Prism - Berlin
Prism
Beschreibung
Prism lädt zu einem Abend voller Entdeckungen: elegante Reduktion trifft auf mutige Aromen, die Europa mit dem Mittleren Osten verknüpfen. In stilvollem, modernen Ambiente serviert das Team sorgfältig komponierte Gänge, die überraschend, strukturiert und oft originell sind. Genießen Sie eine sorgfältig kuratierte Weinbegleitung, ausgefallene Desserts und hausgemachte Mocktails – der Negroni ohne Alkohol ist ein Geheimtipp. Prism eignet sich ideal für besondere Anlässe, intime Dinner oder Geschäftsessen; reservieren Sie früh, um den besten Tisch in dieser feinsinnigen Kulisse zu sichern.
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Bewertungen
Gemischte Bewertungen: Prism wird für originelle Gerichte und Weinliste gelobt, zugleich kritisieren Gäste teils langsamen Service, kühle Atmosphäre und hohe Preise.
Wir haben voller Vorfreude und aufgrund der guten Rezensionen und Empfehlungen, aber auch mit hohen Erwartungen an einem Wochentag das Prism besucht. Zu unserer Überraschung war das Restaurant jedoch nicht voll ausgebucht. Der fast schon einschüchternd wirkende Reservierungsprozess, der das Hinterlegen einer Kreditkarte mit Gebühr bei Stornierung oder Nichterscheinen beinhaltete, suggerierte uns eher eine gewisse Exklusivität und Knappheit an verfügbaren Plätzen. Das Interieur ist schlicht, aber stilvoll. Die Tischdecken waren etwas zu lang, sodass wir eine zusätzliche Serviette auf unserem Schoß hatten und gut geschützt in unser kulinarisches Abenteuer starten konnten. Allerdings wurden unsere hohen Erwartungen stark gedämpft, als wir weder Wein noch Menükarten erhielten, 15 Minuten auf unser Wasser warten mussten und erst nach 30 Minuten unser erstes Glas Wein bekamen. Die alleinige Servicekraft und Sommelière wirkte sehr überfordert. Das Essen wirkte gezwungen und konzentrierte sich nicht auf das Wesentliche. Zwar gab es hier und da einen sehr leckeren Gruß aus der Küche und auch einen hervorragenden Gang, jedoch war das gesamte Menü eher enttäuschend. Kein Gericht blieb positiv in Erinnerung, es gab keine neuen Geschmackserfahrungen, und die levantinische Küche wurde in keiner Weise neu interpretiert oder präsentiert. Das Wasser hatte Zimmertemperatur, und es wurde pro Person eine Pauschale von 10 Euro berechnet, unabhängig davon, wie viel Wasser man trank. Zudem handelte es sich um Leitungswasser, das mit Kohlensäure versetzt und in Glaskaraffen serviert wurde. Der Preis für das Wasser wurde uns nicht mitgeteilt und war nirgendwo ersichtlich. Als wir beim Bezahlen darauf hinwiesen, wurde dies von der Bedienung nicht kommentiert. Unser negatives Highlight waren jedoch die Weingläser mit Spinnennetzen. Ja, eingestaubte Weingläser mit Spinnennetzen. Nachdem wir nach 30 Minuten unser erstes Glas Wein erhalten hatten, wunderte es uns beim Trinken stark, was da an unserer Nase kitzelte. Ein dünner Film eines Spinnennetzes war bei 2 von 3 Gläsern deutlich zu spüren und zu sehen. Als wir die Bedienung darauf hinwiesen, nahm sie dazu ebenfalls keinen Kommentar vor und entschuldigte sich nicht. Der Service war insgesamt überfordert, langsam und platze oft ungefragt in unsere Gespräche. Das mag womöglich die offene, Berliner Attitüde der Bedienung widerspiegeln, jedoch war es meist unpassend und der Situation nicht angemessen. Als erfahrene Servicekraft sollte man genau wissen, wann man mit dem Gast kommuniziert und wann man einfach dem Service nachgeht. Insgesamt war das Prism bei einer Rechnung von 800 Euro, inklusive eines zu hohen Trinkgelds, eine riesige Enttäuschung. Beim Gehen gab es kein Dankeschön oder den Wunsch für einen schönen Abend. Man könnte jetzt sagen, wir hätten einen schlechten Abend erwischt, aber da nahezu alles enttäuschte und das Preis-Leistungs-Verhältnis unterirdisch ist, kann ich die positiven Bewertungen absolut nicht nachvollziehen und muss 1 von 5 Sterne vergeben.
Immer wieder ein wunderbares Erlebnis. Die Küche überrascht den Gaumen mit einer exotischen Auswahl an Gewürzen und Zutaten, und das Auge erfreut sich an den kleinen Kunstwerken auf dem Teller. Sehr empfehlenswert. Die Fotos stammen von meinen letzten beiden Besuchen im Prism.
Essen, Weinauswahl und Service sind hervorragend. Eine Geschmacksbombe folgt der nächsten. Klare Empfehlung!
Eines des besten Restaurants in Berlin. Das Konzept des Lokals sieht eine Anlehnung an die Küche der Levante vor, Chef Gal Ben Moshe ist aus Israel, seine Frau Jacqueline sie kümmert sich um den Wein ist aus Deutschland. Bedingt durch die Erfahrungen aus der Corona Zeit gibt es keine à la minute Karte, sondern ein einziges Menü aus allerdings vielen kleinen Gängen, zu dem man zweierlei Weinbegleitungen nehmen kann; natürlich kann man das Eseen auch nur mit Wasser zu sich nehmen. Das empfiehlt sich vielleicht denen, die kein Geld zu verbrennen haben, aber Spitzenküche ausprobieren wollen. Die Gerichte haben also ihren Preis aber der ist es wert. Sie sind fein, elegant und ihrer geschmacklichen Kombination überraschend bis faszinierend. Am Ende hat man trotz der Häppchengrö!e der Gänge mehr gegessen, als man eigentlich fassen kann. Das Lokal ist zurückhaltend eingerichtet, die Wände sind schwarz, Punktlicht erhellt das Essen. Auf dies konzentriert sich alles. Keine störende Musikbegleitung. Der Service ist umsichtig und präsent, ohne zu nerven.
Eine moderne und originelle Küche mit den Gewürzen aus 1001 Nacht! Ob es sich um eine authentisch levantinische Küche handelt, wage ich nicht zu entscheiden. Das ist aber auch völlig egal, denn es schmeckt sehr gut. Der Service in dem kleinen Restaurant ist auf ganz eigene Art sehr engagiert und zuvorkommend. Die Weinpreise sind allerdings recht hoch.
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FAQ
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Insider-Tipp: Prism serviert gelegentlich überraschende kleine Kostproben direkt aus der Küche und experimentiert mit nahöstlichen Gewürzen in unerwarteten Kombinationen — fragen Sie beim Service nach einem spontanen Zusatzgang oder einer unaufgeführten Weinempfehlung, gerade an Abenden mit ruhigerem Publikum ergeben sich so oft besondere Mini-Überraschungen.
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