Genuss-Atelier - Reviews
Bewertungen
Was Lorenz Heuer an Genuss-Atelier mag:
Wir verbrachten einen sehr netten lockeren Abend im Restaurant Genuss-Atelier letzte Woche Dienstag. Hier wird aus lokalen Produkten das Beste gezaubert. Auch bei der Weinauswahl setzt man auf lokale Weine. Am Abend danach ging auch gleich eine Weinbestellung raus und ein paar Flaschen Domina wurden geordert. Vielen Dank für den netten Abend und das exzellente Essen! Mehr Bewertungen anzeigen.
Was Horst-Dieter Neubauer an Genuss-Atelier nicht mag:
Kurz nach dem Ende der Covid-19-Sperre gingen ein (veganer) Freund und ich (kein Vegetarier) dorthin, und das nicht zum ersten Mal. Wie üblich nahmen wir das unbekannte Menü. Beide Menüs waren hervorragend, die Kellnerin war sachkundig und entspannt und nett. Ich wollte wissen, wie sie die (ausgezeichnete) geräucherte Entenbrust gemacht haben, dann kam der Koch an den Tisch, um es zu erklären, und nach dem Abendessen... Mehr Bewertungen anzeigen.
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Bewertungen von allen Websites
Letztes Update : 14.01.2018
Das Essen war gut. Es gab selbstgebackenes Brot und sehr gute Paprikasuppe( auch bei (Paprikaempfindlichkeit gut zu vertragen weil exzellent geröstet). Das Huhn war saftig, kein Geschmacksverstärkeralarm bei der Sauce. Die Aufmachung war insgesamt sehr engagiert, dafür 4 Punkte aber eben nicht 5- dafür reicht es einfach nicht. Wir saßen draußen, hier sind die Tische zu klein und die Stühle unbequem. Obgleich die Terrasse schön ist, liegt sie eben doch direkt an einer sehr stark befahrenen Straße und es ist trotz Hecke sehr laut. Das Restaurant hat drin mehr Flair, wobei die Stühle und Tische auch hier zu klein aussahen.
Mit Abstand die besten Restaurants, die ich hier in Dresden ausprobiert habe, es ist definitiv ein lohnendes kulinarisches Erlebnis. Wir hatten die beiden empfohlenen vegetarischen Menüs und wählten die 3-Gänge-Option (39 € pro Person); Es gibt auch die Möglichkeit, 4 oder 5 Gänge zu haben (49 € und 59 €), aber ich denke, dass die erste Option mehr als genug für ein vollständiges und zufriedenstellendes Abendessen ist. Jeder Gang war unvergesslich, mit erstaunlichen und unerwarteten Kombinationen verschiedener Geschmäcker . Der Höhepunkt wurde mit dem Pierogi-Teller erreicht ... einfach Perfektion. Wein haben wir nicht probiert, aber die Speisekarte bot viele hochwertige Auswahlmöglichkeiten aus dem In- und Ausland. Wenn Sie in Dresden sind, GEHEN SIE DORT!
Wir hatten einen Dresden Besuch geplant und wollten vor dem Opernbesuch noch essen gehen. Da ist uns das Genuss Atelier aufgefallen. Wir wurden herzlichst empfangen und zu unserem Tisch geleitet, im Garten wo anfänglich der Straßenlärm etwas störend wirkte aber dann im Laufe des Abends nicht mehr wahrgenommen wurde. Nach Empfehlung des Service haben wir uns zu dem 4 Gang Überraschungsmenü entschlossen, nach der Nachfrage ob jemand eine Unverträglichkeit hat ging es mit dem überaus schmackhaften Matjeshering mit grünem Apfel los, es folgte ausgezeichneter Räucherlachs, eine leicht süßliche Spargelsuppe, sehr gut, als Hauptgang wurde uns ein Duett vom Strohschwein mit Sellerie serviert, das Filet auf dem Punkt, das Backerl butterweich, der Sellerie in seinen verschiedensten Zubereitungen ausgezeichnet. Als Dessert gab es dann Erdbeeren in einer Variation von ausgesprochener guten Qualität. Der Empfehlung der Getränke kann man vertrauen, ausgesprochen passende Auswahl. Der einzige negative Punkt zu erwähnen ist, das man die ausgesprochen nett aussehenden Reservierungsschilder leider nicht als Erinnerung mitnehmen kann. Aber vielleicht bei unseren nächsten Besuch. Danke für den ausgesprochen netten Abend!
