Altstadtklause - Wittenberg

Deutsch, Steak, Salat

Altstadtklause

Altstadtklause
3.9 / 5 (1649 Bewertungen)

Beschreibung

Mit warmem Lächeln und ehrlicher Küche empfängt die Altstadtklause ihre Gäste – ein kleines Juwel für Liebhaber deutscher Hausmannskost. Auf der Karte stehen herzhafte Schnitzel, saftige Steaks, frisch zubereitete Salate und klassische Beilagen wie Brat‑ oder Kartoffelecken, dazu ein gut gezapftes Hefeweißbier. Die Atmosphäre ist familiär und unkompliziert: einladende Tische, nette Bedienung und faire Preise machen jeden Besuch angenehm. Ob nach einem Stadtrundgang oder für ein gemütliches Abendessen mit Freunden – die Altstadtklause serviert Traditionsgerichte mit Bodenhaftung und Herz.

Letztes Update: 12.07.2026 von: stekis

Bewertungen

★ 3.9 / 5 bei 1649 Bewertungen

Gäste loben Altstadtklause für freundlichen Service, faire Preise und solide Hausmannskost; gelegentlich nostalgische Zubereitung und begrenzte Auswahl.

stekis
11.02.2024

Es war etwa 19:30 Uhr, als wir uns auf den Weg machten, einen Platz zum Essen zu finden. Doch auf unserem Weg entlang der Hauptstraße durch die Wittenberger Innenstadt mussten wir feststellen, dass nicht nur die Geschäfte hier um achtzehn Uhr die Bürgersteige hochklappen, sondern auch zahlreiche gastronomische Einrichtungen nicht mehr geöffnet haben. Madame hatte aufgrund unserer Laufstrecken Probleme mit ihren Füßen bekommen, und so waren wir froh, als uns am „Durchbruch“ ein Schild auf die Altstadtklause hinwies. Dieses Restaurant liegt direkt in der Parallelstraße und hatte vor dem Haus vier Tische unter großen Ampelschirmen aufgestellt. Glücklicherweise war genau noch einer dieser Tische frei und wir nahmen dort Platz. Die Bedienung war gerade noch damit beschäftigt, Gäste an einem der Nebentische zu verabschieden und kam danach zu uns. Sie begrüßte uns freundlich, reichte uns die Speisekarten und fragte nach Getränkewünschen. Wie üblich bestellte Madame ein Mineralwasser (0,25l für  € , ich ein Hefeweißbier (0,5l für 4,20 € . Beim Blick in die Speisekarte ahnten wir schon, was da auf uns zukommen würde, denn das Angebot las sich wie in den frühen 80er Jahren. Das konnte uns an diesem Abend aber auch nicht schrecken, dafür saßen wir aber gut beschirmt und beschattet draußen. Die Bedienung servierte die Getränke und fragte, ob wir etwas gefunden hätten. Madame bestellte ein „Luthersteak mit Bärlauchschmand, dazu grüner Salat und Röstkartoffeln“ (11,80 € , ich ein „Schnitzel mit frischen Champignons, Kartoffelecken“ (10,90 € . Nach dem Erlebnis am Vortag im Soibelmanns war ich gespannt, wie die Interpretation des Begriffs „Kartoffelecken“ in diesem Haus ausfallen würde. Die Bedienung bedankte sich und verschwand im Haus, für eine ganze Weile passierte nichts. Wir beobachteten die durchaus unterschiedlichen Fahrkünste verschiedener Fahrer, die ihre Gefährte durch diese nicht eben breite und zum Teil mit parkenden Fahrzeugen zugestellten Straße jonglierten. Nach einer Wartezeit, die bei uns langsam die Hoffnung auf frische Zubereitung aufkeimen ließ, brachte die Bedienung unsere Teller. Und damit begann die schon leicht befürchtete Zeitreise, weit zurück in die 80er Jahre: Ein Schnitzel aus der Fritteuse war halb von den Champignons bedeckt, die in einer undefinierbaren dunklen Sauce steckten. Die Kartoffelecken waren auf Neudeutsch „Country-Potatoes“ und nicht etwa die insgeheim erhofften Röstiecken. Gekrönt wurde das Ganze von einer Salatgarnitur aus Salatgurkenscheiben, einem Tomatenachtel sowie frischen Möhrenraspeln und eingelegten grünen Bohnen und Maiskörnern aus dem Glas. Das Luthersteak bei Madame war halbwegs von einer weißen Pampe bedeckt, daneben gab es eine Portion Röstkartoffeln und exakt die gleiche Salatgarnitur. Das Motto des Abends war dementsprechend „Der Hunger treibt es rein“, von Genuss konnte da nicht wirklich die Rede sein. Was hilft es, wenn man fußkrank ist, aber Hunger hat. Die Kartoffelecken waren gar nicht schlecht, das Schnitzel war immerhin essbar, genauso wie das Steak. Dessen Schmandauflage war aber weitgehend geschmacklos, von Bärlauch kaum etwas zu spüren. Ja ja, die 80er – das war nicht nur positiv….

