang und lebendige Atmosphäre, ideal für gesellige Abende, Geburtstagsrunden oder ein entspanntes Mittagessen nach dem Stadtbummel. Piazza Colombo legt Wert auf Geschmack und Gastfreundschaft: kreative Klassiker, wechselnde Kleine Gerichte und ein Dessert-Angebot, das viele Gäste als unverzichtbar bezeichnen.
Bilder
Bewertungen
Gäste loben Piazza Colombos Terrasse, Pizzen und Eis sowie freundlichen Service; Kritiken nennen jedoch inkonsistente Pasta, gelegentliche Wartezeiten und lautere Atmosphäre.
Ich habe noch nie so einen arroganten Service erlebt. Wir hatten bereits eine Woche im Voraus einen Tisch für Samstag, den 28.12.2014, reserviert. Als Einheimische sind wir uns des Platzmangels in den Restaurants während der Hochsaison, besonders um den Jahreswechsel, bewusst. Wir waren früher schon einmal dort essen und grundsätzlich zufrieden. Doch was uns an diesem Samstag geboten wurde, war eine Frechheit. Zum Zeitpunkt der Reservierung war kein Tisch frei. Auf Nachfrage wurden wir um etwas Geduld gebeten, was ja nicht schlimm ist. Allerdings wurden wir anschließend komplett ignoriert. Wir warteten dann im Eingangsbereich. Der Chef bat hektisch eine Mitarbeiterin, uns zu einem Tisch im ersten Stock zu bringen. Der Raum, ausgestattet mit zwei Tischen, erinnerte eher an einen Konferenzraum. In der Ecke stand eine große Lautsprecherbox, aus der laute Musik kam. Der Raum sah aus, als wäre dort gerade eine Feier zu Ende gegangen. Die Toiletten in der oberen Etage waren sehr schmutzig, es gab keine Papierhandtücher mehr und die Abfalleimer waren überquellend. Unser Tisch war schmutzig, nicht eingedeckt und lieblos aufgestellt. Nachdem wir darum gebeten hatten, die Tischdecke und die völlig verdreckten Servietten auszutauschen, kam die Mitarbeiterin mit einem Putztuch, um den groben Schmutz aufzuwischen. Dann wurden die Speisekarten lieblos abgelegt. Schließlich entschieden wir uns zu gehen. Ich schilderte dem Chef im unteren Restaurant die Situation. Als Antwort erhielt ich nur ein Schulterzucken mit dem Hinweis, dass wir doch Plätze im schönsten Raum des Restaurants bekommen hätten. Das war gegenüber unseren Freunden, die ein paar Tage im Harz zu Besuch waren und mit denen wir einen schönen Abend verbringen wollten, schon peinlich. Daher ist dieses Restaurant, besonders wegen Herrn Beqiri und seiner Arroganz, für uns gestorben. Schade, denn die Küche ist eigentlich recht gut. Als Einheimische wissen wir jedoch auch, dass es Restaurants gibt, in denen man willkommen ist.
Bei Trubel kann es etwas hektisch werden und es kann zu Wartezeiten kommen. Die Pizza hingegen ist sehr lecker und großzügig belegt. Wenn möglich, sollte man die Stoßzeiten meiden.
Auf den ersten Blick schienen die Kellner freundlich und die Speisekarte übersichtlich, jedoch könnte die Auswahl größer sein. Statt der bestellten Ravioli mit Steinpilzfüllung erhielten wir ohne weitere Erklärung eine riesige Portion ungekochter Tortellini (aus der Tüte?), die ansonsten gar nicht auf der Karte zu finden waren. Diese wurden mit einer langweiligen Tomatensahnesauce serviert, in der sich nach längerer Suche einige kleine Stücke Steinpilz fanden. Auch die Pizza meines Mannes war eher durchschnittlich. Angesichts der Lage am Marktplatz sollte wesentlich mehr geboten werden!
Zwei Jahre nach unserem letzten Besuch in Wernigerode nutzten wir erneut die Gelegenheit, im Piazza Colombo vorbeizuschauen. Während wir damals äußerst begeistert waren, war der heutige Besuch ernüchternd. Beim Betreten des Restaurants gegen 20 Uhr fiel die geringe Gästezahl auf. Das Licht war viel zu grell, es fehlte an stimmungsvoller Tischbeleuchtung, sodass die Atmosphäre wenig einladend wirkte. Auf unsere Bitte um eine Weinempfehlung servierte uns der Kellner jeweils eine eher wässrige Variante eines roten und weißen Weins, die eher wie alkoholhaltiger Traubensaft schmeckten. Das bestellte Wasser, offensichtlich aus einem Schickimicki-Sodastream für 6 €, ließ jeden Italiener in seinem eigenen Restaurant an der Preispolitik zweifeln – 2 bis 3 € wären hier angemessener gewesen. Das steht allerdings auch im Menü.
Speisekarte
Zuppe Suppen
Crema Di Pomodoro & BasilicoPasta-Nudeln
Linguini Scampi, ZucchiniWeine Rosso & Bianco
Primitivo Di Manduria D. Origine ProtettaBecher
Harzer Waldfrucht-BecherRose - Roséwein
Grotte Sul Mare Carminucci
Rosato Marche
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FAQ
Weitere Informationen
Viele Gäste, die sonst kritische Stimmen bei den Hauptgerichten hatten, loben einhellig das hausgemachte Eis und die Pizzen – das Dessertangebot ist ein echter Publikumsliebling. Auch fällt auf, dass der Chef persönlich bei vielen Tagen sichtbar am Herd steht, was gerade die Pizzen oft sehr ansprechend und frisch wirken lässt.
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