Orphée - Regensburg

Mittagessen, Terrasse, Kreditkarten Akzeptiert
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Orphée

Orphée
4.6 / 5 (8810 Bewertungen)

Beschreibung

Willkommen im Orphée – einem kleinen französischen Rückzugsort mitten in Regensburg, wo Duft von frisch gebackenem Baguette auf eine sorgfältig kuratierte Wein-Auswahl trifft. Im vorderen Cafébereich lässt sich der Morgen mit exzellentem Frühstück und Zeitung genießen, während das Bistro im hinteren Teil zum langen Essen einlädt: von zarten Coq au Vin und Bouillabaisse bis hin zu saisonalen Austern-Specials. Die sonnige Terrasse zum Flanieren, ein gemütlicher Barbereich für schnellen Kaffee und eine Atmosphäre, die an Pariser Straßencafés erinnert, machen jeden Besuch besonders. Orphée steht für Qualität, liebevolle Details und ein Stück französischen Lebensstil in der Altstadt.

Letztes Update: 27.03.2026 von: Caro

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Reservierungen möglich, aber mit begrenzten Sitzzeiten; größere Gruppen und verspätete Ankünfte am besten vorher absprechen.

Bewertungen

★ 4.6 / 5 bei 8810 Bewertungen

Gäste loben Orphées Atmosphäre, Frühstück und klassische Gerichte; kritische Punkte: gelegentlich langsamer Service, straffe Sitzzeiten und Küchenzeiten.

