Trio - Berlin
Trio
Beschreibung
Willkommen bei Trio, dem herzhaften Treffpunkt für Freunde guter, deutscher Küche im pulsierenden Herzen von Berlin-Mitte. Hier trifft fränkische Hausmannskost auf kreative Akzente: würzige Köstlichkeiten, knusprige Rösti und handgemachte Desserts wie Apfelstrudel freuen sich auf ebenso sorgsame wie unkomplizierte Begleitung aus einer durchdachten Auswahl deutscher Bioweine. Trio setzt auf Geschmack statt Show — minimalistisch im Design, reich an Charakter. Ob geselliges Abendessen, Glas Wein nach der Arbeit oder ein lebhafter Abend mit Freunden: reserviere deinen Platz und erlebe die ehrliche Küche mit Herz.
Bilder
Bewertungen
Gemischte Bewertungen: Trio überzeugt mit Wein, Startern und Atmosphäre, leidet aber gelegentlich unter inkonsistenter Hauptgang‑Qualität, hohen Preisen und Service‑Schwankungen.
Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Unsere Kellnerin war großartig – sehr aufmerksam, immer präsent und total freundlich. Der Laden ist so lala, leider sehr, sehr laut. Minimalistisch, aber praktisch eingerichtet. Ich kann die Euphorie um das Restaurant nicht nachvollziehen. Das Essen fand ich ziemlich mittelmäßig und überteuert. Wir waren zu fünft, eingeladen von meinem Lieblingschef. Privat wäre ich wohl nie dort hingegangen. Das Ambiente ist einfach nicht mein Ding. Das Essen war fade, überall fehlte Salz. Meine geröstete Gemüsebrühe mit Flädle wirkte wie heißes Wasser im Dunkeln. Wahrscheinlich Gemüseabschnitte oder Schalen, stark angebraten bis verbrannt und mit Wasser aufgegossen. Meiner Meinung nach war überhaupt kein Salz enthalten. Die Pfannkuchenstreifen waren genauso geschmacklos. Zum Hauptgericht hatte ich Käseknödel auf Wirsing. Die Knödel hatten dank des Käses etwas mehr Geschmack, der Wirsing war okay. Kümmel oder Muskat habe ich vermisst. Unser Magen hat es uns gedankt. Meine Kollegen hatten Wildgulasch und Pilzgulasch (vegetarisch). Sah sehr ansprechend aus und schmeckte okay, aber auch hier fehlte Salz. Optisch waren beide Gerichte kaum zu unterscheiden. Selbst die Kellnerin musste erst nachschauen, welches das vegetarische war. Es wäre nicht verwunderlich, wenn die Soße praktisch dieselbe war. Ein weiterer Kollege hatte Königsberger Klopse – sah sehr lecker aus, wahrscheinlich war es das auch. Mir haben die Kartoffelpüree nicht so gut gefallen. Wahrscheinlich maschinell gerührt, wodurch die Stärke austritt und eine glutartige Masse entsteht. Unappetitlich. Als Vorspeise hatten wir ein Salatquartett. So weit okay, aber ebenfalls ziemlich fade. Auch stößt es mir sauer auf, dass alle vier Salate zusammengewürfelt waren. Ich mag keinen Hering, der aber fast überall dabei war. Die Portionen aller Gerichte waren zudem recht klein. Fazit: Viele mögen vielleicht das Konzept, ich nicht. Das Essen ist mittelmäßig und überteuert. Auch wenn mein Chef mir erklären wollte, dass die Zutaten sorgfältig ausgewählt sind – das wird beim Konzept leider nicht deutlich. Die Old Berlin Cola kommt zum Beispiel aus Hamburg. Trotzdem war es ein netter Abend, auch wenn ich ihn lieber an einem anderen Ort mit denselben Leuten verbracht hätte. Ich werde Fotos aufheben, die sehen aus wie alle anderen hier. Aber Wild oder Pilz – wer soll da noch den Unterschied erkennen?
Ich habe ihre Namen nicht mitbekommen, aber der Service war wirklich zuvorkommend! Ich hatte wenig Zeit, um einen Termin in der Nähe wahrzunehmen, also habe ich Essen zum Mitnehmen geholt und bin nach über einer Stunde zurückgekommen, um zu fragen, ob ich dort essen könnte (bei diesem schlechten Wetter war ein Picknick im Park nicht wirklich eine Option). Sie haben sogar angeboten, das Essen aufzuwärmen und schön anzurichten, was ich sehr geschätzt habe. Die Dame, die die Rückgabe der To-go-Schüssel abgewickelt hat, schien neu zu sein und hat nicht verstanden, dass ich die 5 Euro Pfand als Trinkgeld für das gesamte Team hinterlassen wollte. Hoffe, sie bekommt noch etwas mehr Einarbeitung von den anderen.
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Weitere Informationen
Trotz einiger gemischter Kritiken ist Trio bei Stammgästen für zwei Dinge besonders bekannt: die sorgfältig kuratierte Auswahl deutscher Bio-Weine und Gerichte wie Königsberger Klopse oder Rösti, die regelmäßig als Highlights genannt werden. Außerdem nutzt das Team wiederverwendbare Takeaway-Boxen gegen Gebühr — ein ungewöhnlicher Kompromiss zwischen Nachhaltigkeit und Kosten, über den Gäste oft diskutieren.
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