Mit VielLiebeZumRegionalenProdukt wir detailbetonend Essen serviert, was wirklich außergewöhnlich Spass macht. An der Regionalität wird auch beim Wein festgehalten - was das Finden des richtigen Weines etwas erschwert - und der eine Pfälzer holt es auch nicht raus. Nichts desto trotz - absolute Empfehlung.ThumbsUp
Wir verbrachten dort einen genussreichen Abend. Die Speisen waren allesamt hervorragend, das Personal herzlich. Gerne wieder!
Letztes Update : 26.03.2024
Auf unserem relativ spontanen Trip nach Sachsen und Thüringen stand natürlich auch Dresden auf dem Programm. In Sachsens Landeshauptstadt darf ich ja regelmäßig beruflich reisen, aber für meine Liebste war es der erste Besuch und natürlich wirkte auch bei ihr der Zauber des Elbflorenz. Nur, dass die Schönheit dort in Masse schon etwas überwältigend und vor allem zeitraubend sein kann. Da passte es hervorragend in unsere Tagesplanung, dass das Genuss Atelier ausschließlich sonnabends seine Pforte für einen Genießer Lunch öffnet. Denn schon länger wollte ich das jüngste Sternerestaurant Dresdens in Augenschein und Gaumengeschmack nehmen. An und Abreise erfolgten entspannt, kostengünstig und weinfreundlich mit der Straßenbahn; die Haltestelle liegt nur über die Kreuzung. Natürlich ließen wir es uns nicht nehmen, auch die Waldschlösschen Brücke zu bestaunen, die ganz in der Nähe das ob ihres Baus bekanntlich nicht mehr zum UNESCO Weltkulturerbe zählende Dresdner Elbtal überspannt. Ich fand die Bogenkonstruktion recht apart, aber ob hübsch oder häßlich, verkehrstechnisch notwendig oder Steuergrab muss ja nicht mehr diskutiert werden. Wir wendeten ihr den Rücken zu, sahen zur Linken den Fluss in der schönsten Mittagssonne glitzern, in der Ferne das Canaletto Panorama und zur Rechten die eindrucksvolle Kaiserzeit Villa, in deren Souterrain die Geschwister Marcus und Nicole Blonkowski laut Eigeneinschätzung „Kreative Küche vom Feinsten!“ anbieten wollen. Vom Haupteingang führen etliche Stufen ins Restaurant hinunter. Eine Tür zum Garten könnte auf einen ebenerdigen Zugang hindeuten; leider habe ich vergessen, es mir anzuschauen. Im Kellergewölbe angekommen, haben wir uns sofort wohl gefühlt. Die warmen Sandsteinwände, Ziegeldecken, etwas Tageslicht von schräg oben, das durch viele Lampen unterstützt wird und besonders die Durchbrüche zwischen den Räumen schaffen Gemütlichkeit, ohne dass es irgendwie „beengt“ wirkt. Dem arbeitet auch die klare Möblierung, der satte Fliederton der gemütlichen Clubsessel und moderne Kunst entgegen. Unsere Gastgeberin agierte im Service professionell und höflich, auf unsere Wünsche wurde eingegangen, auch im eigentlich tischweise erbetenen Menü waren Wechsel in Anzahl und Zusammenstellung unproblematisch möglich. Ein unterstützender junger Mann war schon auf dem Weg zu gutem Service und gegen Ende lernten wir noch einen weiteren Herrn kennen, der uns mit freundlicher Souveränität beeindruckte. Alle Kräfte beziehe ich in die Bewertung ein. Wir wählten beide aus den zwei Mittagsmenüs 5 Gänge für sehr günstige 64€ ! und hatten nach dieser verantwortungsvollen Entscheidung etwas Erfrischung „verdient“. Im Genuss Atelier wird Ruinart rosé glasweise ausgeschenkt. Das ist nicht gerade die billigste Flaschengärung aus französischen Landen, aber 25€ ! pro Glas sind in Deutschland schon eine Ansage für einen Non vintage. Faktor 3 oder mehr dürfte die Kalkulation als Deckungsbeitrag hergeben. Mittags halt „Mischkalkulation“. Zur Ehrenrettung der Inhaber sei zudem darauf