wmurcova
14.06.2023

Endlich, bei meinem kleinen unbeabsichtigten Tour de France Stopp in Regensburg, habe ich Delice, Orphée und zumindest beim Abendessen erlebt. Aber auch die Atmosphäre ist bemerkenswert. Die bayerische Wirtshauskultur ist noch sichtbar im Orphée, das seit 1977 der französischen Brasserie-Küche gewidmet ist. Der Eingang führt durch den Innenhof in den rustikalen Gastraum mit großer Theke und einem ruhigen Raum mit gedeckten Tischen im hinteren Teil. Die Inneneinrichtung stammt aus dem Jahr 1896, entsprechend viel dunkles Eichenholz an Wänden, Boden und Theke. Über dem Gasthaus befand sich die Hausbrauerei, jetzt ein spanisches Restaurant. Und im Obergeschoss haben die Fremdenzimmer mittlerweile urige Bilder für ein feines, individuelles Hotel bewertet. Eine besondere Leidenschaft scheint im Hotel und Restaurant für Kunst und Künstler zu bestehen; im Hof und an der Tür werden verschiedene Projekte usw. angekündigt, auch im Gebäude selbst. Im Gastraum sind die Wände mit vielen, vielen Bildern, Zeichnungen, Karten und Postern bedeckt, sehr unterschiedlich, jedoch mit Niveau und Geist. Ich empfand es nicht als düstere Unordnung, sondern als kreative Vitalität. Das passt auch zur Stimmung. Als ich am Donnerstagabend ohne Reservierung ankam, war ich froh, Platz zu finden. Fast alle Marmor-Tische, die klassisch sehr nah an den Wänden stehen, dahinter mit rotveloursartigen Armlehnen und davor unbequemen Holzstühlen, waren mit Freundespaaren und wenigen Einzelpersonen besetzt. Ich erhielt die Empfehlung für das Orphée mit einem strahlenden Hinweis auf die schönen Universitätszeiten, und das Publikum scheint seit den Studienzeiten gealtert zu sein. Nur sehr wenige erkennbar touristische Gäste. Nur die Papierspeisekarte! Es gibt noch eine auf einem Tisch, und eine einsame Bremer Kappe zeugte von einem Besuch. Anscheinend ist das Orphée der Platz, an dem sich nette Leute treffen. Meine Schritte zum Restaurantbereich wurden von der Chefin mit einem entschlossenen „Ja, kann ich helfen?“ sowie dem Hinweis unterstrichen, dass es etwas im Vorfeld gibt. Und ich wurde auch gleich entlassen: Das Essen schmeckt überall! Madame sollte recht haben. Zuerst hatte ich von meinem Katzentisch direkt vor den großen Fenstern auf die Gasse einen guten Blick auf das Gewitter und die Bemühungen des Service. Während im Restaurant junge Männer klassisch in schwarzen Hosen und Schürzen, weißen Hemden und Fliegen gekleidet waren, oder ging mir die Fantasie durch? Der Garçon gab sein Bestes, während der Bistro-Bereich für zwei schwarz gekleidete Damen reserviert war, wovon eine, die leider selten gesehen wurde, Auskunft über die offenen Weine geben konnte. Ihre Kollegin war vom Typ Studentin in der Gastronomie, so mäßig flüchtig, mäßig freundlich und übermäßig vergesslich, immer auf das Restaurant schauend, aber nie zu den Gästen blickend, und trotz bescheidener Produktkenntnis mit der beneidenswerte Selbstsicherheit der Jugend. Ich war schockiert, als sie mir erzählte, dass sie seit einem Jahr Vollzeit arbeitet. Ich sage nur: Schau dir deine Berufswahl an. Nicht jeder ist zum Service geboren... Auf der Online-Speisekarte viele Klassiker der kleinen Küche. Ich wählte Boudin Noir mit Zwiebeln und Apfel für 9,8 € und das Bifteck mit kleinen weißen Bohnen und selbstgemachten Fritten für 16,8 €. Für den ersten Hunger gab es ein einfaches, knuspriges Baguette aus dem Haus. Ich wählte einen typischen Riesling-Schaumwein, der im Menü nicht näher beschrieben ist, grenzte in der Nachfrage an einen Pfälzer, 3,8 € für 0,1 l. Vom guten Weinkarten war die temporäre Empfehlung Tapada de Villar, ein roter Wein, mir bislang unbekannt! Alle Weine auch im 0,1 Glas ab 2,5 €, hier für 3,7 €. Anstelle eines Desserts hatte ich ein Glas Rivesaltes aus Grenache-Trauben für 4,9 €. Mehr als die runde, kräftige Abrundung für gute Laune, die neben Adelholzener Mineralwasser 3 €/0,25 l stand. Grrrr war schließlich literweise ein günstiger Durstlöscher in Form von Tafelwasser für 5,8 € erhältlich. Wer das als sehr teuer empfindet, kann sich damit trösten, dass es Grander Wasser ist, das ein großes Wohl für die Treuen darstellen wird. Beide Gänge waren überzeugend, aber auch keine Schnäppchen. Vom Blutwurst bekam ich vier dünne Scheiben, außen knusprig, innen leicht schmelzend, intensiv, aber nicht übersalzen. Dazu gab es geduldete weiße Zwiebeln, perfekt in der Bissfestigkeit für die Süße und ein Apfelkompott, das die richtige Säure beisteuerte. Perfekt, auch mit dem Wein. Das Minute-Steak war ebenfalls genau right in der Pfanne, einfach nicht durch, sehr saftig, mit leicht gebundenem, saftigem Fleischsaft und einer Zitronenscheibe. Mehr brauche ich nicht. Auch die kleinen weißen Bohnen waren nicht schlecht, stark gesalzen, aber nicht unangenehm, weich, ohne mild zu sein, auch mit einem Hauch von Zitrone. Die dicken, handgeschnittenen Pommes hätten etwas dunkler sein können und waren nicht sehr geschmackvoll. Ein weiteres köstliches Supplement. Frohes Abendessen! Die Tische wurden gründlich gewischt, aber das Lob kam aus und zurück in den großen Eimer. Wenn das Wasser schnell gewechselt wird... Ansonsten alles oder nichts ohne Besuch der sanitären Einrichtungen.

