Carl hat diese Restaurants besucht
Bewertungen
Carl
09.05.2023 - 11:09It was okay. When I was an Irish man, I went to Guinness. A wee edit. After a second visit, the Guinness was much better and the guy behind the bar was great. Probably end up there at Paddy's Day!
Carl
07.04.2023 - 10:38Super leckere Pizza. Hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis. Sehr saubere Küche. Selbstgemachte und frische Zutaten!
Carl
12.03.2023 - 19:49Gutes Essen und schöner Service in einem schönen Ambiente vor allem im Winter mit Holzofen.
Carl
01.03.2023 - 00:27Mein Lieblings-Eiscafé in ganz Karlsruhe und die beste Obstqualität!
Carl
26.02.2023 - 20:21Seit über 18 Jahren existiert die Familie von Alessandro Muccardo am westlichen Rand des Stadtzentrums von Karlsruhe. Die Straßenbahnhaltestelle Mühlburger Tor Kaiserplatz ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln keine 200 Meter entfernt, so dass man sich die teuren Parkgebühren für die nahegelegenen Parkplätze sparen und bequem mit dem KVV anreisen kann. Wir hingegen fuhren mit dem eigenen Auto über den Rhein und stellten es für wenige Stunden zum Preis eines kleinen Desserts in der Tiefgarage der Postgalerie ab. Von außen hätten wir diesen Ort ohne den Tipp eines Karlsruher Freundes sicher nie gefunden. Ich weiß nicht, wie oft er schon in den Genuss von Premiumpasta gekommen ist, für uns war es jedenfalls eine Premiere. Manche „GG“-Kenner erinnern sich vielleicht an den ehemaligen RK-User brummbär aus Karlsbad, der den Platz vor fünf Jahren übernahm und den meisten vermutlich die Achtung vor seiner Leistung einflößte. Seinen guten Ruf bei Vegetariern und Veganern verdankt das Lokal einigen anderen Italienern aus seiner siebenseitigen Menüvielfalt! Eine separate Karte bietet sogar vegane Desserts und Sojamilch für den Kaffee an. Grundsätzlich bevorzuge ich aber doppelte Laktose und zusätzlich Gluten, da ich mich meist sehr tolerant fühle. Jeder kann so denken oder handeln, wie er möchte. Wegen des veganen Angebots waren wir allerdings nicht im Incontro, sondern ließen uns von apulischen und römischen Pasta-Spezialitäten verführen, die man nicht an jeder italienischen Ecke findet. Wir betraten den etwas schummrig beleuchteten Gastraum, der sich über zwei Etagen erstreckte. Eine Treppe führte uns nach oben, wo wir in einer der gemütlichen, separaten Sitznischen platziert wurden. Gleich daneben befand sich der belebte Bereich. Einige Tische waren unten schon besetzt. Oben war es etwas ruhiger. Wertvolle Bistromöbel aus dunklem Holz, bunte Pop-Art an den Wänden und tropfenförmige Hängeleuchten, die wie lange Stalaktiten von der Decke hingen, schufen eine einladende Atmosphäre, die durch das gedimmte Licht noch ihren eigenen Charme erhielt. Kein schlechter Ort für ein erstes Rendezvous, hier haben zwei Stammgäste ihre festen Termine an den Tischen. Das lebhafte Kellerambiente der lokalen Brauerei Hatz-Moninger überraschte mit 0,5 l für nur 3,90 Euro. Das tiefgründige Motto auf meinem Bierglas war mir dabei aufgefallen. Eine Flasche Bio-Blei (0,33 l) für 3,20 Euro und ein Bad mit edlem Mineralwasser (0,5 l) für 3,50 Euro rannen ebenfalls durch unsere trockenen Kehlen. Schon auf der großformatigen Empfehlungskarte an der Außenfassade neben der Eingangstür war zu lesen, dass sie nicht ausschließlich Muscheln à la Marinara zubereiten. Fünf verschiedene Varianten dieser dunkel-salzigen Haus-Spezialität standen zur Auswahl. Die Muscheln aus Galicien wurden etwa in cremiger Whiskysoße „alla Dublinese“ oder Wodkasoße „alla Vodka“ angeboten. Auch Kombinationen mit Zucchinirisotto, Gnocchi und frischer Pasta waren verfügbar. Die fleischlichen Zusätze waren schon berücksichtigt. Neben der Muschelkarten gab es acht verschiedene saisonale Empfehlungen. Pizza, Pasta und einige Fleischgerichte wurden mit gängigem Kohl und verschiedenen Kürbiszubereitungen verfeinert. Als Dessert gab es „Medaglioni alla zucca“ (11,50 Euro), bei denen mit Kürbis, Bergkäse, Rosinen, Apfel und Zimt gefüllte Teigtaschen auf eine cremige Orangensoße trafen. Ein Hauch von CODA an der Karlsruher Leopoldstraße. Zusätzlich