Au Lac - Speisekarte

Eiscreme, Fisch, Suppe

Speisekarte

Was macht kulinarische Erlebnisse am Lietzenseeufer so besonders? Im Aulac Im Ringhotel Seehof Berlin verschmelzen regionale Zutaten mit kreativer Raffinesse zu einem einzigartigen Speisenmenü. Von der zarten Perlhuhnbrust über klassischen Tafelspitz bis hin zu verführerischem Schokoladensorbet – jeder Bissen erzählt eine Geschichte. Dazu begleiten erlesene Rieslinge und frische Salate den Genuss mit Berliner Charme und Seeuferambiente.

Auf dieser Website findest Du die vollständige Speisekarte von Au Lac aus Berlin. Aktuell sind 52 Gerichte und Getränke verfügbar.

Bilder von Speisen

Bilder
Au Lac Essen Au Lac Essen Au Lac Essen Au Lac Essen

Speisekarte

  • Spezialpasta

  • Fisch

    Wolfsbarsch
    Wolfsbarsch
    22 €
  • Antipasti - Vorspeisen

  • Schnitzel

  • Salate

  • Nachspeise

    Käseauswahl
    Käseauswahl
    13 €
    Dessertteller Au Lac
    Dessertteller Au Lac
    10 €
  • Artgerecht Vom Land

    Perlhuhnbrust
    Perlhuhnbrust
    24 €
  • Hauptspeisen

    Tafelspitz Vom Kalb
    Tafelspitz Vom Kalb
    20 €
  • Einen Pfifferling Wert

    Pfifferlingscreme
    Pfifferlingscreme
    7 €
  • Suppen

    Gurkencreme
    Gurkencreme
    7 €
  • Angebote

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Bewertungen

skroll
14.01.2018

Mittags alleine an einem Wochentag ohne Reservierung.Klassiches Restaurant der 80'er Jahre im Hotel Seeblick, Nähe Messe. Das Restaurant reflektiert eine andere Zeit; eine Zeit, die in Berlin kaum mehr vorkommt. Im Hotel Seehof gelegen, mit Blick auf den Lietzensee. Kellner mit Fliege, ganz klassische Karte, gutes kleines Graubrot mit Schmalztopf vorneweg.Kalbsleber für € 19 sehr ordentlich, innen noch medium rare. Kartoffelstampf dazu ebenfalls klasse. Teller vorgewärmt.

