Speisekarte - Vietaroma
Speisekarte
Auf dieser Website findest Du die vollständige Speisekarte von Vietaroma aus Karlsruhe. Derzeit sind 125 Menüs und Getränke erhältlich.
Wie wäre es mit einer kulinarischen Reise zwischen Thai-Exotik und frischer Meeresbrise direkt in Karlsruhe? Im Vietaroma auf der Gottesauer Str. 19 verschmelzen würzige Currys und zarte Meeresfrüchte wie Sea Bass und Garnelen zu einem einzigartigen Geschmackserlebnis. Unser Menü vereint authentische Zutaten und kreative Kombinationen, die sowohl Vegetarier als auch Fischliebhaber begeistern. Entdecken Sie die perfekte Harmonie von frischen Edamame, aromatischen Tees und raffinierten Toppings – ein Genuss, der überzeugt.
Bilder von Speisen
Speisekarte
Aperitif
Aperol Maracuja SpritzSpirituosen
Reis-WodkaGetränke
Saigon Autumn
Naegele Weissburgunder 2018 Trocken 0,2L
Chevalier Alexis Lichine Cinsault Rosé 2017 0,2L
Mango-Hättaug Wodka Mit Limetten Und KumquatsSuppen
Pho CurryFrittierte Reis- Und Nudelgerichte
Gebratener DuftreisFleischgerichte
Argentinisches RinderfiletBlended Whisky
Chivas Regal 18
Chivas Regal 21Main Meal
Pho ClassicVorspeisen
Thit Vien
Panierte Riesengarnelen (3 Stk)
Mischte Vorspeise-PlattenTee & Cafe
Viet EspressoBun - Reisnudelsalat
Bun VeganSuppen
Cocos-SuppeBesondere Burritos
Mango Meets ChickenDesserts
Chuoi Chien
ChuoichienSalate
Gegrillter Lachs Und DillVegane Gerichte
Curry Time
CurrytimeHauptgerichte
Halong Street
Pho Xao Mit Bio Tofu
Pho Xao Mit Argentinischem Rinderfilet
Vietaroma SalatNicht Kategorisiert
Pho Xao Mit RiesengarnelenNachtisch
Viet Aroma Panna Cotta
FAQ
Bewertungen
Anfang Februar war ich aus beruflichen Gründen in der Karlsruher Oststadt unterwegs. Warum nicht mal wieder beim Vietnamesen zu Mittag essen? Die guten Bewertungen im Netz bekräftigten meinen Entschluss, spontan in dem direkt an der Ecke Gottesauer-/Ostendstraße gelegenen, von außen recht unscheinbar wirkenden Asialokal einzukehren. Ein paar Stufen ging es hoch zur Eingangstür, hinter der mich ein rustikal eingerichteter Gastraum empfing. Es war angenehm ruhig in dem stimmig beleuchteten Eckrestaurant. Genau das richtige Ambiente, um für eine knappe Stunde bei erwartbarer Asiakost ein wenig zu entspannen. Eine junge Dame asiatischer Herkunft begrüßte mich freundlich und hieß mich auf einer der unbequemen Holzbänke Platz zu nehmen. Auf Sitzkomfort schien man hier keinen besonderen Wert zu legen. Nun denn, ich hatte ja auch nicht vor, allzu lange zu verweilen. Dennoch hatte ich genügend Zeit, um mir die Szenerie dieses mit moderner vietnamesischer Küche werbenden Restaurants etwas genauer anzuschauen. Erster Blickfang war die von Lampions erleuchtete Theke zu meiner Linken. Darauf befanden sich flaschenweise Alkoholika, die für die in der Getränkekarte gelisteten Longdrinks gebraucht wurden. Das vielfältige Angebot an Hochprozentigem überraschte mich schon. Die von dunkel gestrichenen, groben Holzbalken durchzogene Decke kontrastierte farblich mit den beigefarbenen Wänden. Das kantige Holzmobiliar passte zum nüchternen Ambiente des Gastraumes, dessen Schlichtheit anscheinend zum Konzept gehörte. Dankenswerter Weise wurde auf überflüssige Deko und Folklore weitgehend verzichtet und dennoch holte mich dieses karge Setting nicht so recht ab. Da ist mir eine bequeme Sitzgelegenheit dann doch lieber als die gelebte, vietnamesische Gastrofunktionalität. Das zeitnah überbrachte Speisen- und Getränkeangebot steckte auf einem Klemmbrett. Drei Mittagsgerichte wurden zusätzlich zum banalen Pho-Bun-Bowl-Programm – kennste einen, kennste alle! – offeriert. Das mitgelieferte Körbchen mit den staubtrockenen Krabbenchips blieb wie immer unangetastet. Die dünnen, südostasiatischen Styropor-Cracker waren noch nie mein Ding. Ich war in regelrechter Vorspeisenlaune und orderte mit den Gyoza-Teigtaschen (5,50 Euro und den hausgemachten