Atlantis - Dresden
Atlantis
Beschreibung
Betreten Sie das Atlantis und lassen Sie sich von herzhaften, traditionellen Aromen Griechenlands verwöhnen. Atlantis serviert saftige Lammgerichte, reichhaltige Mezze und eine Auswahl an Pfannengerichten und Grillklassikern – alles mit sonniger Portion Geschmack und fairem Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Küche setzt auf vertraute Rezepte, frische Zutaten und großzügige Portionen; im Sommer lädt die Terrasse zum entspannten Essen im Freien ein. Freundlicher, pflichtbewusster Service und eine einladende, folkloristisch gestaltete Atmosphäre runden das Erlebnis ab. Perfekt für ein zwangloses Dinner mit Freunden oder Familie.
Bilder
Bewertungen
Gäste loben Atlantis für solide griechische Küche, Lamm und Sauberkeit; kritisiert werden enge Tische, vereinzelte lange Wartezeiten und inkonsequente Hygiene.
Mit vorheriger Reservierung war alles soweit gut.Das Essen war lecker,wir mussten aber fast 1,5 Stunden auf das Essen warten.Nur auf dem Salat war zu wenig Dressing...bisschen trocken.Das Personal war zuvorkommend und sehr freundlich. Vom Ambiente her kenne ich Griechen wo es viel gemütlicher ist.Alles in allem gut.
Sehr leckeres griechisches Essen mit freundlicher Bedienung. Im Sommer kann man hier gut auf der Terrasse sitzen, Preise sind angepasst. Hier kann man gut preiswert essen.
Essen und Trinken war okay. Lokalität liegt nicht gerade an einem gemütlichen Ort. Auch innen ist alles okay, aber eben nur okay. Mich persönlich würde es nicht unbedingt erneut in das Lokal ziehen.
Essen gut und lecker, aber es wird sich leider nicht an Hygieneregeln gehalten. Tische stehen sehr eng und die Maske hängt am Hals. Schade, leider ein Negativbeispiel für die Gastronomie. Da unterstütze ich lieber andere Gaststätten.
Nachdem meine ungarischen Versuche in Dresden bisher erfolglos waren, brauchte ich an einem kalten Montagabend etwas Neues. Also ging es zu einem griechischen Restaurant mit Straßenbahnanschluss. Nach meinen Besuchen in Löbtau-Nord im Artemis und Strehlen im Lukullus und der bewährten Adresse Acheron in der Inneren Neustadt entschied ich mich für das Atlantis im Dresdner Prinzen, welches eine Spitzenposition auf der Prinzen-Skala einnimmt. Ich hatte nicht viel erwartet, nur die Hoffnung, einem Reinfall entkommen zu sein. Es war knapp. Wer im Atlantis auf gute Qualität von Standardgerichten hofft, wird nicht enttäuscht sein. An einem Montagabend war der Hauptsaal gut besucht und es fielen mir drei Männergruppen ins Auge und ins Ohr. Leider war es nicht das kuriose Angebot des Wirts, das die Geschlechter zusammengeführt hatte. Montagabende im November sind bedeutungslos, bis das Spiel der zweiten Liga beginnt, und ein griechischer Besuch könnte helfen, die Tristesse zu überbrücken. Später kam eine kleine Gruppe Damen und ein Paar. Ich glaube, hauptsächlich Stammrepublikaner aus der Umgebung. Auf der Homepage des Atlantis wird leider eine veraltete Karte angezeigt, was ärgerlich ist, zumal die Seite sonst kaum etwas bietet. Ich sehe das Preis-Leistungs-Verhältnis bei 3,5 Sternen. Service: Bis 20:00 Uhr waren zwei junge Griechen im Dienst, deren Oberkörper förmlich mit weißem Hemd, schwarzer Weste und roter Krawatte bedeckt waren. Dazu schwarze Hosen, aber unangemessen leger. Beide erledigten ihren Service sehr ernsthaft, aber mit minimaler Höflichkeit. Es gab kein Lachen, keine netten Kommentare oder lebhafte Gesten. Dann erschien eine weibliche Kraft, deren Alterungsprozess nicht als Sonnenaufgang beschrieben werden kann. Also nur drei Sterne für die Pflicht zur schnellen Bedienung. Immerhin war der