Remise - Berlin
Remise
Beschreibung
Bewertungen
Entlang der Alten Königstraße, der ältesten preußischen Chaussee, die 1795 erbaut wurde, gelangt man dann zum Johannittor des Schlosses, um durch die preußischen Arkadien zu schlendern. Erste Bestrebungen, Potsdam und die Umgebung in ein Paradies zu verwandeln, gehen auf das 17. Jahrhundert zurück. Erst unter Graf Karl Heinrich von Lindenau, der von 1755 bis 1842 lebte, begann die Himmelsstürmerei der Glienicker. Dies wurde fortgeführt unter dem Eigentümer Carl August von Hardenberg, der zur gleichen Zeit lebte. Er engagierte Schinkel für den Umbau der Burg und Lenné für die Gartenanlagen. Unter Prinz Carl von Preußen (1801 bis 1883) erhielt das Anwesen sein bis heute weitgehend erhaltenes Erscheinungsbild als Sommerschloss im klassischen Stil. Nach dem Tod von Prinz Karl kam es zunächst zu einem Verfall. Im vergangenen Jahrhundert wurde das Anwesen jedoch nach und nach renoviert, und seit 1995 gehören die Gebäude zur Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg. Das Schloss kann heute besichtigt werden. Besonders schön ist der Schlossgarten, und interessant sind die Spolien, die nach dem Vorbild italienischer Renaissancepaläste die Wände schmücken. Angesichts der fortgeschrittenen Zeit und des herrlichen Wetters entschieden wir uns jedoch, am romantischen Klosterhof zum Casino vorbeizuschlendern, dessen Innen- und Außenbereich von einigen alten Skulpturen geschmückt ist. Vom Casino aus genossen wir die prachtvolle Aussicht über das Kap auf den Pfingstberg bis hin zum Nedlitzer Kirchberg. Wir kehrten zum Klosterhof zurück, der mich wie ein Zauberer anzog und gleichzeitig mein Lieblingsplatz im Park von Glienicke ist. Im Jahr 1850 wurden viele Spolien eingefügt, die aus dem 1844 auf der Insel Certosa in Venedig abgerissenen Kloster St. Andrea stammen. Im Vorgarten steht eine mittelalterliche Brandy- ion auf einem byzantinischen Granitsäule. Die Figurenkapelle mit dem angeketteten Affen stammt vom Schiefen Turm von Pisa. Der Eingang mit dem schmiedeeisernen Tor ist von gotischen Doppelstützen gesäumt. Ein Sarkophag, ursprünglich im Dom zu Padua, trägt einen Atlant auf einer kleinen Marmorsäule. Bis heute sind auch Platten aus dem 11. bis 13. Jahrhundert erhalten. In der Rasierstube bewahrte der Kaiserstuhl, der mittlerweile zurückgegeben wurde. Von dort verließen wir den Park zum Kap durch das mit Verstande geschmückte Tor, um zum Gemüsegarten und zum Dampfmaschinenhaus von 1838, zur Teufelsbrücke, ebenfalls von 1852, und zurück zum Moorlake zu gelangen. Eine sehr empfehlenswerte Wanderung, für die man jedoch mindestens 2 Stunden einplanen sollte. Auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist das Schloss gut erreichbar: Vom Hauptbahnhof Potsdam mit der Tram 93 zur Glienicker Brücke oder von Berlin mit dem Bus 316 zum Schloss Glienicke. Das Schloss hat von April bis Oktober Dienstag bis Sonntag geöffnet und von November bis März an Samstagen und Sonntagen. Die aktuellen Öffnungszeiten und weitere Informationen finden Sie ganzjährig entlang des Weges zwischen Moorlake und Glienicker Brücke, da dieser außerhalb des Parks verläuft. Der nördliche Teil des Parks ist aufgrund der Gefahr eines Abbruchs von der Straße aus nicht zugänglich. Das Schloss selbst ist nicht barrierefrei und nur bedingt für Rollstuhlfahrer geeignet.
Hallo. Am schönen See der Jungfrau habe ich dieses wunderschöne Schloss gesehen, das ich recht laut ausgesprochen habe. Es wurde 1753 erbaut und sollte ursprünglich ein gutes Gut sein. Doch 1812 ließ Wilhelm-Fritze der Dritte alles mächtig umbauen und errichtete es im italienischen Stil, weil der Adel damals viel reiste und den Süden so schön fand, dass er dort verweilen wollte. Seine nächtliche Wahl fiel auf seinen ältesten Sohn Carl. Später war es nicht mehr schön und wurde zu einem Lazarett umfunktioniert. Danach wechselten die Besitzer schnell und es wurde ein Sporthotel, später entstand dort ein ziemlich coole Bildungseinrichtung und auch eine Schule. Aber der Wind der neuen Zeit hielt nicht an, sodass es 1987 zu einem Museum wurde, und so ist es bis heute, denn dort trifft man nette Menschen. Der Blick auf das Wasser und der wunderschöne, geschlossene Park sind wirklich beeindruckend! Der Service war etwas trocken, daher habe ich mich engumschlungen behandelt. Gehen Sie einfach mal hinein, Sie werden begeistert sein!
Um meinem Gast etwas über meine Heimat zu zeigen, habe ich ihn zum Glienicker Schlosspark mitgenommen. Dort haben wir einige Minuten in dem wunderschönen Park verweilt und genossen die direkte Aussicht auf die Havel. Das Wetter war fantastisch und der Park war nicht zu voll. Leider hat uns der Regen gefunden, aber das hat uns nicht aufgehalten. Direkt an der Glienicker Brücke suchten wir dann den Ausgang und fanden uns nur wenige Schritte von Potsdam entfernt wieder. Es ist angenehm ruhig, aber gleichzeitig die Achse zwischen zwei großen Städten. Das Schloss kann ebenfalls besichtigt werden.
Speisekarte
Remise in Berlin verbindet mediterrane Raffinesse mit deutschen Klassikern – entdecken Sie unser verlockendes Menü voller Geschmackserlebnisse.
Hauptgerichte
Weißes Tomatenrisottomit geschmolzenen Tomaten & Pesto
19 €Suppe
Nur Für KinderFischstäbchen + Erbsen & Erdapfelpüree
10 €Hauptspeisen
Brust Von Der Maispoulardeauf Kräuterseitlinge & Erbsenpüree
24 €Alt Bewährt Und Immer Wieder
Rosa Gebratenes Rinderfiletauf Shimeji + Kartoffelgratin
31 €Suppen
Gurkenkaltschalemit gebackenem Feta & Tomatensugo
9 €Vorspeisen
Gebratener Pulpo14 €
Weitere Informationen
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