Nem-Frühlingsrollen (5,50 Euro gleich zwei Vorabgerichte aus der Fritteuse. Diesen sollte das Chicken Curry (11,90 Euro von der Mittagskarte folgen. Ein frisch aufgegossener Ingwer-Tee (3,80 Euro mit Limette, Kumquat, Minze und Zimt wurde dem Ganzen wärmend vorausgeschickt. Vor dem fettigen Fingerfood konnte ein flüssiger Gesundstart nicht schaden. Die fünf frittierten, mit Hühnerfleisch und Gemüse gefüllten Gyoza wurden zeitgleich mit den drei Nem serviert. Bei Letzteren hatte ich mich für die mit Schweinefleisch zubereitete Variante entschieden. Beide Starter wurden mit der gleichen süß-sauren Dipsauce geliefert. Und auch wurden sie beide mit dem „Teriyaki-Segen“ aus der Quetschflasche bedacht. Im Inneren der kross frittierten Reispapierrollen tummelten sich neben dem kleingehäckselten Fleischanteil noch Glasnudeln, Morcheln, Mu-Err-Pilze und Karotten. Die knusprigen Nem bescherten mir einen durchaus schmackhaften Einstieg ins Mittagessen. Ihr Fettgehalt verstärkte diesen Eindruck nicht unerheblich. Die dazu gereichte, süße Chilisauce hätte ruhig noch etwas schärfer ausfallen dürfen. Diese begegnete meinem Gaumen mit zu viel asiatischer Zurückhaltung. Es ist mir nach wie vor ein Rätsel, wie man frittierte Teigtaschen ohne Verbrennungen am Gaumen verputzt bekommt. Vielleicht sollte ich sie beim nächsten Mal vor dem Verzehr mit dem Messer halbieren und auskühlen lassen. Die heiße Gyoza-Füllung sorgte nämlich einmal mehr für bleibenden Eindruck im Mundraum. Dennoch gehören diese kleinen Asia-Mauldäschle sowohl im gedämpften als auch im frittierten Zustand zu meinen absoluten Favoriten in Sachen Stäbchenkost. Gut vorgesättigt ging es dann ans „Eingewokte“. Das in der Mittagskarte als mariniert ausgewiesene Hühnerfleisch entpuppte sich als vortranchiertes „Panierstück“. Nach den beiden Grüßen aus der Fritteuse tat ich mir mit dem ebenfalls in Fett gebratenen Huhn etwas schwer. Das war mir dann doch des Knusprigen zu viel an diesem Freitagmittag. Die Kokos-Curry-Sauce war gut abgeschmeckt, hätte aber durchaus etwas mehr „Wumms“ vertragen. Warum man bei süffigen Currygerichten den Salat mit auf den Teller geben muss, wird wohl das Geheimnis der Südostasiaten bleiben. Ich mag dieses „Gemansche“ nicht. Die angemachten Salatblätter und die stückig geschnittenen Tomaten vertrugen sich nicht wirklich mit der heißen Currysauce. Das darin badende Gemüse (Zucchini, Karotte, Brokkoli und Co. ging soweit in Ordnung. Nur etwas knackiger hätte der vegetabile Anteil meines Chicken Currys ausfallen dürfen. Aber da war ja noch das obligatorische Stroh vom Daikon-Rettich, der ein wenig Frische auf den Teller brachte. Was die großzügig über mein Hühnerschnitzel gequetschte Teriyaki-Sauce sollte, entzog sich dann wiederum meiner kulinarischen Kenntnis. Einen geschmacklichen Mehrwert stellte die süße Pampe jedenfalls nicht dar. Der zu einem Kegel geformte, gar nicht mal so pappige Duftreis stellte sich ohne nennenswerte Gaumeninformation in den Dienst der Sättigung, die infolge meiner reichen Vorspeisung dann auch ziemlich schnell erreicht war. Gut gesättigt und halbzufrieden verließ ich den currykochenden Teigtaschen-Vietnamesen und nutzte fast die volle Länge der Durlacher Allee zum Verdauungsspaziergang. Wer sich an den üblichen Verdächtigen panasiatischer Vietnamkost erfreut und Soßen aus der Quetschflasche nicht scheut, kann hier bedenkenlos einkehren. Nur sollte man sich bei länger geplanter Verweildauer ein Sitzkissen von daheim mitbringen, um seinen Allerwertesten zu schonen. Dass ich mich ein paar Stunden später zusammen mit einem Kollegen in der Karlsruher Südstadt an scharfer Thaiküche erfreuen durfte, ging als panasiatische Gerechtigkeit vor einem Kinobesuch in der „Schauburg“ durch. Und auch von diesen verschärften Bedingungen in Sachen Asiakost werde ich selbstverständlich berichten.