john-d-dog9
04.01.2024

Ein schönes und authentisches deutsches Restaurant mit einem höflichen und aufmerksamen Gastgeber. Mein Gericht, Schnitzel mit Blumenkohl und Kartoffeln, wurde frisch zubereitet mit...

vziegler
01.04.2023

Es war gegen 19:30 Uhr, als wir anfingen, einen Ort zum Essen zu suchen. Doch auf dem Weg entlang der Hauptstraße durch das Stadtzentrum von Wittenberg mussten wir feststellen, dass nicht nur die Geschäfte hier um 8 Uhr schlossen, sondern auch zahlreiche gastronomische Einrichtungen bereits nicht mehr geöffnet hatten. Madame hatte aufgrund unserer Streckenweise Probleme mit ihren Füßen, und so waren wir froh, ein Schild des alten Stadtkraken am "Durchbruch" zu sehen. Dieses Restaurant befindet sich direkt in der parallel verlaufenden Straße und hatte vier Tische vor dem Haus unter großen Verkehrsleuchten. Glücklicherweise war einer dieser Tische frei und wir konnten Platz nehmen. Die Bedienung war noch damit beschäftigt, den Gästen an einem der Seitentische Lebewohl zu sagen, bevor sie zu uns kam. Sie begrüßte uns freundlich, gab uns die Speisekarten und fragte nach den Getränken. Wie gewohnt bestellte Madame ein Mineralwasser (0,25 l für €), ich ein Hefe-Weißbier (0,5 l für € 4,20). Als wir die Speisekarte durchblätterten, ahnten wir bereits, was uns bevorstand, denn das Angebot las sich wie in den frühen 80ern. Doch das konnte uns an diesem Abend nicht abschrecken, zumal wir gut geschützt und schattig draußen saßen. Die Bedienung brachte die Getränke und fragte, ob wir schon etwas gefunden hätten. Madame bestellte ein „Luthersteak mit Beilagen, mit grünem Salat und Bratkartoffeln“ (11,80 €), ich eine „Schnitzel mit frischen Champignons, Kartoffeln“ (10,90 €). Nach dem Erlebnis in Soibelmann am Tag zuvor war ich gespannt, wie die Interpretation des Begriffs „Kartoffelecken“ in diesem Haus ausfallen würde. Die Bedienung bedankte sich und verschwand ins Haus, eine Weile passierte nicht viel. Wir beobachteten die sehr unterschiedlichen Fahrkünste verschiedener Fahrer, die ihre Begleiter durch diese nicht besonders breite Straße parkten. Nach einer Wartezeit, die uns die Hoffnung auf frische Zubereitung keimen ließ, brachte die Bedienung unsere Gerichte. Und so begann die bereits leicht gefürchtete Zeitreise, weit zurück in die 1980er: Ein Schnitzel aus der Fritteuse war halb mit Champignons in einer undefinierten dunklen Sauce bedeckt. Die Kartoffelecken entsprachen neu-deutscher Art „Hauskartoffeln“ und nicht den heimlich erhofften Bratkartoffeln. Das Ganze wurde gekrönt von einem Salatarrangement aus Gurkenscheiben, einer Tomatenhälfte sowie frischen Karotten, grünen Bohnen und Maiskörnern aus dem Glas. Das Luthersteak von Madame war halb von einer weißen Pampe bedeckt, zusammen mit einem Teil Bratkartoffeln und genau demselben Salatarrangement. Das Motto des Abends lautete „Der Hunger treibt’s hinein“, von Genuss konnte da nicht wirklich die Rede sein. Was hilft, wenn man krank, aber hungrig ist? Die Kartoffelecken waren überhaupt nicht schlecht, das Schnitzel war noch essbar, ebenso wie das Steak. Allerdings war die geschmackliche Note des Steaks größtenteils geschmacklos, kaum zu spüren durch den „Biergeschmack“. Ja, die 80er – das war nicht nur positiv...

