Jawed´s Remise - Lübeck
Jawed´s Remise
Beschreibung
Verlieren Sie sich im Hinterhofflair von Jawed´s Remise — ein Ort, an dem kreative Aromen auf herzliche Gastfreundschaft treffen. Die Küche überrascht mit fein abgestimmten Kompositionen wie saftigem Lammragout mit Orangenzeste, aromatischen Fisch- und Fleischgerichten sowie wechselnden Tagesangeboten auf der Schiefertafel. Morgens gibt es ein besonderes Frühstück für alle, die Abwechslung suchen. Dazu eine feine Auswahl an Weinen, kräftigem Kaffee und verführerischen Desserts. Perfekt für gemütliche Abende zu zweit, kleine Feiern und alle, die bewusst genießen wollen. Reservierung empfohlen, Service aufmerksam und persönlich.
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Beliebt und oft voll: Jawed´s Remise empfiehlt Reservierung am Wochenende und für Gruppen. Hinweis: enge Sitzverhältnisse, gehobenes Preisniveau.
Bewertungen
Gäste loben Jawed´s Remise für kreative Gerichte, besonders Lamm, und freundlichen Service. Kritisch: enge Bestuhlung und gehobene Preise; Wochenenden voll.
Bis zum Beginn der Corona-Pandemie war dieser Hof, der von der Wahmstraße im Stadtzentrum von Lübeck abzweigt, die neue Braterei, die mit seinem Konzept als Kombination von Kaffeespezialitätenhaus und Deli sehr erfolgreich lief. Selbst ich hatte bereits einen Besuch an diesem Ort in die To-Do-Liste geschrieben, aber dieses Projekt musste ad-acta nach dem ersten Lockdown sein, da die Betreiber leider beschlossen, dauerhaft zu schließen. Je überraschter ich im Sommer dieses Jahres war, als ich entdeckte, dass jetzt eine neue gastronomische Anlage in diesen Räumen angesiedelt ist. Glücklicherweise versprachen die Informationen auf der Jawed 's Remise Website einen neuen Wandel in der Restaurantlandschaft Lübeck. In meinem Wissen, Zentralasien und vor allem afghanischen Küche kann noch nicht versucht werden. So ist es toll, dass ich mich nicht um die verpasste Gelegenheit mit dem neuen Braterei kümmern musste, aber ich konnte mich auf neue kulinarische Eindrücke im Nachfolger Jawed 's Remise freuen. Die neuen Betreiber haben das Grundkonzept des Vorgängers so weit wie möglich beibehalten. Die unbeschichtete Ziegelfassade ist ebenso geblieben wie die ikonischen Wandfliesen und die langen, geschwungenen Treppen am Eingang. Dort, wo die großen Regale mit allen Arten von Kaffee in der Neuen Rösterei gefüllt waren, gibt es jetzt eine große Weinkellerei. Die klaren Formen und die Verlassenheit der Schnick-Schnack im Inneren ähneln auch dem Vorgänger. Die Sitzmöbel sind auch einfach, aber in gutem Zustand. Für ein spezielles Abendrestaurant mag das Design weniger geeignet sein, aber es ist durchaus ausreichend für eine ganztägige Gastronomie mit entspannter Atmosphäre. Allerdings hätte ich gerne den zentralen asiatischen Charakter der hier angebotenen Gerichte auch in einigen authentischen Accessoires widerspiegeln können, weil auch das Zeichen seines ehemaligen „Neuen Roasting“ über den Zähler springte. Innenansicht. Es versteht sich von selbst, dass der Innenhof auch als freisitziger Sitz genutzt wird, wobei die einfachen Sitzbereiche in diesem historischen Ambiente wohl eine Versöhnung bedürfen. Der Innenhof mit Blick auf das Restaurant.s Bei meinem Besuch war ein junger Mann mit dem Dienst vertraut. Er erhielt mich so freundlich, dass er mir einen Tisch als spontaner Gast bot und sogar die Tür hielt, als ich ging. Er konnte mich auch mit seinem Wissen über das Lebensmittelangebot überzeugen, dass er mir in einer neugierigen Frage über die Wahl der Gewürze zeigte. Seine Leistung verdient die volle Partitur absolut. Wie erwähnt, scheint das