vati
05.08.2023

Tour de France Teil 3 Und der Gewinner ist......Regensburg! Schließlich war ich bei meinem kleinen unabsichtlichen Tour de France Bonapart, Delice, Orphée und zumindest beim Abendessen. Aber auch beim Ambiente. Das bayerische Wirtshaus ist noch sichtbar vom Orphée und widmet sich seit 1977 der französischen Brasserie-Küche. Der Eingang führt über den Innenhof in den rustikalen Gastraum mit der großen Theke und einem ruhigeren Raum mit gedeckten Tischen im hinteren Bereich. Das Interieur stammt aus dem Jahr 1896, was sich in viel dunkler Eiche an Wänden, Boden und Theke widerspiegelt. Über dem Wirtshaus befand sich die Hausbrauerei, die mittlerweile ein spanisches Restaurant ist. Und im Obergeschoss haben die Fremdenzimmer inzwischen Bilder bewertet, die einem feinen, individuellen Privat-Hotel entsprechen. Eine besondere Leidenschaft scheint es in Hotel und Restaurant für Kunst und Künstler zu geben, im Innenhof und an der Tür werden Ausstellungen, Projekte etc. angekündigt, auch im Haus. Im Gastraum sind die Wände mit vielen, vielen Bildern, Zeichnungen, Karten und Postern bedeckt, sehr unterschiedlich, aber mit Niveau und Verstand. Ich empfand es nicht als düstere Unordnung, sondern als kreative Vitalität. Das passt auch zur Stimmung. Als ich Donnerstagabend ohne Reservierung ankam, war ich schon froh, hören zu dürfen, dass fast alle Marmortische, die klassisch sehr nah an den Wänden stehen, dahinter mit rot samtenen Sessel besetzt und davor die unbequemen Holzstühle für Paare und wenige kleine Gruppen gefüllt waren. Ich erhielt die Empfehlung für den Orphée mit einem strahlenden Hinweis auf die schönen Unizeit und das Publikum scheint seit den Studentenzeiten gealtert zu sein. Sehr wenige erkennbare Touristen. Nur die Papierkarte! Da liegt noch eine!! auf einem Tisch und ein einsames Bremer Käppchen zeugte von einem Besuch. Offensichtlich ist das Orphée der Klassiker, um sich mit netten Leuten zu treffen. Meine Schritte in Richtung der Restaurantabteilung wurden von der Chefin mit einem entschlossenen „Ja, kann ich Ihnen helfen?“ und dem Hinweis, dass noch etwas frei ist, untermalt. Und ich habe auch getrennt: Das Essen schmeckt überall! Madame sollte recht haben. Zunächst hatte ich von meinem Katzentisch vor den großen Fenstern zum Hof einen guten Blick auf das Gewusel und die Bemühungen des Services. Während im Restaurant junge Männer klassisch in schwarzen Hosen und Schürze, weißem Hemd und Fliege, oder geht da meine Fantasie mit mir durch? den Garçon geben, war der Bistrobereich für zwei schwarz gekleidete Damen reserviert, von denen eine, leider selten gesehen, Informationen über die offenen Weine geben konnte. Ihre Kollegin war vom Typ Studentin im Gastro-Bereich, also mäßig flott, mäßig freundlich, übermäßig vergesslich, immer mit dem Blick durch das Restaurant, aber niemals zu den Gästen und trotz bescheidenen Produktwissens mit der beneidenswerte Selbstsicherheit der Jugend. Ich war einfach schockiert, als sie eröffnete, dass sie seit einem Jahr in Vollzeit arbeitet. Ich sage nur, schaut euch die Berufswahl an! Nicht jeder ist für den Service geboren... Auf der Online-Karte viele Klassiker der kleinen Küche. Ich wählte als Vorspeise Boudin noir mit Zwiebeln und Apfel für 9,80€ und das Bifteck mit kleinen weißen Bohnen und selbstgemachten Pommes für 16,80€. Für den ersten Hunger gab es ein einfaches, knuspriges Baguette aus dem Haus. Ich wählte einen typischen Riesling Sekt, der im Menü nicht näher beschrieben war, auf Nachfrage als Pfälzer, 3,80€ für 0,1l. Zum Essen aus der guten Weinkarte die vorübergehende Empfehlung Tapada de Villar, ein roter Wein, der mir bis dato unbekannt war! Alle Weine auch im 0,1 Glas ab 2,50€, hier für 3,70€. Anstelle von Dessert hatte ich ein Glas Rivesaltes aus Grenache-Trauben für 4,90€. Mehr als der runde, kräftige Abschluss sorgte für gute Laune, daneben Adelholzener Mineralwasser 3€/0,25l. Grrrr endlich, endlich war ein einigermaßen erschwinglicher Durstlöscher in Form von Tafelwasser für 5,80€ pro Liter erhältlich. Wer das für sehr teuer hält, mag sich getröstet fühlen, dass es sich um Grander Wasser handelt, was für die Treuen einen hohen Wert hat. Beide Gänge waren rundum überzeugend, aber auch keine Schnäppchen. Vom Blutwurst gab es vier dünne Scheiben, außen knusprig, innen leicht schmelzend, kräftig, aber nicht übermäßig salzig. Dazu gab es geduldig gegarte weiße Zwiebeln, genau richtig im Biss für die Süße und ein Apfelkompott, das die richtige Säure beisteuerte. Perfekt, auch mit dem Wein. Das Minute Steak war ebenfalls genau rechtzeitig in der Pfanne, nur nicht durch, sehr saftig, in sehr leicht gebundenem, saftigen Fleischsaft und mit einer Zitronenscheibe. Mmmh... Ich brauche nicht mehr. Die kleinen weißen Bohnen waren ebenfalls nicht schlecht, stark gesalzen, aber nicht unangenehm, weich ohne mild zu sein, mit auch einem Hauch von Zitrone. Die dicken, handgeschnittenen Pommes hätten etwas dunkler sein sollen und schmeckten nicht sehr nach Kartoffeln. Trotzdem eine schmackhafte Beilage. Zufrieden mit dem Essen! Die Tische wurden gründlich abgewischt, aber der Lappen kam wieder in den großen Eimer. Wenn das Wasser schnell gewechselt wird... Sonst alles oder nichts, ohne die sanitären Einrichtungen besucht zu haben.

