Hoepfner Burghof Brauereiausschank Eventlocation Catering Deutsche Gutbürgerliche Küche
Hoepfner Burghof Brauereiausschank Eventlocation Catering Deutsche Gutbürgerliche Küche
Beschreibung
Betreten Sie den Hoepfner Burghof Brauereiausschank – ein kleines Schloss für Liebhaber von frisch gezapftem Bier und ehrlicher deutscher Küche. Unter großen Bäumen und in gemütlichen Lauben serviert das Team traditionelle Gutbürgerliche Klassiker, hausgemachte Saucen und regionale Beilagen, dazu exklusive Hoepfner-Spezialitäten vom Fass. Ob geselliges Biergartentreffen, Familienessen oder größere Feiern: die Atmosphäre verbindet historischen Charme mit unkompliziertem Brauhaus-Genuss. Freundlicher Service, großzügige Plätze und ein Veranstaltungsteam, das Catering und Events persönlich begleitet, sorgen dafür, dass Ihr Besuch im Burghof in guter Erinnerung bleibt.
Bilder
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Reservieren Sie für Gruppen oder Biergartenplätze im Hoepfner Burghof; bei Wunsch nach überdachten Plätzen oder hundefreundlichen Tischen bitte frühzeitig anfragen.
Bewertungen
Gäste loben im Hoepfner Burghof Bier, Schnitzel und freundlichen Service; vereinzelt Kritik an zähem Gulasch, etwas Straßenbahnlärm und Beiwerk wie Pommes.
In unserer Gegend kommt man nicht um das Hoepfner Bräu herum. In fast allen Restaurants wird hier das Bier aus Karlsruher Schloss gezapft. Ich ziehe Alpirsbacher vor, insbesondere die 5,9%ige Klosterbräue, aber ich kann gut mit Hoepfner leben. Und als wir letzten Montag das Mittagessen in der Mitte von Karlsruhe machen mussten, nutzten wir die Gelegenheit, endlich das malerische Brauhaus und den Biergarten kennenzulernen. Fast keine Alternativen gab es im Beerburg, da alle anderen interessanten Restaurants in der Nähe entweder zu hatten (Montag!) oder nur am Abend öffneten. Am Burgtor angekommen, als wir - Frau, Nichte, Hund - das Schloss durch den Haupteingang betreten wollten, war dieser geschlossen. Doch ein freundliches Burgfräulein öffnete uns und erklärte, dass der Biergarten ein Stück die Straße entlang sei. Also machten wir uns auf den Weg, und nahmen die nächste Tür. Aber Stopp! So geht das nicht! Man sollte das nicht tun dürfen, wenn man nicht von jemandem, der gerade gemütlich mit jemand anderem in Zivil von hinten zusammen sitzt, zurechtgewiesen werden möchte, da man seine unerlaubten Füße auf Privatgelände setzen würde. Für uns kam das überraschend, wahrscheinlich aber abhängig davon, dass sich im Burgareal mittlerweile mehrere Technologieunternehmen niedergelassen haben, die ihre geistigen und sonstigen Eigentümer fürchten; ein Unternehmen, das technisch reifere Zutrittskontrollen verkauft, schien jedoch nicht beteiligt zu sein. Der Eingang zum erweiterten Biergarten stellte sich als weitere 30 Meter weiter heraus. Und es war schön dort, beschattet von Bäumen und Sonnenschirmen, nach all der Aufregung der richtige Ort, um ausgiebig zu tau...
