Astloch - Dresden
Astloch
Beschreibung
Reinkommen, zurücklehnen, ein kühles Fassbier holen: Das Astloch ist die Nachbarschaftskneipe mit Herz und rustikalem Charme. In dem holzgetäfelten Gastraum oder im schattigen Garten trifft man Freundinnen und Freunde auf ein ehrliches, gut eingeschenktes Bier, einfache Hausmannskost und faire Preise. Die Karte setzt auf kräftige, fleischbetonte Klassiker, dazu gibt es kleine Weine und leckere Schnäpse – alles unkompliziert und ohne Schnörkel. Wer gesellige Abende, lautes Lachen und eine vertraute Atmosphäre mag, wird das Astloch schnell ins Stammbuch aufnehmen. Tischreservierung empfohlen.
Bilder
Bewertungen
Astloch vereint gemütliches Kneipenflair und günstige Fassbiere; Gäste loben Atmosphäre und Preise, kritisieren vereinzelt kaltes Essen und überforderten Service.
Das rustikale und gemütliche Interieur ist sehr holzlastig. Die Soljanka schmeckt fantastisch und das Würzfleisch noch besser...
Aufgrund unserer positiven Erfahrungen in der Vergangenheit mit der Kneipe, entschieden wir uns, nach 2 Jahren wieder einen gemütlichen Abend mit Freunden dort zu verbringen. Nach einer längeren Wartezeit wurden endlich unsere Bestellungen aufgenommen. In der Speisekarte wurde darauf hingewiesen, dass gutes Essen eben seine Zeit braucht. Während des Wartens war die Bedienung jedoch weit und breit nicht zu sehen. Als unser Essen schließlich nach über einer Stunde serviert wurde, waren wir geschockt! Kaltes Essen, harte Bratkartoffeln, fade Tiefkühlgemüse, Mini-Schnitzel und zähe Steaks. Aufgrund unseres großen Hungers und der langen Wartezeit haben wir uns entschieden, das Essen zu behalten, obwohl es nicht restaurantwürdig war. Als wir unseren Unmut über das Essen der Bedienung mitteilten, trat der Besitzer hinzu und bestritt den Zustand des Fleisches, und bezeichnete uns als Lügner. Auf den angebotenen Schnaps oder Kaffee haben wir daher verzichtet. Beim Gang zur Toilette bemerkte ich, dass die Bedienung unsere Beschwerde mit anderen Gästen besprach. Nach einer weiteren Zigarettenpause kassierte sie endlich ab, doch als wir sie auf ihr Verhalten ansprachen, begann sie uns übel zu beleidigen und uns Hausverbot zu erteilen. Dieses Benehmen ist inakzeptabel und sollte Konsequenzen seitens des Vorgesetzten nach sich ziehen. Diese Frau ist als Bedienung untragbar. Die anderen Gäste waren Zeugen dieses Vorfalls und werden ihn sicherlich nicht so schnell vergessen.
