Juju Lu Tapas - Koeln

International, Tapas, Chinesisch
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Juju Lu Tapas

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4.0 / 5 (1 Bewertungen)

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Eine umfangreiche Speisekarte von Juju Lu Tapas aus Koeln über alle 17 Speisen und Getränke findest Du hier auf der Speisekarte.

Letztes Update: 17.01.2026 von: tischnotizen

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★ 4 / 5 bei 1 Bewertungen
tischnotizen
31.01.2024

Beim ersten Besuch waren wir an einem Samstag zum Mittagessen dort, mittlerweile ist jedoch nur abends geöffnet. Der zweite Besuch fand im September statt. Bei beiden Besuchen begrüßt uns die Küche mit gebackenem Teig und einem Sesam-Dip. Die fettigen, aber gut gewürzten Teigstücke sind ein schöner Einstieg, und der Dip macht Spaß. Auch wenn man theoretisch alle Gerichte gleichzeitig bestellt und sie zur gleichen Zeit serviert werden, lässt sich die Küche Zeit und bringt die einzelnen Teller nur nach und nach. Das hat seinen guten Grund, denn hier wird sorgfältig abgeschmeckt und alles natürlich frisch zubereitet, was man bereits beim Karottensalat merkt. Dieser besticht durch ein citrusfrisches Aroma mit Orange, Kräutern und Sprossen, die nur sehr punktuell eingesetzt werden und den milden Charakter angenehm unterstützen. Ein richtiges Geschmacks-Highlight setzen die Szechuan-Wantons, gefüllt mit Schweinehack. Selten habe ich einen so fluffigen, samtigen Teig gegessen, einfach fantastisch! Während die Füllung bereits sehr aromatisch ist, wird die Chilisauce ihrem angekündigten „scharfen“ Attribut mehr als gerecht. Auch der lauwarme Kuchen, der besonders mit Kernen und Nüssen aufgepeppt ist, kommt angenehm würzig auf den Tisch. Ich empfehle den Zander mit Gewürzkruste, der weniger mit einer knusprigen Kruste als vielmehr mit einer Gewürzschicht auf der Haut serviert wird. Dazu gibt es eine milden, aber voluminösen Pilzbrühe, die fast nussig und buttrig schmeckt, sowie feingeschnittene Einlagen aus Eierstich und Gemüse, Pak Choi und relativ grobe, harte Tomatenstücke. Da sich das gesamte Gericht eher in der Art eines Eintopfs präsentiert, bei dem gut portionierte Fischstücke beigefügt sind, war meine Erwartung, was die angekündigte Gewürzkruste betrifft, vielleicht einfach eine andere. Deutlich näher an einem chinesischen Geschmacksbild ist dann das köstliche Rindfleisch in einer markanten, aber nicht scharfen Tomaten-Oyster-Sauce. Das Fleisch ist super zart, und die wenigen, aber gut ausgewählten knackigen Gemüse lassen genug Spielraum für den Hauptdarsteller. Der Oktopus wird sehr puristisch serviert: Zwei Oktopusarme, gut gewürzt und sehr zart, kommen zusammen mit einer sehr zurückhaltenden Aioli und einer Kräutercreme auf den Tisch. Die Konsistenz des Brötchens könnte etwas fester sein. Das Stück Teig ist zwar recht fluffig, bröckelt aber auch leicht, sodass es kaum mit den Händen gegessen werden kann. Umso mehr überzeugt die Füllung aus geschmortem Schwein, frischem und eingelegtem Gemüse, Hoisinsauce und Sesam. Aus der Kategorie der etwas größeren Gerichte kommt auch die dicke Schweinerippe, die genau aufgebläht und diesmal tatsächlich mit einer Gewürzkruste überzogen ist. Chimichurri und eine Tomatensauce verleihen dem Fleisch eine pikante Note. Die Kartoffeln scheinen fast wie ein typisches deutsches Sättigungsbeilage und wären für mich gar nicht nötig gewesen, stören aber auch nicht. Obwohl ich bereits gut gesättigt bin, probiere ich beim zweiten Besuch auch gerne vom Teller meines Begleiters. Auch das Mapo Tofu gefällt mir. Die Bohnensauce entfaltet ihre moderate Schärfe erst im Nachgeschmack, aber dann mit dem Szechuanpfeffer sehr prägnant. Das Tofu schmeckt mir hier sehr gut. Insgesamt hat "JuJu Lu" bei beiden Besuchen eine sehr gute Leistung geliefert und eine Küche präsentiert, die weit entfernt von süß-sauer ist. Hier wird sehr sorgfältig gekocht und gewürzt. Sicherlich soll auch zum Ausdruck kommen, dass europäische Einflüsse hier sichtbar werden. Nun sollte man nicht erwarten, dass die Geschichte der asiatischen Küche hier neu geschrieben wird, aber die kleinen Gerichte machen durchweg Spaß, und einige Speisen, wie die Wantons, das Schweinefleisch, das Tofu und alle Gemüsegerichte, sind schon überdurchschnittlich für ein Restaurant dieser Preisklasse. Der Service ist stets freundlich und bietet Erläuterungen an. Natürlich gibt es neben Tees auch chinesische Biere zur Auswahl, doch das Bestreben, hier auf Qualität zu setzen, wird mit einer ordentlichen Auswahl an Craft-Bieren und einer respektablen, angemessen bepreisten Weinkarte belegt. Also eine klare Empfehlung für alle, die Spaß am Sharing-Konzept mit eher ungewöhnlichen, aber immer massentauglichen asiatischen Gerichten haben. Die günstigen Preise machen das Vergnügen noch etwas größer. Berichte wie immer auf meinem Blog: [hier Link]