In unserer Gegend kann man dem Hoepfner Bräu nicht entkommen. In fast allen Restaurants wird hier das Bier aus dem Karlsruher Schloss gezapft. Ich ziehe Alpirsbacher vor, besonders die 5,9%ige Klosterstoff, kann aber gut mit Hoepfner leben. Und als wir letzten Montag das Mittagessen in der Innenstadt von Karlsruhe erledigen mussten, nutzten wir die Gelegenheit, endlich das malerische Brauhaus und den Biergarten kennenzulernen. Alternativen gab es kaum, denn alle anderen interessanten Restaurants in der Nähe hatten entweder am Montag geschlossen oder öffneten nur abends. Das Burgtor war geschlossen, als wir – meine Frau, meine Nichte, der Hund – durch den Haupteingang in das Schloss eintreten wollten. Aber ein freundliches Burgfräulein öffnete, um uns zu erklären, dass der Biergarten ein Stück die Straße entlang liegt. Also machten wir uns auf den Weg und fanden schließlich den richtigen Eingang zum erweiterten Biergarten, der wirklich schön war, im Schatten von Bäumen und Sonnenschirmen. Der Service war schnell und aufmerksam, und das Essen war ordentlich sortiert. Meine Frau bestellte ein Schnitzel Wiener Art mit Pommes, meine Nichte entschied sich für das Bierbraten vom Schwein mit Rotkohl und Knödeln. Mein alkoholfreies Hefeweizen schmeckte gut und war angenehm ohne unangenehme Nebenwirkungen. Leider enttäuschte das Rindergulasch mit Spätzle meinen Hund, da es geschmacklos und trocken war. Die kritische Frau meinte, das Essen sei in Ordnung. Trotz einiger Mängel werden wir wahrscheinlich wieder zurückkehren, aber nicht in die Innenstadt von Karlsruhe. Das Bier können wir ja überall trinken.
In unserer Gegend kommt man um das Hoepfner Bräu nicht herum. In fast allen Restaurants hier wird das Bier vom Schloss Karlsruhe gezapft. Ich ziehe Alpirsbacher vor, besonders das 5,9%ige Klosterstoff, aber kann gut mit Hoepfner leben. Und als wir letzten Montag das Mittagessen in der Mitte von Karlsruhe machen mussten, nutzten wir die Gelegenheit, endlich das malerische Sudhaus und den Biergarten kennenzulernen. Bierburg Es gab kaum Alternativen, denn alle anderen interessanten Restaurants in der Nähe hatten entweder zu (Montags!) oder öffneten nur abends. Burgtor, aber als wir – Frau, Nichte, Hund – durch den Haupteingang ins Schloss eintreten wollten, war er geschlossen. Allerdings öffnete uns ein freundliches Burgfräulein, um uns zu erklären, dass der Biergarten ein Stück die Straße entlang sei. So machten wir uns auf den Weg, und wir nahmen das nächste Tor. Aber halt! Nicht so! Das durfte man nicht, wenn man nicht von einer Person, die gerade gemütlich mit jemandem im Rücken jemanden fest umarmte, tanzen wollte, da man seine unerlaubten Füße auf privatem Gelände setzen musste. Für uns kam das überraschend, aber es liegt wahrscheinlich daran, dass sich im Burgareal mittlerweile mehrere Technologieunternehmen angesiedelt haben, die ihre geistigen und anderen Eigentümer fürchten; ein Unternehmen, das technisch ausgereiftere Zugangskontrollen verkauft, aber nicht beteiligt zu sein scheint. Dritter Versuch Der Eingang zum erweiterten Biergarten stellte sich wieder als 30 Meter weiter heraus. Schattenwirtschaft Und es war wunderschön dort, von Bäumen und Sonnenschirmen beschattet, und nach all der Aufregung der richtige Ort, sich richtig zu taufen. Bis später. Laubenpieper Wir ließen uns in einem der an der Straßenwand entlang stehenden Lauben nieder. Einerseits ziemlich gemütlich, andererseits fährt die Straßenbahn so oft und so leise vorbei, dass es schon ein wenig nervig ist. Es war sehr eigenartig, dass dieses Mal nicht erlaubt war, unter den Tisch zu sitzen, sondern mit uns auf der Bank. Wir hatten kaum Platz, als plötzlich ein junger Mann auftauchte, um uns die Karten zu überreichen, und eine Kellnerin ein paar Minuten später, um unsere Wünsche zu erfragen. So schnell erlebt man das selten, und das auf diesem ausgedehnten Gelände, und so schnell und aufmerksam blieb der Service bis zum Ende. Auch für Nicht-Radler Meine charmanten Begleiter wählten ein Getränk namens Grape Free (3,90 €), ein alkoholfreier Traubensaft