Das „Astloch“ befindet sich, umgeben von den Stadteilen Neugruna, Striesen und Blasewitz, in sehr günstiger Lage in einem beliebten Wohngebiet und ist auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln problemlos zu erreichen (Haltestelle „Altenberger Straße“ . Das Publikum ist angenehm und stammt überwiegend aus der näheren Umgebung. Ob bei Kälte im urigen Gastraum oder bei Hitze im schattigen Garten, eignet sich das „Astloch“ sehr gut, um sein Feierabendbier in einem gemütlichen Ambiente zu genießen. Die Dresdner Platzhirschen Feldschlößchen und Radeberger sucht man zum Glück auf der Getränkekarte vergebens. Dafür gibt es mehrere gute und schmackhafte Fassbiere zu einem günstigen Preis (3,60 € – 3,90 € für 0,5l . Wer kein Biertrinker ist, sollte in der zwar überschaubaren aber auch ausreichenden Weinkarte fündig werden, selbst wenn er nur über einen kleinen Geldbeutel verfügt (3,90 € 5,70 € für 0,2l . Außerdem bietet das „Astloch“ eine angemessene Auswahl an Spirituosen, darunter auch ein einfacher aber recht schmackhafter Obstbrand von der Williams Birne für wenig Geld (unter 4 € für 4cl . Die Speisekarte ist kneipentypisch sehr fleischlastig und bietet keine Überraschungen. Vegetarier werden es also etwas schwer haben und Veganer müssen hier wohl verhungern. Aber das typische „Astloch“ Publikum erwartet sicher kein Herbarium. Die Preise bewegen sich insgesamt eher auf unterem Niveau. Nachdem ich schon mehrfach zum Feierabendbier hier war, habe ich bei meinem letzten Besuch die „Hausgemachte Sülze mit Remoulade und Bratkartoffeln“ bestellt. Ausweislich der Kennzeichnung in der Karte ist das Gericht mit vier Zusatzstoffen „angereichert“, was dafür spricht, dass die Einzelteile nicht alle selbstgemacht sind, sondern nur zum Teil und im Haus zusammengesetzt werden. Die „Zusammensetzung“ war aber in Ordnung, auch wenn die Bratkartoffeln etwas knuspriger und weniger ölig hätten ausfallen können. Das Essen wies aber keine Mängel auf, die eine ernsthafte Beschwerde gerechtfertigt hätten. Allerdings war es auch keinesfalls so gut, dass ein besonderes Lob angebracht gewesen wäre. Solider Durchschnitt, der aber auch keinen Grund liefert, deswegen wieder hierher zu kommen. Der Preis für die Sülze ist mit 9,70 € für eine Kneipe und den mutmaßlichen Wareneinsatz nicht sonderlich günstig aber akzeptabel. Die Servicekräfte habe ich eigentlich immer als umgänglich, aufmerksam, freundlich und schnell erlebt. Nur bei meinem letzten Besuch wirkten die Kellnerinnen zeitweise etwas abwesend und reagierten auch nicht auf Winken. Als wir zahlen wollten, waren beide Bedienungen gemeinsam zum Rauchen verschwunden, weshalb wir nach ihnen suchen mussten. Weil ich selbst über Jahrzehnte starker Raucher war, habe ich dafür volles Verständnis und in einer Stadtteilkneipe ist das auch nicht schlimm. Andererseits ist es nicht gerade förderlich, um bei der Bewertung den Schritt von „befriedigend“ zu „gut“ zu vollziehen. Auch wenn mich das Essen nicht vom Hocker gehauen hat, werde ich das „Astloch“ bestimmt wieder besuchen und auch weiterempfehlen, weil insgesamt eine ordentliche gastronomische Leistung zu angemessenen Preisen geboten wird und man in angenehmer Atmosphäre ein gutes Bier kredenzt bekommt.
Speisekarte
Im Astloch Dresden erwartet Sie ein Menü mit fränkischen Klassikern, herzhaften Fleischgerichten & regionalen Bieren – traditionsreich und mit modernem Twist.
Salate
Kleine Schüssel Grünzeug5 €
Große Schüssel Grünzeug8 €Vom Heißen Stein Zum Selber Brutzeln:
300G Argentinisches Rinderfilet29 €
200G Hähnchenbrustfilet14 €
280G Hähnchenbrustfilet16 €
300G Gemischte Platte21 €
Menü PDF
FAQ
Weitere Informationen
Interessant: Auf der Karte sind einige Gerichte mit Zusatzstoff-Kennzeichnungen versehen – das deutet darauf hin, dass Teile der Speisen vorbereitet und vor Ort zusammengesetzt werden. Außerdem schwören viele Stammgäste nicht nur auf das Bier, sondern auf den günstigen Williams-Obstbrand und die überraschend preiswerten Fassbiere, die oft als „lokaler Geheimtipp“ gehandelt werden.
QR-Code zur Speisekarte