natalia-jacobs
14.01.2018

Im Rahmen eines Osterausflugs in die Hauptstadt nutzten wir das Angebot zum 5-Gang-Ostermenü für 59,5€ pro Person, um diesen Ostersonntag kulinarisch schön krönen zu können. Gleich vorweg, das hat das Team des "au Lac" auch definitiv geschafft.Mit Blick auf den Lietzensee würde so mancher die Einrichtung des Hotel-Restaurants vielleicht als "altmodisch" bezeichnen. Für uns trug die klassische aber edel und in warmen Tönen gehaltene Einrichtung jedoch dazu bei, dass man sich gleich wohl und entspannt fühlt, was in manchen doch sehr steril und dunkel gehaltenen "modernen" Restaurant doch häufig fehlt.Bereits schon zu Beginn stand etwas Baguette und Kräuterquark auf dem Tisch: beides in standardmäßiger Qualität.Ohne Amuse Gueule startete das Menü auch sogleich mit der ersten Vorspeise "Lachs/Mousse/Konfiert/Gebeizt/Rote Bete/Gurke/Sauerrahm". Der Lachs wurde in dreierlei Form und Zubereitung gereicht. Tupfer von Lachs-Mousse waren schön cremig, mit feinem Lachs-Aroma und nicht, wie das bei solchen Fischcremes häufig passiert, übersalzen. Dieses Salz hätte bei dem frischen Tatar vom gebeizten Lachs und butterweichem Stück vom konfierten Lachs vielleicht etwas gefehlt. Dies kann aber mMn nicht als Kritikpunkt gelten, denn von vornherein gewährten Salz- und Pfefferstreuer auf dem Tisch jedem die Möglichkeit, seine Salzvorlieben individuell zu erfüllen. Die Gurke fand sich als "falscher Kaviar" auf dem Teller und gab der Vorspeise ebenso eine schöne Frische wie die Sauerrahm-Tupfer. Das Rote-Bete-Gelee war ebenfalls intensiv. Ein wirklich toller Auftakt.Mit "Bärlauchcreme/Wachtelei/Kartoffelstroh/Kapuzinerkresse" schloss sich die zweite Vorspeise an. Die Bärlauchcremesuppe erfüllte die von ihrem Namen erwartete Konsistenz und Aromatik auf jeden Fall. Das hart gekochte Wachtelei im Kartoffelstroh-Nest mit einem Blatt von der Kapuzinerkresse war nicht nur optisch ein tolles Element. Gerade das krosse Kartoffelstroh gab dem Gang den benötigten Crunch und Biss.Als Erfrischung folgte mit ein Sorbet von der Cantaloupe-Melone, welches mit einem Blatt frischer Minze gekrönt war und auf eingekochten weißen Trauben lag. Auch hier war die Melone klar herauszuschmecken. Dabei war das Sorbet für solch einen "Erfrischungsgang" von der Süße her richtig dosiert und die Trauben verliehen einen willkommenen säuerlichen Gegenpart. Einzig die Minze hätte man vielleicht in Form fein gehackter Blätter reichen sollen, da dessen Aroma in dem Gericht so eher fehlte.Beim Hauptgang wurde die Wahl zwischen einem Fisch- und Fleischgericht gewährt. Da wir zu zwei waren, konnten wir so die Gelegenheit nutzen, beide Gänge zu verköstigen:"Seeteufel/Camargue Reis/Sellerie/Karotte/Kaiserschoten/Flußkrebsschwänze/Noilly Prat"Der festfleischige Seeteufel war bis auf ein paar knorpelige Teile sehr saftig und gut gegart. Er war auf einem Sellerie-Karotten-Salat (mit gutem Biss) mit ein paar Flußkrebsschwänzen in feiner Noilly Prat Sauce angerichtet und von knackigen Kaiserschoten umgeben. Der Camargue Reis hatte ebenfalls noch einen angenehmen Biss, wäre aber ohne die Sauce und den Salat geschmacksneutral gewesen."Lammrücken/Souffle/Trüffel/Thymian/Bohnenkerne/Kräuterseitlinge/Assam Pfeffer/Joghurt"Beide Stücke vom Lammrücken waren auf den Punkt gleichmäßig rosa angebraten und mit Thymian sehr gut gewürzt. Dazu gesellte sich Bohnenkerne, Kräuterseitlinge und Champignonscheiben in einer aromatischen Sauce mit sehr homogener Konsistenz. Ein Highlight war jedoch auch das Kartoffelsouffle, dass einen herrlichen Stand hatte, locker und durch den Joghurt wunderbar saftig war und erfreulicherweise tatsächlich ein leichtes Trüffelaroma aufwies. Mit dem gleichnamigen Dessert "Osterspaziergang: Schokolade/Eierlikör/Matcha Tee/Kalamansi/Pistazie" wurde diesem kulinarischen Spaziergang tatsächlich noch einmal ein toller Schlusspunkt gesetzt. Die Pistazie wurde in Form eines wirklich tollen Pistazien-Marzipan-Eis gereicht. Lockere mit Schokolade ummantelte Hippen hatten ein leichtes Eierliköraoma. Tupfer von Kalamansi-Gelee wären allein etwas bitter gewesen, brachten in Kombination mit dem Schokomousse aber eine willkommene Säure und Frische. Schokoladenkrokant stellten mit ein paar Baiser-Krümel wieder den nötigen crunchigen Part. Auch die Stücke von Matcha-Tee-Biskuit waren eine schöne Abwechslung. Zusammengefasst beendet wir also beide wirklich sehr zufrieden und mit einem Lächeln diesen "kulinarischen Osterspaziergang". Die Zusammenstellung der Gänge war texturell und aromatisch gesehen stets gut abgestimmt und auch die Qualität der Produkte und Zubereitung stimmte: große Schwächen gab es einfach keine. Hier und da noch etwas mehr Intensität bei der Würzung wie z.B. beim Fisch, dem Reis oder auch der Minze im Sorbet und es gäbe wirklich nichts, was 5/5 Punkten noch im Wege stehen würde. Aber das ist mit Betonung wirklich ein Jammern auf hohem Niveau.Auch der Service (abwechselnd ein etwas älterer Herr und eine junge Dame) passte sich sehr gut der "klassisch" gehaltenen Wohlfühlatmosphäre an und agierte stets freundlich. Einzig die junge Dame wirkte noch etwas angespannt und unsicher.Auch wenn es bei den Speisen "nur" 4/5 Punkten gab, so verdient das Preis-Leistungs-Verhältnis angesichts eines Menü-Preises von 59,5€ pro Person abschließend doch die volle Punktzahl, denn mehr könnte man dann nur von einem Sterne-prämierten Restaurant erwarten.

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