Radler, den wir noch nie gesehen hatten und der den beiden sehr gut schmeckte. Natürlich wollten wir wissen, wo man es kaufen kann, und die Kellnerin empfahl uns die benachbarte Tankstelle. Schau mal, vielleicht gibt es noch mehr Verkaufsstellen. Als Steuermann entschied ich mich für ein alkoholfreies Hefeweizen (5,20 €), nicht gerade aussagekräftig, aber im Gegensatz zu einigen anderen und viel bekannteren alkoholfreien Bieren frei von unangenehmen Konjugationen. Nachdem wir uns nur mit einer bedingten Brauhausart versorgt hatten, sah es bei den Speisen anders aus. Die Speisekarte ist bereits ordentlich sortiert, und unsere Bestellung war wieder da. Wiener Art Meine Frau wollte wieder Schnitzel Wiener Art mit Pommes (14,90 €). Pommes wurden gemacht – Pommes, also ehrlich ... – waren aber angemessen durch sogenannte Twisters für einen einmaligen Aufpreis ersetzt wurden, mit gewürzten Kartoffelspiralen mit reichlich Paprika. Wir kannten sie noch nicht. Die Schnitzel waren moderat dünn und sahen auch etwas nach Fertigprodukt aus, schmeckten aber nicht schlecht für meine generell kritische Frau. Unsere Nichte bestellte, was ich eigentlich nehmen wollte, den Bierbraten vom Schwein mit Rotkraut und Knödeln (14,90 €. Der Braten war schön weich gewürzt und sehr lecker, obwohl anscheinend die bekannten Küchenhelfer in der Sauce verwendet wurden. Das kann ich annehmen, weil die zweite Hälfte des Bratens auf mich entfiel. Über Kräuter und Erbsen kann ich nichts sagen, aber es gab keine Beschwerden. Hier muss jedoch berücksichtigt werden, dass die Nichte seit vielen Jahren in England lebt und einen kräftigen Appetit auf deutsche Küche mitgebracht hat. Das verändert die Standards. Zähes Gulasch Unser armer Hund hatte es am schlimmsten erwischt. Angesichts der Bestellung der Nichte hatte ich mich für das Biergulasch vom Rind mit Spätzle (15,90 € als GGler, fühlt man sich immer zur Vielfalt verpflichtet. Das Fleisch war eine Katastrophe, geschmacklos und zu 95 Prozent felsig und trocken, der Rest murf und trocken. Die Sauce schmeckte auch nach körnigen Behältern, sogar nach einem anderen als die vom Schwein. Die Kellnerin nahm die Kritik interessiert auf und versprach, sie an die Küche weiterzuleiten. Natürlich, wozu man nichts kann, was noch extrem ärgerlich ist jedoch, dies waren die Wespen, die versuchten, uns mit aller Gewalt ihr vermeintliches Recht auf unseren Körper aufzuzwingen. Aber das muss man in Biergärten erwarten. Man muss uns nicht bedrohen, damit wir wieder dort hingehen, aber wir werden nicht mehr ins Karlsruher Stadtzentrum gehen. Und das Bier können wir sowieso überall trinken.
In unserer Gegend entkommt man dem Hoepfner Bräu nicht. In fast allen Restaurants hier wird das Bier aus der gleichnamigen Karlsruher Burg gezapft. Ich mag Alpirsbacher eigentlich lieber, vor allem den 5,9%igen Klosterstoff, aber kann mit Hoepfner gut leben. Und als wir vergangenen Montag um die Mittagszeit im mittleren Osten Karlsruhes zu tun hatten, nutzten wir die Gelegenheit, endlich das pittoreske Brauhaus und den dazu gehörigen Biergarten kennenzulernen. Bierburg Genau genommen gab es kaum Alternativen, denn alle anderen interessanten Restaurants in der Nähe hatten entweder zu (Montag! oder machten erst abends auf. Burgtor, aber zu Als wir – Frau, Nichte, Hund – die Burg durch den Haupteingang betreten wollten, war dieser verschlossen. Es öffnete aber gleich ein freundliches Burgfräulein, um uns zu erklären, dass der Biergarten ein Stück die Straße entlang wäre. Also machten wir uns auf den Weg und nahmen wir den nächsten sich bietenden Eingang. Industriespürnasen Aber halt! So nicht! Das sollte man unbedingt unterlassen, wenn man nicht von einem gerade gemütlich mit irgendwem plauschenden Menschen in Zivil von hinten angeranzt werden möchte, wie man denn dazu käme, seine unautorisierten Füße auf Privatgelände zu setzen. Für uns kam das überraschend, aber hängt vermutlich damit zusammen, dass sich im Burgareal inzwischen mehrere Technologiefirmen angesiedelt haben, die um ihr geistiges und sonstiges Eigentum fürchten; eine Firma, die