zum gut sortierten Antipasti-Programm listet das Standardrepertoire elf verschiedene frische Pasta-Gerichte, alles zu äußerst fairen Preisen zwischen 9 und 12 Euro. Liebhaber von Schlotzreis konnten sich auf drei Risotto-Varianten freuen, Kartoffelfreunde auf fünf unterschiedliche Gnocchi-Designs. Für Liebhaber runder Backwaren stand eine Vielzahl an Pizza-Optionen offen. Mein erster Favorit wäre die Pizza mit Lamm und Pecorino-Käse „all Romana“ (8,80 Euro) gewesen, doch die Trucioli zogen mich ebenfalls in den Bann. Auf der Rückseite der Speisekarte, wo Fleisch- und Fischgerichte sowie einige Salat- und Gemüsegerichte zu finden sind, geriet ich gar nicht erst hin. Die Wahl allein bei der frischen Pasta fiel schon schwer genug. Wir entschieden uns für die Bruschette aus dem Vorspeisenprogramm, die für zwei Personen serviert wurden. Für insgesamt 8,40 Euro lagen sechs geröstete Ciabatta-Scheiben mit unterschiedlich belegten Varianten auf dem Teller. Zwei Mal klassisch mit gewürfelten Tomaten, etwas Knoblauch, Rucola und Kräutern. Die zwei Exemplare mit geschmolzenem Scamorza-Käse und Parmaschinken waren meine Favoriten. Meine Begleitung entschied sich für eine Bruschetta-Variante mit der cremig-süßen Ziegenkäse-Walnuss-Honig-Creme – eine schöne Ergänzung zur doppelten Scamorza-Parma-Kombination. Die drei Bruschetta-Versionen profitierten von ihrer kalten-warmen Zusammensetzung und der abwechslungsreichen Textur, die aus einem sehr reichhaltigen Belag auf knusprigem Untergrund resultierte. Sie dienten als schmackhafter und nicht zu üppiger Einstieg, der unseren ersten Hunger stillte und Lust auf mehr machte. Das ist gut so, denn die Wartezeit im L'Incontro kann sich etwas verlängern, was natürlich zur Slow-Food-Idee passt. Besser tausendmal, als mit Fertigprodukten unter Zeitdruck zu essen. Während unseres Besuchs dauerte es ein wenig, doch das war ordentlich, zumal wir uns auf den bequem gepolsterten Bänken sehr wohl fühlten. Schließlich wurde unser Warten mit zwei feinen Pasta-Gerichten belohnt. Meine spiralförmig gedrehte, der ligurischen Trofie ähnliche Trucioli alla Romana (10,30 Euro) hatte genau den richtigen Biss. Zudem wurde die römische Nudel-Spezialität äußerst geschmackintensiv inszeniert. Dafür sorgten gehacktes Lammfleisch, Tomatenstücke, gerösteter Sesam, frischer glatter Porree und geriebener Pecorino. Meine Pasta wurde so zu einem pikant-aromatischen Geschmackserlebnis, das mich für zumindest ein Gericht die kalte Jahreszeit und mein kulinarisches Fernweh vergessen ließ. Der nächste Sardinien-Urlaub würde bald kommen. Auch die einfache Vollkornpasta, zubereitet mit hohlen Stängeln, Knoblauch, Olivenöl und Parmesan, hätte mit 9,50 Euro in jeder apulischen Trattoria bestehen können. Das feine Olivenöl verlieh dem vegetarischen Gericht der Saison seine dezente Schärfe. Der Küchenkohl, eine nahe Verwandte des Brokkolis, wird in Süditalien unter die Pasta gemischt. Bei uns findet man ihn eher selten, vielleicht weil sein leicht bitteres Aroma nicht jedermanns Sache ist. Für Freunde des Oldenburger Palmenknicks ist dieser italienische Wintergeschmack genau das Richtige. Übrigens erzählte ich einem Kollegen aus Karlsruhe von unserem großartigen Abend im L'Incontro, wohin er eine Woche später mit seiner Frau ging und genauso begeistert war wie wir. Als der Betreiber ihn fragte, wie er zu diesem Ort gelangt sei, musste er den Verfasser dieser Zeilen als Tippgeber nennen. Und da er aus der Pfalz stammt, wie bekannt ist, war die Bewunderung für die Empfehlung recht groß. Gerne doch, Herr Muccardo! Solche Adressen empfehle ich manchmal sehr gerne weiter.
Carl
25.02.2023 - 19:58Sehr nette Bedienung, super leckeres Essen, Biergarten mit schönem Ausblick, keine lange Wartezeit! Wir kommen wieder!
Carl
18.02.2023 - 00:23Die beste Pizza in Frankfurt Die Atmosphäre ist der Hammer und die Bosse Paolo und Michele sind der Hammer
Carl
13.02.2023 - 00:49Wunderschön bewirtet, war erst zweimal dort, aber diese beiden Male waren wirklich großartig. Vier Sterne, weil das äußere Erscheinungsbild sehr kitschig und überschwänglich ist.