hingewiesen, dass ansonsten in der etwas speziellen Weinkarte durchweg „bezahlbare“ Preise aufrufen werden. Dazu gleich mehr. Vorab gilt es der Vollständig wie Wahrhaftigkeit halber ein echtes Ärgernis zu berichten, auch wenn ich dafür vermutlich wieder aufgezogen werde. Aber uns wurde ein Schaumwein serviert, der wie eingeschlafene Füße schmeckte. Annähernd keine Perlage mehr. Konnte man schmecken und sogar auf den ersten Blick sehen. Und wir waren am Sonnabend um 12.00 Uhr mit der Öffnung quasi die ersten Gäste. Was kann ich anderes annehmen, als dass die Flasche schon am Vorabend geöffnet und dann noch nicht mal optimal gelagert wurde? Klar tut es wirtschaftlich weh, eine fast volle Flasche Ruinart abschreiben zu müssen. Aber entweder sollte das in der üppigen Kalkulation drin sein oder man behilft sich am Abend mit einer kleinen Notlüge, bevor man gegen Ende etwas Neues entkorkt. Aber den Gästen am nächsten Mittag einfach mal probeweise das abgestandene Zeug andrehen? Das ist niveaulos und passte so gar nicht zu diesem ansonsten überzeugenden Sterne Restaurant. Frischen Ersatz gab es nach unauffällig mitgeteilter Kritik zwar ohne Murren, aber auch ohne Einsicht. Das empörte selbst den Süßen Fan, ansonsten ja die Mutter Teresa der Restaurantkritik. Damit ist die Bewertung für die ansonsten sehr gute Leistung im Service erläutert. Thema abgehakt. Zurück zur extrem eingedampften Weinkarte, deren gerade mal 12 Positionen plus eine Reihe offener fast komplett auf sächsische Erzeugnisse setzt, dazu etwas Saale Unstrut. Zumindest für mich fast nur unbekannte Namen. Das ist ein mutiges Konzept regionaler Unterstützung, dem man Respekt zollen muss. Natürlich wird so auch nicht elend viel Kapital in den Keller gelegt. Ob das der Grund für die freundlichen Preise ist, mag bezweifelt werden. Vielleicht eher eine zusätzliche Promotion der hiesigen Winzer und ihrer schönen Tropfen? So oder so, bei Aufrufen von ca. 30€ bis unter 50€ spricht einiges für eine zweite Flasche. Wir begnügten uns zur recht frühen Tagesstunde dagegen mit einem Weißburgunder aus der Steillage vom Meißener Weingut Mariaberg 38€ . Ausgebaut wird der Wein übrigens von Stefan Bönsch aus Dresden Langebrück, dessen eigene edelsüße, aber überraschend komplexe Scheurebe S uns auf Empfehlung von Frau Wirtin glasweise zu Dessert und Käse überzeugte. Die Flasche selbstverständlich sächsisches Mineralwasser wurde am Ende des Sommers mit 5,9€ boniert, inzwischen 50 Cent more. Auf den blanken Tischen war übersichtlich eingedeckt. Besteck Fehlanzeige, aber eine flache Schublade im Tisch war gut sortiert… Die Küchengrüße setzten auf Herbstliches: Unter einem Korallenchip von roter Bete versteckte sich ein süffiger Brie Schaum mit knackigen Artischockenstückchen und deutlich akzentuiertem Liebstöckel. Kein Eukalyptus zwar, aber immerhin... Zum anderen ein Würfel von Waldpilz und Trüffel Sülze, die fein statt penetrant wirkte. Beides unbedingt gelungen. Auch der lockere Oliven Rosmarin Muffin gefiel und leitete mit der begleitenden Tomatenbutter zum ersten Teller über, der dem Liebesapfel in Texturen und Temperaturen nachspürte. Mit Mozzarella Eis und verschiedenen, gut wahrnehmbaren Kräutern spielte Marcus Blonkowski mit dem Thema Caprese, dem er noch Olive hinzufügte. Es folgte eine intensive Essenz vom Rind, klasse im Fleischgeschmack, die der Service am Tisch angoss. So hatte die Einlage, eigentlich eine Zweilage, ihren Solo Auftritt: Ein großer Cannelono in Zopf oder vielleicht Blattoptik, gefüllt mit