Piccola Aperitivo - Köln
Piccola Aperitivo
Beschreibung
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Bewertungen
Bisschen chaotisch, aber sehr charmant. Leckeres Essen, wunderschönes Restaurant. Terrasse ist ein bisschen eng gestellt. Da gibt's oft keine vor und zurück.
Klebriger Tisch und schmutzige Teller. Unfreundliche Bedienung. Das Risotto war ungenießbar.
Super Essen, sehr geschmackvoll. Die Bedienung war sehr engagiert und super freundlich. Hatten mehrere kleine Gerichte, wobei klein hier auch Gross ausfiel. Spitzenklasse.
Um unsere Enttäuschung nachvollziehen zu können, muss man sich in folgende Lage versetzen: Ihr habt einen 2für1 Gutschein für dieses Restaurant, freut euch schon auf einen schönen Abend und guckt euch im Vorfeld schonmal die Homepage an. Der Inhaber schreibt davon, den Leuten die italienische Ess und Lebenskultur näher bringen zu wollen. Die Fotos versprechen ein sehr schöne gemachtes Restaurant mit Platzanweiserin bzw. Hausdame (von Donnerstag bis Samstag) und Kellnern in Uniform mit Schürze. Man liest Dinge wie Herzblut Gastronom , professionelle Servicekräfte und Barkeeper , die Karte verspricht Saltimbocca, Tagliata, Argentinisches T Bone Steak oder Schwarzes Trüffeleis. Dann der Abend. Wir kommen an. Laufen fast dran vorbei. Es ist kein Restaurant, sondern eher eine Bar, die man durch die geöffnete Fensterfront betritt (es ist ein sehr warmer Abend). Draußen stehen ein paar Tische auf dem Bürgersteig. Innen gibt es überwiegend Hocker und hohe Tische, weiter hinten ist aber auch eingedeckt. Niemand begrüßt uns. Von einer Hausdame keine Spur. Irgendwann huscht ein junger Mann in kurzer Hose und Turnschuhen vorbei, den wir beinahe aufhalten müssen, damit er sich uns überhaupt widmet. Wir haben reserviert, der Laden ist noch leer. Dennoch werden wir nicht an die eingedeckten Tische hinten gesetzt, sondern auf zwei Hocker vorne am geöffneten Fenster platziert. Im Luafe des Abends füllt sich der Laden ein wenig, es ist also nicht viel zu tun. Dennoch werden wir kaum bedient, müssen ständig auf uns aufmerksam machen. Die Kellner (eher studentische Aushilfen als prfseeionelle Servicekräfte) sind alles junge Männer in kurzen Hosen und Sneakern, die ständig draußen in der Sonne stehen oder auf den Stufen sitzen und den vorbeilaufenden Mädels hinterhergucken, am Handy spielen oder Privatgespräche führen. Einer läuft Banane essend durchs Lokal. Die Karten sind zerfleddert und abgegriffen. Und von den angepriesenen Speztialitäten keine Spur. Gehobenere Standardgerichte. Kleine Auswahl. Pizza, Pasta und ein paar Gerichte auf der Tageskarte. Bei der Bestellung merkt man, dass der Kellner absolut keine Ahnung vom angebotenen Essen hat, da er Nachfragen nicht beantworten kann. Das Essen kommt dann auch von nebenan, wo sich die große Schwester Piccola l 'Originale befindet (die wir übrigens kennen und wo wir auch gerne hingehen). Das Essen ist leider nicht mehr ganz warm. Es bleibt bei einem Glas Wein, da keiner Lust hat, uns ein zweites anzubieten. Das Essen ist gut, kleine Kritikpunkte, aber insgesamt sehr lecker. Irgendwann benutzt der erste seine weiße Stoffserviette und wir stellen fest: Von unten sind sie rabenschwarz. Alle. Auch die an den Nachbartischen. Es ist ein trockener Tag, die Fenster sind offen, es fliegt viel Dreck durch die Luft. Aber wir waren die ersten und die Kellner hatten Langeweile. Da kann man ja wohl mal einmal über alle Tische wischen. Fazit: Wir hätten auch gleich ins l 'Originale gehen können. Da ist der Service gut und die Atmosphäre besser. Und wie wir hinterher im Vorbeilaufen gemerkt haben die identische Tageskarte. Schade ums Geld (günstig ist das Essen nämlich nicht). Dieses Projekt (Stichwort Ess und Lebenskultur näher bringen) ist gescheitert. Vielleicht ist es eine gute Bar, in die man am Wochenende zum feiern gehen kann, aber als Restaurant kann mans getrost vergessen. Ein Stern fürs Essen und einer fürs Aussehen.
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