Christoph

Christoph (christoph-neunteufel)

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27.09.2024 - 12:10

Achtung, neue Vorschrift! Das Preis-Leistungs-Verhältnis war bis vor kurzem im Mittelfeld der angebotenen Mittagsmenüs rund um Kapfenberg. Der große Vorteil ist vor allem die in der Regel sehr kurze Wartezeit aufgrund der Selbstbedienung. Ich vermute, dass aufgrund der derzeit sehr hohen Inflation die Preise für die angebotenen Menüs deutlich angehoben wurden. Das ist auch in Ordnung, aber es wurden offensichtlich auch andere Sparmaßnahmen getroffen. Die Portionsgrößen bei den Hauptkomponenten, insbesondere beim Fleisch, scheinen nach meinem Empfinden deutlich reduziert worden zu sein. Egal, dann nimmt man eben eine größere Portion von der günstigeren Beilage. Anscheinend haben sich das mehrere Gäste gedacht, und laut der netten Dame an der Kasse wurde eine neue Vorschrift eingeführt. Wer sich nach Ermessen der geschulten Mitarbeiter eine zu große Portion der Beilage auf den Teller häuft, muss einen Aufpreis bezahlen. Das ist in Ordnung. Was ich jedoch nicht in Ordnung finde, ist, dass diese neue Regelung für mich nicht ersichtlich war. Weder im Restaurant noch auf der Homepage habe ich eine Definition der Beilagengröße und den daraus resultierenden Preisaufschlag gefunden. Ich kenne mich nicht aus, aber ist es nicht auch Vorschrift bzw. Gesetz, die Preise für Speisen auszuzeichnen, wenn diese sichtbar ausgestellt sind? Vielleicht habe ich das übersehen und brav den Aufpreis bezahlt. In der Hektik des Alltags kann man leicht etwas übersehen. Kaum hatte ich am Tisch Platz genommen, hat es schon den nächsten Gast erwischt. Es wurde lautstark über die Größe der Beilagen diskutiert und da anscheinend keine Einigung erzielt werden konnte, wurde noch ein Vorgesetzter herbeigerufen. Wer die Diskussion gewonnen hat, kann ich nicht sagen, aber der Gast hat sich offensichtlich sehr verärgert an den Tisch gesetzt. Ich für meinen Teil (als leidenschaftlicher Esser) werde natürlich alles tun, um ein österreichisches Handelsunternehmen zu schützen, und meine tägliche Mittagspause sowie den damit verbundenen Einkauf aus Sicherheitsgründen lieber bei einem Mitbewerber durchführen. Nicht, dass im schlimmsten Fall ein ergaunertes Mehr an Reis oder Kartoffelpüree diesen wichtigen Arbeitgeber in Österreich in den Ruin treibt.

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