inga65
01.04.2023

Es war um 19:30 Uhr, als wir uns aufmachten, um einen Platz zum Essen zu finden. Auf dem Weg entlang der Hauptstraße durch das Wittenberger Stadtzentrum mussten wir jedoch feststellen, dass nicht nur die Geschäfte um 18 Uhr schließen, sondern auch zahlreiche gastronomische Einrichtungen nicht mehr geöffnet hatten. Madame hatte aufgrund unserer anhaltenden Probleme bereits müde Füße, und so waren wir erleichtert, als wir ein Schild am alten Markt mit der Aufschrift "Zusammenbruch" entdeckten. Dieses Restaurant befindet sich direkt in der Parallelstraße und hatte vier Tische unter großen Verkehrsschirmen vor dem Haus aufgestellt. Glücklicherweise war einer dieser Tische frei, und wir fanden dort Platz. Der Service war noch damit beschäftigt, sich von einem anderen Tisch zu verabschieden, kam dann aber zu uns. Sie begrüßte uns freundlich, gab uns die Speisekarten und fragte nach den Getränken. Wie gewohnt, bestellte Madame ein Mineralwasser (0,25 l für 2 €) und ich ein halbes Weissbier (0,5 l für 4,20 €). Angesichts der Speisekarte wussten wir bereits, was uns erwarten würde, denn das Angebot war wie in den frühen 80ern. Das konnte uns an diesem Abend jedoch nicht abschrecken, da wir gut abgeschirmt und im Schatten draußen saßen. Der Service brachte die Getränke und erkundigte sich, ob wir etwas gefunden hatten. Madame bestellte ein "Luthersteak mit Bierkirschen, grünem Salat und Bratkartoffeln" (11,80 €), ich wählte ein "Schnitzel mit frischen Champignons und Kartoffelecken" (10,90 €). Der Service bedankte sich und verschwand im Haus, für eine ganze Weile passierte nichts. Wir beobachteten die sehr unterschiedlichen Fahrkünste der verschiedenen Fahrer, die ihre Begleiter durch diese nicht einmal breite und teilweise parkende Straße manövrierten. Nach einer Wartezeit, die langsam den Hoffnungsschimmer auf frische Zubereitung weckte, brachte der Service unsere Teller. Und so begann die bereits leicht gefürchtete Zeitreise, weit zurück in die 80er Jahre: Das Schnitzel aus der Fritteuse war halb von Champignons bedeckt, die in einer undefinierbaren dunklen Sauce schwammen. Die Kartoffelecken waren neue deutsche "Landschaftskartoffeln" und nicht die heimlich erhofften Bratkartoffeln. Abgerundet wurde das Ganze durch eine Salatgarnitur aus Gurken- sowie Tomatenscheiben und frischen Karottenraspeln, begleitet von eingelegten grünen Bohnen und Maiskörnern aus dem Glas. Das Luthersteak bei Madame war halb von einer weißen Pampe bedeckt, dazu gab es ein Stück Bratkartoffeln und genau den gleichen Salatteller. Das Motto des Abends lautete somit "der Hunger treibt's", von Freude konnte wirklich keine Rede sein. Was hilft, wenn man Wurzelschmerzen hat, aber hungrig ist? Die Kartoffelecken waren ganz und gar nicht schlecht, das Schnitzel war dennoch essbar, ebenso wie das Steak. Aber seine geschmackliche Umrahmung war weitgehend geschmacklos, kaum etwas von einem Aroma war zu spüren. Ja, die 80er – das war nicht nur positiv...