Restaurant nicht klar zwischen einem klassischen Abendrestaurant und einem Restaurant für den ganzen Tag zu entscheiden, weil einerseits das Frühstück in verschiedenen Variationen am Morgen angeboten wird, andererseits gibt es auch eine klassische Division in Vorspeise, Haupt- und Dessert mit Küche offen für die Abendstunden. Während die Frühstücksvariationen kontinental oder deutsch und damit nicht außergewöhnlich sind, bietet die Karte für die weiteren Mahlzeiten des Tages viele Gerichte aus der zentralasiatischen Region, die mir unbekannt waren. Gefüllte Teigbeutel, genannt Sambosa, und im Gebäck namens "Pakora" gebacken sind sicherlich noch ein Begriff. Die wichtigsten Lebensmittel mit Ragouts Qorme von verschiedenen Kompositionen und zentralen asiatischen Klassikern wie “Ashak” Pasta gefüllt mit Porridge, Fleisch Ragout und Joghurtsauce oder “Shola” Reis mit Rindfleisch gehackte Eier in würzigen Tomatensauce und Joghurt, auf der anderen Seite versprechen viele Möglichkeiten, neue Gerichte auszuprobieren. Heute Nachmittag entschied ich mich für eine ebenso interessante, kleine Mahlzeit: “Shorbah” als afghanische Suppe mit Lamm, Karotten, Kichererbsen und Brotwürfeln für 8,5€. „Shorbah“: Afghanische Suppe mit Lamm, Karotten, Kichererbsen und Brotwürfeln. Dampfen heiß serviert in einer tiefen Schüssel, die Platte, die als Eintopf entworfen wurde, sofort fiel mit der größeren Würfel von flauschigem, hausgemachtem Brot auf seiner Oberfläche. Tatsächlich wurden die groben Stücke zu meiner Überraschung sogar wie Croûtons geröstet und hatten so eine rote Kruste, während sie gleichzeitig den Geschmack der Suppe absorbierten. Das mochte ich schon. Die Brühe selbst hielt mit ihrer gepflasterten Spiciness, was die Farbe versprach. Pit oder scharf, sie war nicht da, aber das war nicht so angekündigt. Auf meiner neugierigen Nachfrage zeigte der freundliche Mann aus dem Dienst, dass Cumin, Koriander und Kardamom auch essentielle Gewürze dieses Essens sind. Das bestätigte mich auch absolut geschmackvoll. Dass der Koriander manchmal etwas hatte, um Tipps für mich zu präzisieren, schätze ich mehr als persönliche Präferenz als ein Fehler in der Vorbereitung. Am Grund des Reddishs stehen dann die weiteren genannten Zutaten zur Verfügung. Die Schätze der Shorbah . Die Kichererbsen hatten noch schöne Bissen. Das Lamm war natürlich nicht zart wie ein rosa gebratener Filet, aber dennoch keineswegs zäh und auch geschmackvoll nicht überfällig durch die Gewürze der Brühe. Ich war froh, diese Wahl getroffen zu haben, denn es war wirklich eine erfolgreiche, abwechslungsreiche Wirkung, die sicherlich keine Freude in schlechtem Geschmack und Vorbereitung hätte gemacht. Ich wollte die Schüssel bis zum letzten Rest ausziehen. Auf der Unterseite konnte die Jawed 's Remise meine angespannte Vorfreude während dieses ersten Besuchs rechtfertigen. Das Ambiente wäre der einzige Punkt mit wirklichem Punktabzug, da etwas mehr Authentizität und eigener Charakter einfach in dieser orientalischen Orientierung fehlt. Andererseits bleibt mir der Service mit natürlicher Freundlichkeit und Kommunalität positiv. Meine erste Reise in diese kulinarische Region mit der afghanischen Suppe war auch eine tolle Überraschung. Nur in Bezug auf das Preis-Leistungs-Verhältnis kann ich für mich keine volle Punktzahl geben, da für einen so kleineren Eintopf-Port von 8,5 € ein Tick ist zu hoch im Vergleich zu meiner bisherigen Erfahrung in anderen Gastronomie. Ich möchte noch einmal bestellen. Das gibt mir auf jeden Fall mehr als genug Gründe, um wieder zurückzukommen und dann eine der ebenso spannenden Hauptgerichte zu probieren.
