Feuerwache Bremen
Feuerwache Bremen
Beschreibung
Bewertungen
In einem ehemaligen Feuerwehrhaus, das in einem schönen Backsteingebäude am Holz- und Fabrikhafen gelegen ist, wird seit mehreren Jahren das italienische Restaurant „Feuerwache“ betrieben. Das großzügige und originelle Ambiente der ehemaligen Fahrzeughalle, in der sich das Restaurant befindet, sowie die schöne Terrasse mit Blick auf den Hafen ziehen viele Gäste an. Auch an dem besuchten Samstagabend waren mehrere Gruppen jüngerer Gäste, insbesondere Frauen, vor Ort. Wenn man die Feuerwache kulinarisch als Pizzeria besucht, trifft man eine gute Wahl. Das Preis-Leistungs-Verhältnis bewegt sich zwischen drei und vier Sternen, was großzügig gerundet werden kann. **Service:** Im Service arbeitet eine ausreichende Anzahl von jüngeren Frauen, alle einheitlich in schwarzen Hotpants und T-Shirts gekleidet. Sie wurden freundlich angesprochen, und die Getränkebestellungen wurden recht zügig bearbeitet. Auf das Essen mussten wir etwas warten, jedoch immer noch im akzeptablen Rahmen. Es wurde auch nachgefragt, ob alles schmeckt und ob wir genug zu trinken haben. Am Ende wurden wir mit einem freundlichen Abschied von einer anderen Bedienung verabschiedet, sodass es hier nichts zu beanstanden gibt – glatte vier Sterne. **Getränkepreise:** Ein 0,3 l Bremer Grapppils kostet 2,80 €, eine große Flasche Wasser (0,75 l) schlägt mit 5,80 € zu Buche, und der offene Hauswein wird mit 3,90 € für 0,2 l berechnet. Die offenen Flaschenweine kosten zwischen 4,50 € und 5,90 € für 0,2 l. Mein Rosé Bardolino für 5,90 € war gut trinkbar, hätte jedoch kühler sein können. Frischer Fisch oder Kalbschnitzel, die Klassiker der gehobenen italienischen Küche, sind auf der Speisekarte oder im Tagesangebot nicht zu finden. Das von mir bestellte Vitello Tonnato für 10,70 € und das Carpaccio vom Rinderfilet für 10,80 € waren in Ordnung, hätten jedoch etwas mehr Parmesan und ein paar Tropfen Öl vertragen können. Die drei Pizza-Röllchen, die zum Carpaccio serviert wurden, waren durchschnittlich. Die im Vergleich zu anderen italienischen Restaurants üblicherweise vorkommenden Pizza-Röllchen waren in der Feuerwache eher eine Ausnahme. Positiv hervorzuheben sind die guten Pfeffer- und Salzmühlen auf den Tischen. Auch die bestellte Bruschetta (5,10 €) machte einen guten Eindruck – sie war mit vier größeren Scheiben großzügig portioniert und ließ sich gut essen. Ich entschied mich für Medaillons vom Schweinefilet mit Gorgonzolasauce und grünem Pfeffer, dazu Bratkartoffeln mit Süßkartoffel und Speck für 15,90 €. Dies war leider keine gute Wahl. Drei Scheiben eher trockenes Schweinefilet, eine dünne Sahnesauce mit wenig Käse, geschmacklich klar vom grünen Pfeffer dominiert und die Süßkartoffeln blieben eher unauffällig. Der Gesamteindruck war nicht besonders überzeugend. Auch die Portionen waren recht klein. Die Pizza meiner Begleiter hingegen überzeugte; zweimal mit Parmaschinken und Rucola für 9,50 € sowie Diabolo mit scharfer Salami für 9,20 €. Alle Pizzen hatten einen dünnen Boden mit kräftigen Blasen am Rand, was, wie ich sonst beobachtet habe, typisch für die Pizzabäcker dort zu sein scheint. Alle lobten die Pizzen, und auch mein kleines Stück davon war geschmacklich gut. Bemerkenswert sind die originellen Varianten auf der Speisekarte, wie z.B. die Südtiroler Pizza mit Ziegenkäse, Speck und Rosmarin. Für die Pizzen vergebe ich vier Sterne. Ich schwankte stark in meiner Bewertung. Es steht fest, dass man in der Feuerwache gute Pizzen essen kann. Mein Carpaccio und das Hauptgericht rechtfertigen jedoch nicht mehr als 3 Sterne. **Ambiente:** Um einen Eindruck zu gewinnen, schauen Sie sich bitte die Fotos auf der Internetseite der Feuerwache an [Link einfügen]. In der Fahrzeughalle ist der Bereich zur Hafenfront mit den alten, schwer verglasten Fenstern im Original erhalten, sodass man von dort einen schönen Blick auf den Hafen hat. Auch Bodenbeläge und Wände sind oft im ursprünglichen Zustand erhalten. Hohe Tische und verschiedene Sitzbereiche gliedern den großen Raum. Riesige metallene Halbschalen dienen als Leuchten und, wie mir am Tisch erzählt wurde, als Schallabsorber. Die Terrasse ist sehr ansprechend und direkt von der Halle aus zugänglich. Durch das Fenster mit Blick auf den Hafen erlebten wir einen schönen Sonnenuntergang, allerdings saßen wir vor der tief stehenden Sonne, was dazu führte, dass man besser mit Sonnenbrille sitzen sollte. Die große Öffnung zur Terrasse bringt auch einen kühlen Luftzug ins Zimmer, was man bei der Tischwahl bedenken sollte. Die Tische sind schwarz, nackt und zeigen Abnutzungsspuren. Für vier Personen sind sie bereits etwas eng, aber die Gehwege ermöglichen ein leichtes Vorbeigehen. Die Toiletten sind sehr ansprechend. Insgesamt ist die Feuerwache von außen und innen ein echter Hingucker mit Hafenflair. Ein Parkplatz ist ebenfalls leicht zu finden. **Sauberkeit:** Es gibt nichts zu beanstanden; die Räumlichkeiten sind sowohl optisch ansprechend als auch frisch und sauber.
Speisekarte
Erfrischungsgetränke
Vorspeisen
Wrap
Dieses Restaurant bietet Gerichte mit diesen Zutaten an
Antipasti - Vorspeisen
Snacks
FAQ
Weitere Informationen
QR-Code zur Speisekarte