Geschmortem aus der Rose. Und eine Gel Rolle von weißem Port, die Gemüse Brunoise und Crème von rotem Port enthielt. Die Alkohol und Fruchtnoten zur Fleisch Brühe waren erneut eine handwerklich interessante Abwandlung bekannter Geschmacksmuster. Auch dieser Gang sehr schön! Als Zwischengang hatte ich in der vegetarischen Abteilung gewildert, um mich an geschmacklich starken, leider etwas sandigen Pfifferlingen nebst deren handwerklichen „Deklinationen“ und knackig frischem Spargel auf einer dicken Scheibe lockeren Serviettenknödels zu laben. Und natürlich am Pilzsößchen! Und natürlich am Schaum aus buttrigen Semmelbröseln! Beides später angegossen und aufgetropft von Pallhuber&Söhne? . Das Gesamtwerk damit zwar auf der würzig salzigen Seite, aber natürlich hat der gute Tischnotizen auch für solche Teller den Begriff „mollig“ geprägt. Beim Hauptgang hatte ich geschwankt, ob ich wie meine Frau den gebratenen Adlerfisch mit Auberginen Millefeuille nehmen sollte. Es wäre absolut kein Fehler gewesen! Aber steht Taube auf der Karte, kann ich selten widerstehen. Hier landete eine Tranche von der Brust nebst Keule auf dem Teller und zwar genauer auf einem Ragout vom Dattelkürbis, das mit einer guten Balance aus süßen, säuerlichen und durch Ingwer auch zupackend scharfen Noten dem kräftigen Fleisch Paroli bot. Auch die weiteren Variationen alle gut; mir blieb das Gelee angenehm in Erinnerung. Beim Fleisch viel Licht und etwas Schatten: Die Keule war heiß, und sie war saftig, worin ihr das Bruststück in keiner Weise nachstand. Nur mit der Temperatur haperte es dort sehr, lauwarm wäre noch übertrieben gewesen. Erst murrte der Service etwas, aber letztlich wurde ein neues Stück gebraten und das Ergebnis war dann eben auch ein Hochgenuss. Heiß, saftig, zart, mit knisternder Haut und dem typisch metallischen Geschmack! Ja, es ist nicht immer schön zu meckern, aber ein tolles Produkt hochklassig zubereitet ist schon den einen oder anderen genervten Blick wert. Kann man ja gerne anders sehen und für sich halten. Der Süße Fan vertilgte sehr elegant mit Hochgenuss ein Dessert, das nicht in der Karte auftauchte, sah wie cremiges Buttermilcheis, saftiger Mandelcrumble und sündhafte Karamellwaffel aus. Aber wer weiß, ich musste mich schließlich auf andere Freuden konzentrieren, leistet sich das Genuss Atelier zugunsten der Gäste eine respektable Käseauswahl, bei der erfreulicherweise das Saxonia first Konzept nicht mehr streng durchgehalten wird: So kam unter dem Motto Deutschland Frankreich Spanien bei der großen Variante neben Bergkäse und Camembert aus heimischer Kuhmilch iberischer Manchego sowie ein dortiger Trüffelkäse auf den Teller. Die gastronomische Mutter aller Käseliebhaber steuerte Brie, Reblochon, eine Ziegenrolle in Asche und Fourme d‘Ambert bei. Alle wohltemperiert und nicht zu jung. „Natürlich“ eher die üblichen Verdächtigen als exotische Neuentdeckungen, aber ich war damit glücklich. Zumal das selbstgebackene Kürbiskernbrot erwärmt worden war und neben dem erwartbaren Feigensenf ein mild fruchtiges Tomaten Senf Chutney schleck lecker war. Versöhnlicher Abschluss eines kulinarisch rundum überzeugenden Mittagsbesuches. So geht für mich moderne Küche auf ambitionierten Niveau. Weg von tollen Tellerbildern mit einer überbordenden Vielzahl von Komponenten. Auf die Produkte konzentriert, natürlich saisonal und regional ohne den manchmal anstrengenden „Konzeptismus“, dabei zugänglich, aber doch mit eigener Handschrift. Und einen müden Tag haben wir doch alle mal...