Unser erster Besuch führte uns am Samstag zum Mittagessen. In der Zwischenzeit öffnete man jedoch nur abends. Der zweite Besuch fand im September statt. Bei beiden Besuchen begrüßt die Küche mit verschiedenen gebackenen Teigtaschen und Sesamdip. Die fetten, aber gut gewürzten Gebäcke sind ein schöner Beginn, und das Essen macht richtig Spaß. Auch wenn man theoretisch alle Gerichte gleichzeitig bestellt und sie gleichzeitig serviert werden, kann die Küche das Timing nicht immer einhalten und sendet die einzelnen Gerichte nur nach und nach. Das hat seinen guten Grund, denn alles wird frisch zubereitet, was man bereits beim Karottensalat merkt. Dieser besticht durch ein zitrusfrisches Orangenaroma, während Kräuter und Sprossen nur sehr punktuell eingesetzt werden und den milden Charakter auf angenehme Weise unterstützen. Ein fettes Ausrufezeichen setzen die Szechuan-Wontons, gefüllt mit Schweinefleisch. Selten habe ich einen so fluffigen, seidigen Teig gegessen – einfach fantastisch! Wenn die Füllung schon sehr aromatisch ist, wird die Chilisauce weit über ihr angekündigtes „Schärfewunder“ hinaus. Spicy kommt auch der lauwarme Kuchen auf den Tisch, der besonders mit Kernen und Nüssen begeistert. Sehr schön. Ich empfehle den Zander mit Gewürzkruste, der weniger mit einer Kruste als mit einer Gewürzschicht auf der Haut serviert wird. Dazu gibt es eine milde, aber vollmundige Pilzbrühe, die fast nahrhaft und buttrig schmeckt, sowie fein geschnittene Einlagen aus Eiernudeln und Gemüse, Pak Choi und groben, festen Tomatenstücken. Da es sich für mich eher um eine Art Eintopf handelt, bei dem gut durchgegarte Fischstücke hinzugefügt werden, war die Erwartung, auch hinsichtlich der angekündigten Gewürzkruste, vielleicht einfach eine andere. Nahezu dem chinesischen Geschmacksbild kommt dann das köstliche Rindfleisch in einer markanten, aber nicht scharfen Tomaten-Austernsoße. Das Fleisch ist super zart, und die wenigen, aber gut ausgewählten knackigen Gemüse lassen dem Hauptdarsteller genug Raum. Der Oktopus wird sehr puristisch serviert. Zwei Tentakel, gut gewürzt und sehr zart, kommen zusammen mit einer sehr zurückhaltenden Aioli und einer Kräutercreme auf den Tisch. Die Konsistenz des Buns könnte etwas fester sein. Der Teig ist eher fluffig, aber auch leicht bröckelig, sodass er kaum mit den Händen gegessen werden kann. Dafür überzeugt die Füllung aus geschmorrtem Schweinefleisch, frischem und eingelegtem Gemüse, Hoisinsauce und Sesam umso mehr. Von der Kategorie der etwas größeren Gerichte kommt auch die dicke Schweinerippe, die genau in Butter geschmort und dieses Mal tatsächlich mit einer Gewürzkruste bedeckt ist. Chimichurri und eine Tomatensauce verleihen dem Fleisch eine pikante Note. Die Kartoffeln scheinen fast wie eine typische deutsche Sättigungsbeilage und ich hätte sie persönlich gar nicht verwendet, aber sie stören nicht. Obwohl ich bereits gut gesättigt bin, bestelle ich beim zweiten Besuch auch von dem Tisch meiner Begleitung. Mir gefällt das Mapo Tofu. Die Bohnensauce entfaltet erst im Nachgeschmack ihre moderate Schärfe, wird dann jedoch sehr prägnant durch den Szechuan-Pfeffer. Ich mag Tofu sehr! In beiden Besuchen hat das „Ju Lu“ eine sehr gute Leistung geliefert und die Küche ist weit entfernt von Ente süß-sauer. Hier wird sehr sorgfältig gekocht und gewürzt. Es ist auch sicher beabsichtigt, dass europäische Einflüsse hier ebenfalls erkennbar sind. Man sollte keineswegs erwarten, dass die Geschichte der asiatischen Küche hier neu geschrieben wird, aber die kleinen Gerichte machen alle Spaß und einige Speisen, wie die Wontons, das Schweinefleisch, das Tofu und sowieso alle Gemüsegerichte, sind bereits überdurchschnittlich für ein Restaurant in dieser Preisklasse. Der Service ist stets freundlich und erklärt die Gerichte gerne. Natürlich gibt es neben Tees auch eine Auswahl an chinesischen Bieren, aber die Anforderung, hochwertige Getränke anzubieten, wird hier durch eine anständige Auswahl an handwerklich gebrauten Bieren und eine respektable, gut sortierte Weinkarte unterstrichen. So kann ich eine klare Empfehlung für diejenigen aussprechen, die Freude am Sharing-Konzept mit ungewöhnlicheren, aber stets massenorientierten asiatischen Gerichten haben. Zu den angemessenen Preisen bietet dies echten Genuss. Bericht wie immer auf meinem Blog: [versteckter Link]

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