Emma Wolf Since 1920 - Mannheim
Emma Wolf Since 1920
Beschreibung
Treten Sie ein in Emma Wolf Since 1920 — ein kleines, mutiges Bistro, das klassisches Handwerk mit moderner Kreativität verbindet. In der offenen Küche entstehen präzise komponierte Teller, die mit erstklassigen Zutaten und überraschenden Kombinationen begeistern: von außergewöhnlichen vegetarischen Menüs bis zu feinem Lamm und frischem Fisch. Die kompakte Weinkarte legt Fokus auf regionale Entdeckungen und harmoniert mit den Gerichten. Freundlicher, engagierter Service sorgt für persönliche Betreuung. Emma Wolf ist die Adresse für Gäste, die konzentrierte, spannende Küche in einem klar designten, unprätentiösen Rahmen suchen.
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Bewertungen
Gute, kreative Küche und aufmerksamer Service bei Emma Wolf – Lob für vegetarische Menüs; Kritik an Lage im Untergeschoss, heller Beleuchtung und Portionsgrößen.
Der Ort (ja, schick in der Mall, aber der Trend war bereits 15 Jahre in Dubai usw. vorhanden) ist klein und scheint in Ordnung zu sein. Die Speisekarte klingt auch großartig, eine kleine Auswahl, von der Sie erwarten, dass sie umwerfend ist (wenn man sich die Preise ansieht). Auch viele Köche in der offenen Küche beschäftigt für nur 4 Tische. Vielleicht könnten sie es mit weniger Köchen schaffen und die Preise senken? Die Teller sind exzellent angerichtet, sogar schön, würde ich sagen. Aber sie schmecken nach nichts. Nichts falsch, nichts Spektakuläres. Auch die Zutaten sind von guter Qualität (neuseeländisches Lamm, Ferroe-Lachs) ... Das macht mich noch frustrierter. Das Endergebnis verfehlt Funken, Seele oder etwas, das ich nicht nennen kann. Das Aussehen und die Präsentation machen die Enttäuschung noch größer. Wenn Sie ein verwöhnter Feinschmecker wie ich sind, werden Sie probieren und genau wissen, was ich meine.
Beim Stichwort „Bistronomy“ zuckten wir erstmal zusammen. Wir dachten an harte Holzstühle, langweilige Baguettes und eintönige Flammkuchen. Doch weit gefehlt: Das Emma Wolf ist nichts weiter als ein hochkarätiges Gourmet-Restaurant.Das Ambiente erweist sich allerdings als Herausforderung: Wer speist schon gern im Untergeschoss von Q6 Q7, direkt neben einem Fastfood-Asiaten, völlig offen, transparent, recht laut und fern jeder abgeschiedenen Gemütlichkeit?So bleibt dem Emma Wolf (der Name ist übrigens eine Hommage an die 1920 geborene Oma des Chefs) nichts anderes übrig, als kompromisslos auf Qualität zu setzen. Dennis Maier hält die Komplexität der Karte erfreulich klein: drei Vorspeisen, drei Zwischengerichte, drei Hauptspeisen, drei Desserts - das wars. Weniger ist mehr. Kleine, aber sehr gute Auswahl an Weinen, auch offen.Vom Gruss aus der Küche bis zum Dessert haben uns alle Gänge restlos überzeugt: Die Ausgangsprodukte sind von erstklassiger Qualität, herrlich zubereitet und wunderbar präsentiert. Vor allem begeisterte uns das Zusammenspiel der Aromen - pfiffig, überraschend und gekonnt. So war der schwarze Rettich (!!) zum Saibling zwar eine kleine Frechheit, aber phänomenal gut. Der Pulpo super zart. Dann der beste Zander unseres Lebens - eher 16 oder 17 Punkte und nicht 15 Punkte, die der Gault-Millau aktuell dem Emma Wolf verleiht. Wir hätten nicht gedacht, dass ein im Grunde ja recht ordinärer Zander so gut schmecken kann. Die Nachspeise hörte auf den Namen „Filmreif“ und war tatsächlich großes Kino: Der Popcorn-Schaum kam so federleicht daher, dass man den Eindruck hatte, als wenn man auf Luft mit Geschmack beißt.Der Service agiert blitzschnell, freundlich, locker und kompetent.Standardfragen des deutschen Restaurantgastes: Wie sind die Portionen? Und die Preise? Ich hasse diese Diskussionen. Ja: Die Portionen sind recht klein, aber angemessen. Und ja: Die Preise sind weit weg vom Durchschnitts-Griechen um die Ecke. Aber wir reden hier von High-end-Küche. Pro Person ist man ab 50 Euro dabei. Entscheidend: Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt. Insgesamt eine tolle Bereicherung der Mannheimer Spitzengastronomie. Aus dem Stand hat sich das Emma Wolf in die Top-Riege katapultiert. Wir wünschen dem Team großen Erfolg!Nachtrag vom 30. Juli 2017Die Rezension s.o. bezieht sich auf unseren ersten Besuch im November 2016. Inzwischen waren wir schon das fünfte Mal im Emma Wolf, mittlerweile urteilen wir etwas differenzierter. Das Bamberger Hörnchen als erstem Gruss aus der Küche war zwar im Zusammenspiel von Aromen und Konsistenz die beste Kartoffel unseres Lebens. Als notorische Wenig-Esser fanden wir den Happen für ein Amuse Bouche aber schon fast zu sättigend, wir könnten uns das Hörnchen eher als erstklassige Beilage für ein passendes Hauptgericht vorstellen. Der anschließende konfierte Faröer Lachs im Kimchi-Sud dann wieder ein Traum. Die „gebackenen“ Austern danach erwiesen sich als im Ganzen paniert. Das machte die Austern unnötig schwer und überdeckte den zarten Eigengeschmack der Schalentiere. Um die 15-Punkte-Zone nachhaltig zu verlassen, müsste das Emma Wolf also in Bezug auf Leichtigkeit und Stimmigkeit über die gesamte Speisenfolge hinweg noch eine Schippe drauf legen. Das ist allerdings schon Jammern auf hohem Niveau. Das Potenzial in Richtung 16 oder 17 Punkte ist zumindest deutlich zu erkennen. Bis es soweit ist, bleiben wir jedenfalls Stammgäste dieses freundlichen und kreativen Restaurants.
Ich war jetzt schon zwei mal im Emma Wolf und was Herr Maier und das ganze Team zaubert ist einfach nur toll!Das Menü wird alle paar Wochen geändert was einen regelmäßigen Besuch nicht verhindert ;-)Netter Service,tolles Essen und gute weine!
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Weitere Informationen
Obwohl Emma Wolf versteckt im Untergeschoss des Q6 Q7 sitzt, arbeiten hier mehrere Köche sichtbar in der offenen Küche an wenigen, sehr sorgfältig präsentierten Tellern — die Küche setzt bewusst auf kleine, kreative Menüs statt auf viele Standardgerichte, sodass ein Menü oft die beste Art ist, das Konzept voll zu erleben.
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