technisch ausgereiftere Zugangskontrollen vertreibt, scheint aber nicht dabei zu sein. Dritter Versuch Der Eingang zum ersehnten Biergarten, so stellte sich heraus, war noch mal 30 Meter weiter. Schattenwirtschaft Und schön war es da, beschattet von Bäumen und Schirmen, und nach all der Aufregung der rechte Ort, erst einmal gründlich durchzuschnaufen. Bis…, aber davon später. Laubenpieper Wir ließen uns in einer der Lauben nieder, die entlang der Mauer zur Straße stehen. Einerseits recht gemütlich, andererseits fährt die Straßenbahn so oft und so geräuschvoll vorbei, dass es schon ein wenig nervt. Sich wundernder Hund Calvin fand es höchst merkwürdig, dass er diesmal nicht unterm Tisch, sondern mit uns auf der Bank sitzen durfte. Kaum hatten wir Platz genommen, erschien auch schon ein junger Mann, um uns die Karten auszuhändigen, und wenige Minuten später eine Kellnerin, um unsere Wünsche abzufragen. So schnell erlebt man das selten, und das bei diesem weitläufigen Gelände, und so schnell und aufmerksam blieb der Service dann bis zum Schluss. Auch für Nichtradler Meine charmanten Begleiterinnen entschieden sich für ein Getränk namens Grape Free (3,90 € , ein alkoholfreies Traubensaft Radler, das wir noch nie irgendwo gesehen hatten und das den beiden sehr gut schmeckte. Wir wollten natürlich wissen, wo man das vielleicht kaufen könnte, und die Kellnerin empfahl uns die benachbarte Tankstelle. Mal schauen, vielleicht gibt es ja noch weitere Vertriebskanäle. Bereits angetrunken Als Steuermann beschied ich mich mit einem alkoholfreien Hefeweizen (5,20 € , nicht gerade ausdruckstark, aber anders als manche anderen und viel bekannteren alkoholfreien Biere frei von unangenehmen Beigeschmäcken. Nachdem wir uns bei den Getränken nur bedingt brauhaustypisch versorgt hatten, sah das bei den Gerichten anders aus. Die Speisekarte ist ohnehin schon deftig sortiert, und unsere Bestellung war es noch einmal mehr. Wiener Art Meine Frau wollte mal wieder Schnitzel Wiener Art mit Pommes (14,90 € . Pommes waren aus – Pommes, also ehrlich… –, wurden aber adäquat und gegen einen eineurigen Aufpreis durch sogenannte Twister ersetzt, mit reichlich Paprika gewürzte Kartoffelspiralen. Die kannten wir tatsächlich noch nicht. Die Schnitzel waren mäßig dünn geklopft und sahen auch ein bisschen nach Fertigware aus, schmeckten meiner gemeinhin kritischen Frau aber nicht schlecht. Schwein muss man haben Unsere Nichte bestellte das, was ich eigentlich nehmen wollte, den Bierbraten vom Schwein mit Rotkraut und Knödeln (14,90 € . Der Braten war schön weich geschmort und sehr schmackhaft, obwohl bei der Soße gaumenscheinlich die bekannten kleinen Küchenhelferlein zum Einsatz gekommen waren. Ich darf das vermuten, weil mir die zweite Hälfte des Bratens zuteilwurde. Zu Kraut und Knödeln kann ich nichts sagen, es kamen von gegenüber aber auch keine Klagen. Hier ist allerdings in Rechnung zu stellen, dass die Nichte seit vielen Jahren in England lebt und mächtig Appetit auf deutsches Essen mitgebracht hatte. Das verschiebt dann schon mal die Maßstäbe. Zähes Gulasch Ich armer Hund hatte es am schlechtesten getroffen. Angesichts der Bestellung der Nichte war ich auf das Biergulasch vom Rind mit Spätzle ausgewichen (15,90 € als GGler fühlt man sich schließlich stets der Diversität verpflichtet. Das Fleisch war eine Katastrophe, geschmacklos und zu 95% steinhart und trocken, der Rest mürbe und trocken. Die Sauce schmeckte ebenfalls nach Granulatbehälter, wenn auch nach einem anderen als die zum Schwein. Die Kellnerin nahm die Kritik mit Interesse auf und versprach, sie an die Küche weiterzureichen. Wofür man hier natürlich nichts kann, was aber trotzdem äußerst lästig ist, das waren die Wespen, die ihr vermeintliches Recht auf unser Fleisch mit großem Nachdruck durchzusetzen versuchten. Aber damit muss man in Biergärten natürlich rechnen. Man braucht uns jetzt nicht unbedingt Prügel anzudrohen, damit wir da wieder hingehen, aber aus der Karlsruher Innenstadt extra rausfahren werden wir sicher auch nicht. Und das Bier können wir ja sowieso überall trinken.