Bis zum Beginn der Corona-Pandemie befand sich in diesem Innenhof, der von der Wahmstraße in der Lübecker Innenstadt abzweigt, die Neue Rösterei , welche mit ihrem Konzept als Kombination aus Kaffeespezialitäten-Haus und Deli durchaus sehr erfolgreich lief. Auch ich hatte mir einen Besuch in diesem Lokal schon auf die To-Do-Liste geschrieben, musste dieses Vorhaben allerdings bereits nach dem ersten Lockdown wieder ad-acta legen, da sich die Betreiber leider doch zur dauerhaften Schließung entschieden. Umso überraschter war ich im Sommer dieses Jahres, als ich entdeckte, dass sich in diesen Räumen nun ein neuer gastronomischer Betrieb niedergelassen hat. Erfreulicherweise versprachen schon die Informationen auf der Website des Jawed 's Remise wieder etwas neue Abwechslung in der Lübecker Restaurant-Landschaft. Zentralasiatische und insbesondere afghanische Küche kann man in der Hansestadt meines Wissens nach bisher noch nicht ausprobieren. Toll, dass ich der verpassten Chance mit der Neuen Rösterei nun also nicht mehr hinterhertrauern musste, sondern mich auf neue kulinarische Eindrücke im Nachfolger Jawed 's Remise freuen konnte. Die grundlegende Gestaltung vom Vorgänger haben die neuen Betreiber weitestgehend beibehalten. Die unverputzte Backsteinfassade ist ebenso geblieben wie die ikonischen Wandkacheln und der lange, geschwungene Tresen gleich am Eingang. Dort, wo in der Neuen Rösterei noch die großen Regale mit allerhand Kaffeesorten gefüllt waren, präsentiert man nun einen großen Weinbestand. Auch die klaren Formen und der Verzicht auf Schnick-Schnack im Interieur gleichen dem Vorgänger. Das Sitzmobiliar ist ebenso einfach, aber in gutem Zustand. Für ein besonderes Abendrestaurant wäre die Gestaltung eventuell weniger geeignet, aber für eine Ganztags-Gastronomie mit entspannter Atmosphäre ist sie durchaus ausreichend. Allerdings hätte ich mir gewünscht, den zentralasiatischen Charakter der hier gebotenen Speisen auch in ein paar authentischen Accessoires zu verbildlichen, denn sogar noch das Schild er ehemaligen „Neuen Rösterei“ prangte über dem Tresen. Innenansicht. Der Innenhof wird selbstverständlich auch als Freisitz genutzt, wobei die einfachen Sitzpartien farblich in diesem historischen Ambiente gewöhnungsbedürftig erscheinen. Der Innenhof mit Außenansicht des Restaurants.s Mit der Bedienung war zur Zeit meines Besuches ein junger Herr vertraut. Er empfing mich ebenso freundlich, wie er mir als spontanem Gast einen Tisch anbot und mir beim Abschied sogar die Tür aufhielt. Überzeugen konnte er mich auch mit seinem Wissen um das Speisenangebot, welches er mir bei einer wissbegierigen Frage zur Gewürzwahl bewies. Seine Leistung verdient volle Punktzahl absolut. Das Lokal scheint sich wie erwähnt nicht klar zwischen einem klassischen Abendrestaurant und einem Lokal für den ganzen Tag entscheiden zu wollen, denn einerseits wird bereits am Morgen Frühstück in verschiedenen Variationen angeboten, andererseits gibt es aber auch eine klassische Unterteilung in Vor-, Haupt- und Nachspeise mit bis in die Abendstunden geöffneter Küche. Während die Frühstücksvariationen dabei kontinental bzw. deutsch und damit nicht außergewöhnlich sind, hält die Karte für die weiteren Mahlzeiten des Tages viele mir bisher unbekannte Gerichte aus dem zentralasiatischen Raum bereit. Gefüllte Teigtaschen, Sambosa genannt, und im Backteig gebackene Speisen namens „Pakora“ sind sicherlich noch ein Begriff. Die Hauptspeisen mit Ragouts Qorme verschiedenster Zusammensetzung und zentralasiatische Klassikern wie „Ashak“ Pasta gefüllt mit Porree, an Fleischragout und Joghurtsoße oder „Shola“ Reis mit Rinderhackbällchen in pikanter Tomatensoße