Wirt großzügig und zwei eiskalte Ouzo zur Begrüßung und als Abschiedsgeschenk sind zu vermerken. Die Getränkepreise liegen im Mittelfeld: Eine Flasche Wasser 0,75 l kostet 4,90 €, ein Bitburger 0,3 l 2,50 € und die weißen und roten Standardweine beginnen bei 3,90 € für 0,2 l. Mein offener Malamatina aus der großen Zweiliterflasche wurde stolz mit 8,90 € bemessen (den astronomischen Umrechnungsfaktor erspare ich mir auszurechnen). Bei den Vorspeisen mit gefüllten Champignons, gebacken mit Butterkäse, bietet die Karte im Vergleich zu den bekannten Standards eine Besonderheit. Eine Anzahl von Pfannengerichten sind bei den Hauptgerichten als Alternative zu Grillgerichten auffällig. Zuerst bekam ich Chtipiti (5,50 €), vier mittelgroße Bällchen mit Paprikaaroma und einzigartigem Schafskäsegeschmack; ich konnte die Chilis auf der Karte nicht ausmachen. Sehr fest in der Konsistenz und eher zum Schneiden geeignet. Zwei dicke Scheiben frisches, klassisches Weißbrot in Bäckerform. Vier Sterne dafür. Der Lammplattenteller mit Lammkoteletts, Lammsteak, Lammfilet, Knoblauchkartoffeln und Tsatsiki war dann gut zu lesen. Aber zunächst muss der ergänzende Salat bestraft werden. Meistens Eisbergsalat mit einem Standarddressing. Unpraktischer und ungemütlicher geht es nicht und ich wiederhole hier meinen Appell für den erfrischenden Kräutersalat, der bei den Griechen vor einiger Zeit Standard war. Auf dem Teller dann gebratene Kartoffelscheiben, wie man sie aus portugiesischen Restaurants kennt, schön gewürzt mit Knoblauch – sehr gut. Die beiden saftigen Lammkoteletts konnten überzeugen. Dann fiel es ab, denn die beiden dünnen verbliebenen Lammteile waren fast zerkocht (der gewünschte Garzustand wurde nicht abgefragt und mit geschmolzenen Kräuterbutter-Scheiben bedeckt, was für mich kein Gewinn ist. Der gute Esslöffel Tsatsiki war ebenfalls von fester Konsistenz und mit Knoblauch mit Biss. Kartoffeln, Lammkoteletts und Chtipiti rechtfertigen in Summe eine zufriedenstellende 3,5-Sterne-Bewertung für das Essen. Ambiente: Das Atlantis ist in einem unauffälligen Mehrfamilienhaus untergebracht und unterteilt sich in einen Miniraum rechts vom Eingang, den Hauptraum mit Tresen und einen angrenzenden Raum, der abends halbdunkel ist. Im Restaurant durfte der Restaurantdesigner aus dem Vollen schöpfen! Obwohl rot-gelb statt blau-weiß im Farbenspiel, ist sonst eine Überdosis Folklore. Die Wände sind alle großflächig mit Motiven bemalt, angedeutete Säulen gliedern die Decken, Säulen als solche im Raum und an den Wänden angedeutet, Skulpturen ... Dazu griechische Musik, aber kein Sirtaki. Der dunkle Fußboden in Holzoptik (ich glaube es ist Linoleum) passt nicht ganz zum sonstigen Farbdesign. Bis auf eine halbhohe Wand, die den Fensterbereich mit zwei Tischreihen vom größeren hinteren Bereich abgrenzt, sind die Tische offen und bieten genug Platz zum Arbeiten. Die Toiletten mit Standardausstattung für die Herren sind sehr neu, sauber und frisch. Aus dem Restaurantflyer entnehme ich, dass im Sommer vor dem Atlantis ein geräumiger Terrassenbetrieb eingerichtet ist. Unpassend war ein Kinderwagen, der zwischen zwei Tischen nah an der Gewölbedecke platziert war, aber keinem Gast zugeordnet war. Sauberkeit: Das Atlantis macht einen sehr gepflegten Eindruck.
FAQ
Weitere Informationen
Im Innenraum hat der Gestalter kräftig dekoriert: großflächige Wandmotive, angedeutete Säulen und Skulpturen prägen das Bild — allerdings in warmen Rot-Gelb-Tönen statt des klassischen Blau-Weiß, was dem Lokal einen eigenwilligen, folkloristischen Charakter verleiht.
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