In unserer Gegend entkommt man dem Hoepfner Bräu nicht. In fast allen Restaurants hier wird das Bier aus der gleichnamigen Karlsruher Burg gezapft. Ich mag Alpirsbacher eigentlich lieber, vor allem den 5,9%igen Klosterstoff, aber kann mit Hoepfner gut leben. Und als wir vergangenen Montag um die Mittagszeit im mittleren Osten Karlsruhes zu tun hatten, nutzten wir die Gelegenheit, endlich das pittoreske Brauhaus und den dazu gehörigen Biergarten kennenzulernen. Bierburg Genau genommen gab es kaum Alternativen, denn alle anderen interessanten Restaurants in der Nähe hatten entweder zu (Montag! oder machten erst abends auf. Burgtor, aber zu Als wir – Frau, Nichte, Hund – die Burg durch den Haupteingang betreten wollten, war dieser verschlossen. Es öffnete aber gleich ein freundliches Burgfräulein, um uns zu erklären, dass der Biergarten ein Stück die Straße entlang wäre. Also machten wir uns auf den Weg und nahmen wir den nächsten sich bietenden Eingang. Industriespürnasen Aber halt! So nicht! Das sollte man unbedingt unterlassen, wenn man nicht von einem gerade gemütlich mit irgendwem plauschenden Menschen in Zivil von hinten angeranzt werden möchte, wie man denn dazu käme, seine unautorisierten Füße auf Privatgelände zu setzen. Für uns kam das überraschend, aber hängt vermutlich damit zusammen, dass sich im Burgareal inzwischen mehrere Technologiefirmen angesiedelt haben, die um ihr geistiges und sonstiges Eigentum fürchten; eine Firma, die technisch ausgereiftere Zugangskontrollen vertreibt, scheint aber nicht dabei zu sein. Dritter Versuch Der Eingang zum ersehnten Biergarten, so stellte sich heraus, war noch mal 30 Meter weiter. Schattenwirtschaft Und schön war es da, beschattet von Bäumen und Schirmen, und nach all der Aufregung der rechte Ort, erst einmal gründlich durchzuschnaufen. Bis…, aber davon später. Laubenpieper Wir ließen uns in einer der Lauben nieder, die entlang der Mauer zur Straße stehen. Einerseits recht gemütlich, andererseits fährt die Straßenbahn so oft und so geräuschvoll vorbei, dass es schon ein wenig nervt. Sich wundernder Hund Calvin fand es höchst merkwürdig, dass er diesmal nicht unterm Tisch, sondern mit uns auf der Bank sitzen durfte. Kaum hatten wir Platz genommen, erschien auch schon ein junger Mann, um uns die Karten auszuhändigen, und wenige Minuten später eine Kellnerin, um unsere Wünsche abzufragen. So schnell erlebt man das selten, und das bei diesem weitläufigen Gelände, und so schnell und aufmerksam blieb der Service dann bis zum Schluss. Auch für Nichtradler Meine charmanten Begleiterinnen entschieden sich für ein Getränk namens Grape Free (3,90 € , ein alkoholfreies Traubensaft Radler, das wir noch nie irgendwo gesehen hatten und das den beiden sehr gut schmeckte. Wir wollten natürlich wissen, wo man das vielleicht kaufen könnte, und die Kellnerin empfahl uns die benachbarte Tankstelle. Mal schauen, vielleicht gibt es ja noch weitere Vertriebskanäle. Bereits angetrunken Als Steuermann beschied ich mich mit einem alkoholfreien Hefeweizen (5,20 € , nicht gerade ausdruckstark, aber anders als manche anderen und viel bekannteren alkoholfreien Biere frei von unangenehmen Beigeschmäcken. Nachdem wir uns bei den Getränken nur bedingt brauhaustypisch versorgt hatten, sah das bei den Gerichten anders aus. Die Speisekarte ist ohnehin schon deftig