und Joghurt versprechen hingegen viele Möglichkeiten zum Ausprobieren ganz neuer Speisen. So entschied ich mich an diesem Nachmittag für eine ebenso interessante klingende kleinere Mahlzeit: „Shorbah“ als afghanische Suppe mit Lammfleisch, Möhren, Kichererbsen und Brotwürfeln für 8,5€. „Shorbah“: Afghanische Suppe mit Lammfleisch, Möhren, Kichererbsen und Brotwürfeln. Dampfend heiß serviert in einer tiefen Schale fiel das eher als Eintopf konzipierte Gericht sofort mit den größeren Würfeln von fluffigem, hausgemachtem Brot auf dessen Oberfläche auf. Tatsächlich waren die groben Stücke zu meiner Überraschung sogar wie Croûtons geröstet und wiesen somit noch eine rösche Kruste auf, während sie gleichzeitig den Geschmack der Suppe aufsogen. Das gefiel mir bereits sehr. Die Brühe an sich hielt mit ihrer paprizierten Würzigkeit das, was die Farbe versprach. Pikant oder scharf war sie dabei nicht, was aber auch nicht so angekündigt war. Auf meine neugierige Nachfrage offenbarte mir der freundliche Mann aus dem Service, dass auch Kreuzkümmel, Koriander und Kardamom wesentliche Gewürze dieser Speise sind. Das bestätigte sich mich auch geschmacklich absolut. Das der Koriander für mich dabei manchmal etwas zu prägnante Spitzen hatten, werte ich mehr als persönliche Vorliebe als Fehler bei der Zubereitung. Am Boden der rötlichen verbargen sich dann die erwähnten weiteren Zutaten. Die Bodenschätze der Shorbah . Die Kichererbsen hatten noch schönen Biss. Das Lammfleisch war natürlich nicht zart wie ein rosa gebratenes Filet, aber trotzdem keineswegs zäh und zudem geschmacklich nicht von den Gewürzen der Brühe übertüncht. Ich war froh, diese Wahl getroffen zu haben, denn es war kulinarisch wirklich ein gelungener, abwechslungsreicher Einschlag, der bei schlechtem Abschmecken und Zubereitung sicherlich keine Freude gemacht hätte. Sehr gerne habe ich die Schale also bis zum letzten Rest ausgeschlürft. Unterm Strich hat das Jawed 's Remise also schon bei diesem ersten Besuch meine gespannte Vorfreude rechtfertigen können. Das Ambiente wäre der einzige Punkt mit wirklichem Punktabzug, da etwas mehr Authentizität und eigener Charakter gerade bei dieser orientalischen Ausrichtung einfach fehlen. Der Service bleibt mir hingegen durchweg positiv mit natürlicher Freundlichkeit und Kommunikativität in Erinnerung. Auch mein erster Ausflug in diese kulinarische Region mit der afghanischen Suppe konnte auf gute Weise überraschen. Nur beim Preis-Leistungs-Verhältnis kann ich für mich dabei keine volle Punktzahl vergeben, da für so eine kleinere Eintopf-Portion 8,5 € einen Tick zu hoch im Vergleich zu meinen bisherigen Erfahrungen in anderen Gastronomien angesetzt sind. Bestellen würde ich aber trotzdem gerne wieder. Das ergibt zusammen für mich auf jeden Fall mehr als genug Gründe, um abermals einzukehren und dann auch einmal eine der ebenso spannend klingenden Hauptgerichte zu probieren.
Im Jahr 2006 sind wir von Berlin nach Lübeck gezogen und auf der Suche nach einem netten Café/Restaurant haben wir zufällig die REMISE für uns entdeckt. Ein wunderschöner...
Speisekarte
Nicht Kategorisiert
Geschmorrte LammhaxeReisgerichte
Qorme Goshte Gao H
Qorme Goshte Gosfand H3
Qorme Mahi 12,B,DHinweis
Zu Jedem Gericht Servieren Wir Ihnen Eine Reisvariation Ihrer WahlGetränke
Spritziger Mango Salt
Menü PDF
FAQ
Weitere Informationen
Im Remise werden neben der festen Karte regelmäßig Tagesgerichte auf einer Schiefertafel präsentiert — viele Gäste schwärmen außerdem vom raffinierten Lammragout mit Orangenzeste und vom gemütlichen Hinterhofcharme, der das Lokal wie ein kleines Versteck wirken lässt.
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