L'osteria Hamburg Fischmarkt
L'osteria Hamburg Fischmarkt
Beschreibung
Mit Blick auf die Elbe, quirligem Hafenflair und großzügigen Tellern lädt L'osteria Hamburg Fischmarkt zum ausgedehnten Abendessen ein. Hier trifft sizilianische Großzügigkeit auf Hanseatische Lebensfreude: XXL‑Pizzen mit dünnem Teig, klassische Pastagerichte, feine Desserts und eine Auswahl an Weinen und Cocktails sorgen für italienisches Feeling am Wasser. Die Terrasse ist perfekt für Sonnenuntergänge, das Team arbeitet flink und mit Herzlichkeit, und Takeaway‑Optionen machen spontane Pläne unkompliziert. Ideal für Gruppen, Feierlichkeiten oder einen lauten, fröhlichen Abend mit Blick aufs Wasser.
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Bewertungen
Gute Pizza, toller Hafenblick und sehr freundliches Personal – aber oft sehr laut, riesige Portionen und vereinzelt Probleme bei Gutscheinen bzw. Allergien.
Groß und wenn es voll ist, kann es laut werden... aber die Aussicht ist fantastisch.
Moin Moin, sehr schöne Beschreibung und Bewertung von Rene S. Doch der heutige Fischmarkt hat kaum noch etwas mit dem damaligen zu tun. Obwohl es schon lange her ist, möchte ich ihn so schildern, wie ich ihn damals erlebt habe, denn ich war fast jeden Sonntag dort, um mein Taschengeld zu verdienen – besonders die 10 DM für die Woche. Der damalige Sonntags-Fischmarkt fand dort statt, wo heute das Fischhaus in der St. Pauli Hafenstraße – heute St. Pauli Fischmarkt 14 – steht und endete an der Großen Elbstraße 42, direkt hinter der Fischauktionshalle. Dort herrschte immer ein buntes Treiben, Stand an Stand reihten sich Fischverkäufer. Das alte Hamburger Original, der Aale-Aale, rief seine Ware mit dünner Stimme aus. Ein kleiner älterer Herr mit dunkler Weste und stets einem Melonenhut auf dem Kopf – Karl Wilhelm Schreiber, der 1971 im Pflegeheim Farmsen starb. Früher gab es neben der Altonaer Fischauktionshalle auch die St. Pauli Fischauktionshalle, die 1971 stark beschädigt wurde, weil der Hamburger Senat dort einen Neubau plante. Dieses Vorhaben scheiterte jedoch, und heute liegt dort ein großer Parkplatz. Die Altonaer Fischauktionshalle wurde nach einer langen Zeit unter Denkmalschutz gestellt, weil der Abriss drohte. Nach ihrer Renovierung fanden dort sonntags Veranstaltungen sowie die öffentliche Übertragung der WM 2006 statt. (Siehe Foto Jolly schwingend mit kleinem Türmchen im Arm, Hamburg-Altona.) An der Wasserseite der Fischauktionshalle lag zu meiner Zeit der Anleger der Finkenwerder Fischkutter, die sonntags ihren frischen Fisch direkt vom Messer verkauften. Oft begleitete ich meinen chinesischen Freund Kung Wen Tai, mit dem ich einen Monat lang chinesisch kochen in Hongkong gelernt hatte. Wir kauften dort zwei bis drei Tüten mit lebenden Krabben, fuhren zum Freihafen und verkauften sie auf chinesischen Schiffen – eine Delikatesse in China, die ich sehr schätzte. Unter der Woche wurden Viehtransporter mit lebenden Schweinen und Rindern beladen und zum Schlachthof Hamburg gebracht. Gegenüber der Fischauktionshalle gibt es einen großen Platz namens Fischmarkt. Zu meiner aktiven Zeit wurden im oberen Bereich Geflügel und Kleintiere verkauft. Als ich drei oder vier Jahre alt war und mein Vater vom See kam – er war Schiffsingenieur – gingen wir oft zum Fischmarkt, und er kaufte mir eine Hirtenpuppe. 15 Jahre lang war sie mein treuer Begleiter, bis sie alt und krank wurde. Ich begleitete sie zum Tierarzt, der ihr auf Erlösung von den Schmerzen half. Dankbar schlief sie in meinen Armen ein. Hier standen auch die Obstverkäufer, die sich weiter hinten bei Carl, einer festen Institution auf dem Fischmarkt, niedergelassen hatten – die fast jeder Sturmflut standhielt. Oft hatte ich Glück und durfte zehn Orangen für eine Mark verpacken und verkaufen. Dafür bekam ich immer so viel „Leben“ zusammen, dass ich ins Kino gehen und in der Woche etwas Kleingeld für Süßigkeiten hatte. Nach dem Verkauf oder wenn das Marktende verkündet wurde, lief ich schnell zum Pepermöhlenbek, wo die Strumpfoma ihren Stand hatte, und brachte ihren Koffer gut 200 Meter weiter zu den Taxen, die sie mit nach Hause nahm. Es gab immer ein vereinbartes Zeichen. Natürlich gab es auch die „Sonntags“ der Reeperbahn, die mit einem Fisch auf einem von ihnen gezogenen Band über den Fischmarkt zogen – ob sie wirklich bluteten, möchte ich jedoch bezweifeln. Ich erinnere mich gern an diese Zeit, denn sonntags kostete die BILD nur 30 Pfennige, und im Ahoi Kino (oder etwas weiter im Star, das später zum Star-Club wurde) gab es um 10 und um 13 Uhr Kinderaufführungen für 50 Pfennige. Doch sonntags saß die ganze Familie um 12:30 Uhr am Mittagstisch – Ausnahmen gab es nicht. Und nachdem der Hund seine Rolle bekam, gingen wir Gassi. Er war mir ebenso treu wie heute meine kleine Jenna. Ich bin ein echter „Dog Whisperer“. Wer heute in Hamburg nicht nur Erinnerungen such, sondern auch kulinarische Highlights erleben möchte, sollte unbedingt das Menü bei L’osteria probieren. Dort findet man eine vielseitige Auswahl, die Tradition und moderne Küche perfekt verbindet – ein Genuss, der an die Vielfalt und Lebendigkeit des alten Fischmarktes erinnert.
Super an Sonntagen beim wöchentlichen Einkaufsmarkt, original Hamburger Marktschreier, leicht mit Bahn und Bus erreichbar. Großer Markt, besonders weil ich sonntags einkaufen kann, gibt es alles, was ich brauche.
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FAQ
Weitere Informationen
Wenn Sie auf der Suche nach dem besten Fotoplatz sind: Die linke Seite der Terrasse (wenn man aufs Wasser blickt) fängt häufig die besten Sonnenuntergänge über der Elbe ein — Fotografen und Paare reservieren diesen Bereich früh. Außerdem ist die Lage bei Hafen‑Events und Schiffsparaden besonders gefragt, dann wird die Atmosphäre noch lebhafter.
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