Gastwirtschaft Schlappeseppel
Gastwirtschaft Schlappeseppel
Beschreibung
Schlendern Sie in die Gastwirtschaft Schlappeseppel und tauchen Sie ein in ein lebendiges, bayerisches Wirtshauserlebnis: knorrige Holztische, herzhafte Klassiker und gekühlte Biere, die zum Verweilen einladen. Hier trifft bodenständige Küche auf ehrliche Preise – Bratkartoffeln, Leberkäse, Pilzpfannen und regionale Schmankerl kommen schnell auf den Tisch. Der Innenhof bietet einen stimmungsvollen Blick, die Tafel mit Tagesangeboten wechselt regelmäßig, und Familien wie Gruppen fühlen sich gleichermaßen willkommen. Ein Ort mit Charakter, an dem Authentizität höher geschätzt wird als Show.
Bilder
Reservierungsanfrage für Gastwirtschaft Schlappeseppel
Beliebtes Lokal, oft voll; Reservierungen nicht garantiert. Tipp: Frühes Kommen, vor allem bei Gruppen, und Bargeld bereithalten.
Bewertungen
Bewertungen loben die traditionelle Küche, faire Preise und das lebhafte Ambiente der Schlippe; kritisiert wird gelegentlich die Servicequalität und Kartenzahlung.
Zunächst einmal: Nach den Erlebnissen mit dem Bierwechsel zur Faust-Bier im Schlappeseppel, das ähnlich wie Kölsch im Hofbräuhaus ist, geht es wie gewohnt weiter, d.h. immer proppevoll, keine Reservierung möglich, Touristen und Einheimische sitzen eng zusammen. Das Essen ist gut, wird schnell serviert und der Preis stimmt. Wer nach Aschaffenburg kommt, sollte dort einkehren, aber die vielen anderen ebenso (oder sogar besser) guten Lokale nicht übersehen. Aschaffenburg ist voll davon!
Am Sonntag, wunderbarer Sonnenschein mit angenehmen Temperaturen, beschlossen mein Herzblatt und ich, nach dem Mittagessen mit dem Auto nach Aschaffenburg zu fahren und die Sonne bei einem ausgedehnten Spaziergang zu genießen. Alle dachten an diesen Sonntag. Ein Parkplatz am Pompejanum wurde mit Ach und Krach gefunden und dann entlang von Schusters Rappen Richtung Main und der Promenade. Es war viel los. Besonders Multikulti machte seinem Namen alle Ehre. Links von uns wurde Russisch gesprochen, vor uns Polnisch, viele Flüchtlinge in Jogginganzügen, die etwas Sonne tanken wollten. Es war nicht nur eine babylonische Stimmenverwirrung, sondern auch optisch ein buntes Gemisch. Radfahrer, Skater, Hundebesitzer, Familien mit Kindern, ältere Menschen mit Rollator. Die Welt ist bunt. Nach einiger Zeit auf einer Parkbank sahen wir dieses bunte Treiben, entschieden uns, umzudrehen und in die Stadt zu gehen. Auch hier war alles voll, besonders vor den Eisdielen bildeten sich lange Schlangen. Bei unserer Lieblingseisdiele konnten wir tatsächlich einen Tisch draußen ergattern und zwei schöne Eiskugeln genießen. Und jetzt komme ich langsam zum eigentlichen Punkt: kurze Kritik an der Schlippe. Als wir das Eiscafé verlassen wollten, trafen wir eine Schwester meiner Frau und ihren Mann, mit denen wir weiter durch die Stadt spazierten und beschlossen, nach einem misslungenen Rückkehrversuch einen Besuch bei der Schlippe wert zu machen. Das Schlappeseppel ist Kult in Aschaffenburg. Hier ist immer etwas los. Die ehemalige Brauerei, von der man einen schönen Ausblick aus dem Innenhof genießt, gehört seit einigen Jahren zur Brauerei Eder in Großostheim. Wer Details wissen möchte, kann nicht nur die Tagesangebote nachlesen, sondern auch viel über die Geschichte des Hauses auf der lobenswerten Webseite des Schlappelseppel erfahren. Interessant ist dort auch die erste Brauerei Miltenbergs vorgestellt, in der ich schon lange nicht mehr war. Zu Raucherzeiten fühlte man sich wie in einer Räucherkammer im fast immer gut besuchten Innenbereich. Das war nicht mehr mein Ding. Schon seit dem Beginn des Rauchverbots in Bayern war es meist unmöglich, draußen einen Platz zu bekommen, wenn wir dort Verunreinungen vornehmen wollten. Alle festen Bestuhlungselemente waren im Außenbereich vor der Wirtschaft belegt. Doch der Kommissar Randzio sagte es schon bei uns, es saß nur ein Pärchen am ersten Tisch im Hof. Auf unsere freundliche Frage, ob wir zu viert Platz nehmen könnten, wurden wir auch freundlichst beantwortet. Danke schön. Und wir saßen. Da wir schon bemerkt hatten, dass die Betreiber heute einen stressigen Tag haben, wunderten wir uns nicht wirklich, dass einer der Betreiber uns sofort zuwinkte, aber auch darüber. 10 Minuten vergingen, bis dies umgesetzt wurde. Wir bestellten zuerst Hefeweizen mit und ohne Alkohol (je 3,20 €). Das war einfach. Leider war das Hefeweizen vom Fass nicht gerade ein Genuss. Dafür konnte sich meine Frau über ihr supergeschenktes Weizen aus der Flasche freuen. Die Biere waren perfekt gekühlt. Das Weizen von Faust gehört zu unseren Lieblingsweizen. Unsere beiden Begleiter ließen dann die Speisekarte kommen. Und dann wurde einmal gebratene braune Leberkäse mit Bratkartoffeln und Spiegelei aus dem Tagesangebot (6,50 €) und eine Pilzpfanne mit Bratkartoffeln und Spiegelei aus der regulären Karte (7,90 €) bestellt. Ich liebte die fränkischen Würste auf saurem Wörtchen, die neben unserem Tisch standen und deren verlockender Duft mir in die Nase stieg. Am Ende hatte meine Mitleid die Ob…
Es gibt mehr Varianten von Faust Bier als ich gedacht hätte. Die typisch deutschen Gerichte sind zwar nicht sehr vielfältig, aber sie schmecken gut. Die Preise sind günstig und angemessen. Das Badezimmer ist sauber.
Wir haben draußen zu Abend gegessen, es war sehr warm. Das Essen war köstlich und der Wein war wunderbar. Angenehme Gespräche mit Einheimischen, die neben uns saßen.
Traditionelles und gutes Essen in diesem schönen Restaurant. Es gibt auch gutes Bier und der Kellner ist freundlich und aufmerksam und das Preis-Leistungsverhältnis stimmt völlig. Kurz gesagt: Wenn Sie qualitativ hochwertige traditionelle Gerichte essen möchten, können Sie bedenkenlos hingehen, Sie werden nicht enttäuscht sein.
FAQ
Weitere Informationen
Die Schlippe bewahrt lokale Brauereigeschichte: Auf der eigenen Website und im Haus erfahren Stammgäste und Neugierige mehr zur Herkunft und ehemaligen Brautradition der Region – ein schönes Detail für Geschichtsinteressierte, das den Besuch noch authentischer macht.
QR-Code zur Speisekarte