yvonne-rademaker
16.03.2025

Liebvoll gestaltetes Lokal, das ein Gefühl von Frankreich vermittelt. Das Frühstück ist köstlich. Leider gab es ab 15:04 Uhr keine Speisen mehr aus der Küche. Es wäre schön, wenn man reservieren könnte. Um das Frankreich-Feeling zu vervollständigen, gab es sogar einen Kellner mit französischem Akzent. Toll! Geheimtipp: Die hinterste Toilette anschauen.

caro-hudde-1
20.01.2026

Delicious dinner in a great atmosphere!

google-nutzerin-libr
20.03.2025

Sind seit Jahren immer vor Weihnachten hier, und immer wieder begeistert. Alle Gerichte hier sind voll empfehlenswert, schmecken top, nur weiter so! Ich empfehle die sehr leckere Zwiebelsuppe mit herrlichem Käse, die Bouillabaisse mit viel Einlage, das saftige Entrecôte mit Sauce Bernaise, das Coq au Vin, die Creme Brulé, die Mousse au Chocolat etc.

Speisekarte

  • Frühstück

    Risch Gepresster Orangensaft
    Risch Gepresster Orangensaft

    0; 1 l

    3 €
  • Petit Dejeuner

    Bpetit
    Bpetit

    Baguette + Butter Konfitüre

    4 €
    Pas Petit
    Pas Petit

    Salami; Schinken; Käse; Quiche; Butter Konfitüre

    10 €
    Grand Für 2 Personen
    Grand Für 2 Personen

    Schinken; Salami; diverser Käse; Lachstatar; Quiche; Basilikumcreme; Joghurt; Früchte; Müsli; Butter Konfitüre

    20 €
    Ein Gruß Aus Israel: Shakshouka
    Ein Gruß Aus Israel: Shakshouka

    Tomate; Paprika; Chili; Kumin; Eier Feta in der Pfanne serviert

    14 €
  • Extras

    Mangohumus
    Mangohumus
    3 €

FAQ

Ja. Viele Gäste wählen Orphée für besondere Anlässe dank der romantischen Atmosphäre und dem gehobenen Angebot.

Ja. Es gibt einen Barbereich, an dem Kaffee und kleine Bestellungen möglich sind — beliebt bei Gästen, die kurz verweilen möchten.

Orphée liegt preislich im gehobenen Mittelfeld; viele Gäste empfinden das Preis-Leistungs-Verhältnis dank Qualität und Atmosphäre als gerechtfertigt.

Die Atmosphäre wird als gemütlich, romantisch und französisch inspiriert beschrieben — ideal für entspannte Mahlzeiten und besondere Anlässe.

Ja. Gäste berichten von sauberen Toiletten und üblichen Einrichtungen wie einer kleinen Bar und Sitzbereichen.

Ja. Die ruhigere Bistrozone im hinteren Bereich eignet sich für geschäftliche Treffen und gepflegte Mahlzeiten.

Ja. Das Bistro bietet vielfältige Speisen, die auch Familien ansprechen; bei engem Raum sollten Familien jedoch mit beengten Tischverhältnissen rechnen.

Weitere Informationen

Langjährige Stammgäste schätzen, dass Orphée seine Lieblinge auf der Karte pflegt: Viele Klassiker bleiben unverändert, sodass regelmäßige Besucher immer wieder ihre Favoriten bestellen können. Hinter der charmanten Fassade verbinden sich Café- und Bistrozonen so, dass ein kurzer Kaffeestopp am Barbereich oft anders wirkt als ein ausgedehntes Abendessen im hinteren Restaurantteil.

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