sortiert, und unsere Bestellung war es noch einmal mehr. Wiener Art Meine Frau wollte mal wieder Schnitzel Wiener Art mit Pommes (14,90 € . Pommes waren aus – Pommes, also ehrlich… –, wurden aber adäquat und gegen einen eineurigen Aufpreis durch sogenannte Twister ersetzt, mit reichlich Paprika gewürzte Kartoffelspiralen. Die kannten wir tatsächlich noch nicht. Die Schnitzel waren mäßig dünn geklopft und sahen auch ein bisschen nach Fertigware aus, schmeckten meiner gemeinhin kritischen Frau aber nicht schlecht. Schwein muss man haben Unsere Nichte bestellte das, was ich eigentlich nehmen wollte, den Bierbraten vom Schwein mit Rotkraut und Knödeln (14,90 € . Der Braten war schön weich geschmort und sehr schmackhaft, obwohl bei der Soße gaumenscheinlich die bekannten kleinen Küchenhelferlein zum Einsatz gekommen waren. Ich darf das vermuten, weil mir die zweite Hälfte des Bratens zuteilwurde. Zu Kraut und Knödeln kann ich nichts sagen, es kamen von gegenüber aber auch keine Klagen. Hier ist allerdings in Rechnung zu stellen, dass die Nichte seit vielen Jahren in England lebt und mächtig Appetit auf deutsches Essen mitgebracht hatte. Das verschiebt dann schon mal die Maßstäbe. Zähes Gulasch Ich armer Hund hatte es am schlechtesten getroffen. Angesichts der Bestellung der Nichte war ich auf das Biergulasch vom Rind mit Spätzle ausgewichen (15,90 € als GGler fühlt man sich schließlich stets der Diversität verpflichtet. Das Fleisch war eine Katastrophe, geschmacklos und zu 95% steinhart und trocken, der Rest mürbe und trocken. Die Sauce schmeckte ebenfalls nach Granulatbehälter, wenn auch nach einem anderen als die zum Schwein. Die Kellnerin nahm die Kritik mit Interesse auf und versprach, sie an die Küche weiterzureichen. Wofür man hier natürlich nichts kann, was aber trotzdem äußerst lästig ist, das waren die Wespen, die ihr vermeintliches Recht auf unser Fleisch mit großem Nachdruck durchzusetzen versuchten. Aber damit muss man in Biergärten natürlich rechnen. Man braucht uns jetzt nicht unbedingt Prügel anzudrohen, damit wir da wieder hingehen, aber aus der Karlsruher Innenstadt extra rausfahren werden wir sicher auch nicht. Und das Bier können wir ja sowieso überall trinken.
Speisekarte
Erleben Sie deutsche Gutbürgerlichkeit im Hoepfner Burghof Karlsruhe: herzhafte Schnitzel, hausgemachte Ravioli & saisonale Salate im vielfältigen Menü.
Nicht Kategorisiert
Burghof BierbratenSchweinekammstück in aromatischem Bier geschmort; dazu klassisches Rotkraut & Kartoffelknödel
21 €
Badische Käsespätzle (Vegetarisch)hausgemachte Spätzle + würzigem Käse überbacken; garniert + Röstzwiebeln
14 €
Handgeklopftes Paniertes Schweineschnitzel (2 Stück)mit einer Beilage nach Wahl
21 €
Herzhaftes Biergulasch Vom Saftigen Rindfleischmit hausgemachten Spätzle
22 €
Hausgemachte Maultaschen (Vegetarisch)mit Schmorzwiebeln; Kartoffelsalat; Blatt‐ & Rohkostsalat & + vegetarischer Füllung an Tomatensauce
21 €
Saftiger Gebratener Fleischkäse15 €
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FAQ
Weitere Informationen
Im Burghof werden gelegentlich besondere, lokal abgefüllte Getränke angeboten – einige Gästen gefielen speziellere alkoholfreie Mischungen, die das Servicepersonal gerne erklärt und sogar Bezugsquellen in der Nachbarschaft nennen kann.
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