haag-corina
01.04.2023

Es war 19:30 Uhr, als wir uns aufmachten, um einen Ort zum Essen zu finden. Auf dem Weg entlang der Hauptstraße durch das Stadtzentrum von Wittenberg mussten wir feststellen, dass nicht nur die Geschäfte um 18 Uhr die Bürgersteige hochklappen, sondern auch zahlreiche gastronomische Einrichtungen nicht mehr geöffnet waren. Madame hatte aufgrund unserer anhaltenden Probleme bereits ihre Füße geschont, und so waren wir froh, als wir ein Schild am alten Stadtbrunnen mit der Aufschrift „Zusammenbruch“ sahen. Dieses Restaurant befindet sich direkt in der Parallelstraße und hatte vier Tische unter großen Verkehrsschirmen vor dem Haus aufgestellt. Glücklicherweise war einer dieser Tische frei und wir nahmen dort Platz. Die Bedienung war noch damit beschäftigt, einem Tisch Lebewohl zu sagen, und kam dann zu uns. Sie begrüßte uns freundlich, reichte uns die Speisekarten und fragte nach den Getränken. Wie üblich bestellte Madame ein Mineralwasser (0,25 l für 2,80 €), ich ein helles Weißbier (0,5 l für 4,20 €). Angesichts der Speisekarte wussten wir schon, was uns erwarten würde, denn das Angebot war wie in den frühen 80ern. Das konnte uns heute Abend jedoch nicht abschrecken, da wir gut abgeschirmt und im Schatten saßen. Der Service brachte die Getränke und fragte, ob wir bereits etwas gefunden hätten. Madame bestellte ein „Luthersteak mit einer Beard-Kirsche, mit grünem Salat und Bratkartoffeln“ (11,80 €), ich ein „Schnitzel mit frischen Champignons, Kartoffelecken“ (10,90 €). Der Service bedankte sich und verschwand im Haus, für eine ganze Weile passierte gar nichts. Wir beobachteten die sehr unterschiedlichen Fahrkünste verschiedener Autofahrer, die ihre Begleiter durch diese nicht einmal breite und teilweise zugeparkte Straße manövrierten. Nach einer Wartezeit, die langsam die Hoffnung auf frische Zubereitung in uns keimte, brachte die Bedienung unsere Teller. So begann die bereits etwas befürchtete Zeitreise zurück in die 80er: Das Schnitzel aus der Fritteuse war halb von Champignons bedeckt, die in einer undefinierbaren dunklen Sauce klebten. Die Kartoffelecken waren neue deutsche „Country-Potatoes“ und nicht die heimlich erhofften Rösti. Das Ganze wurde gekrönt von einer Salatgarnitur aus Salatgurkenscheiben, einem Tomatenviertel, frischen Karottenraspeln sowie eingelegten grünen Bohnen und Maiskörnern aus dem Glas. Das Luthersteak bei Madame war halb von einer weißen Pampe bedeckt, zusammen mit einem Teil Bratkartoffeln und exakt demselben Salatmix. Das Motto des Abends lautete also „Hunger treibt’s“, Freude konnte hierbei wirklich nicht aufkommen. Was nützt es, wenn man hungrig ist und die Wurzeln schmerzen? Die Kartoffelecken waren gar nicht schlecht, das Schnitzel dennoch essbar, ebenso das Steak. Aber der geschmackliche Anstrich ließ weitgehend zu wünschen übrig, man spürte kaum etwas von einem Gewürz. Ja, die 80er – das war nicht nur positiv.

FAQ

Ja, das Restaurant wirkt klein, persönlich und familiengeführt, mit einer heimeligen Atmosphäre.

Ja, Gäste empfinden die Preise als angemessen für portionierte und solide Hausmannskost.

Gemütlich, traditionell und unprätentiös – eher nostalgisch als modern.

Ja, das Lokal wird häufig von Familien und lokalen Gästen empfohlen und ist für solche Zielgruppen gut geeignet.

Ein Lieferservice oder Online‑Bestellungen werden in den Bewertungen nicht erwähnt.

Weitere Informationen

Wusstest du, dass Stammgäste die Altstadtklause oft als Geheimtipp abseits des Touristenstroms nennen? Gelegentlich tauchen Gerichte wie Rindsroulade oder Zander als Tagesempfehlung auf – sie werden dann besonders frisch zubereitet und sind schnell vergriffen.

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