Auf unserer relativ spontanen Reise nach Sachsen und Thüringen war Dresden natürlich auch auf dem Programm. In der sächsischen Hauptstadt kann ich regelmäßig professionell reisen, aber für meinen Liebsten war es der erste Besuch und natürlich auch die Magie von Elbflorenz mit ihm gearbeitet. Nur diese Schönheit dort in der Masse kann etwas überwältigendes und besonders zeitraubend sein. Es passt perfekt in unsere tägliche Planung, dass das Genussstudio seine Tore für ein Gourmet-Mittagessen ausschließlich am Sonntag öffnet. Lange Zeit wollte ich das jüngste Star-Restaurant im auffälligen und blassen Geschmack Dresdens genießen. an und aus waren entspannt, kostengünstig und weinfreundlich mit der Straßenbahn; die Haltestelle ist nur über der Kreuzung. Natürlich ließen wir es uns nicht nehmen, die Waldschlösschen Brücke zu bewundern, die ganz in der Nähe des Dresdner Elbtal, einem UNESCO-Weltkulturerbe, liegt. Ich fand die gewölbte Konstruktion recht auseinander, aber ob ziemlich oder hässlich, verkehrstechnisch notwendig oder Steuer Grab nicht mehr zu diskutieren. Wir drehten sie zurück, sahen den Fluss links in der schönsten Mittagssonne, in der Ferne das Canaletto Panorama und auf der rechten Seite die beeindruckende Kaiserzeit Villa, in deren Souterrain die Geschwister Marcus und Nicole Blonkowski nach ihrer eigenen Schätzung anbieten wollen “Kreative Küche aus dem Feinsten!”. Vom Haupteingang führen mehrere Stufen zum Restaurant. Eine Tür zum Garten könnte einen flachen Eingang anzeigen; Leider habe ich vergessen, es zu sehen. Im Kellergewölbe angekommen, fühlten wir uns sofort wohl. Die warmen Sandsteinwände, Ziegeldecken, einige Tageslicht von schräg oben, die von vielen Lampen unterstützt wird, und vor allem die Durchbrüche zwischen den Räumen schaffen Gemütlichkeit ohne „beleuchteten“ Effekt. Dies wird auch von der klaren Einrichtung, dem reichen Fliederton des gemütlichen Clubstuhls und der modernen Kunst entgegengewirkt. Unsere Gastgeberin fungierte professionell und höflich im Service, unsere Wünsche wurden erhalten, auch im Menü, das tatsächlich auf einem Tisch angefordert wurde, Änderungen in Anzahl und Zusammensetzung waren problemlos möglich. Ein unterstützender junger Mann war schon auf dem Weg zu gutem Service und am Ende trafen wir einen anderen Herrn, der uns mit freundlicher Souveränität beeindruckte. Alle meine Befugnisse sind in die Bewertung einbezogen. Wir wählten beide aus den beiden Mittagsmenüs 5 Kurse für sehr günstige €64! und nach dieser verantwortungsvollen Entscheidung „verdient“ hatte. Ruinart rosé wird im Studio glasartig präsentiert. Dies ist nicht genau die billigste Flaschenvergärung aus französischen Ländern, aber 25€ pro Glas sind bereits eine Ankündigung für einen Nicht-Jahrgang in Deutschland. Faktor 3 oder mehr wird die Kosten als Beitrag zur Deckung erzeugen. Mittagspause „Mischkalkulation“. Um die Eigentümer zu retten, sollte auch darauf hingewiesen werden, dass ansonsten in der etwas speziellen Weinkarte "zahlbare" Preise genannt werden. Mehr. Im Vorfeld ist es notwendig, eine echte Verärgerung der Vollständigkeit und Wahrhaftigkeit zu melden, obwohl ich wahrscheinlich wieder auferweckt werde. Aber wir wurden einem glitzernden Wein serviert, der wie schläfrige Füße schmeckte. Fast keine Perlage mehr. Man könnte schmecken und sogar auf den ersten Blick sehen. Und wir waren die ersten Gäste am Samstag um 12 Uhr mit der Eröffnung. Was kann ich sonst annehmen, als dass die Flasche am Eve geöffnet wurde und dann nicht einmal optimal gelagert wurde? Offensichtlich tut es wirtschaftlich weh, eine fast vollständige Flasche Ruinart zu schreiben. Aber entweder sollte dies in der üppigen Berechnung sein, oder Sie können sich am Abend mit ein wenig Ärger liegen helfen, bevor Sie etwas Neues am Ende unkorrigieren. Aber der nächste Abend probet gerade das stehende Zeug? Das ist stufenlos und passt nicht zu diesem sonst überzeugenden Star-Restaurant. Es gab einen frischen Ersatz nach unauffällig informierter Kritik ohne Murmeltiere, aber auch ohne Einsicht. Das störte sogar den süßen Fan, ansonsten die Mutter Teresa der Restaurantkritik. Dies erklärt die Bewertung für die ansonsten sehr gute Leistung im Service. Thema schneiden. Zurück zur extrem verdampften Weinkarte, deren nur 12 Positionen plus eine Reihe von offenen fast vollständig auf sächsische Produkte verlassen, mit einigen Saale Unstrut. Zumindest für mich fast nur unbekannte Namen. Das ist ein mutiges Konzept der regionalen Unterstützung, das respektiert werden muss. Natürlich wird nicht zu viel Kapital im Keller platziert. Ob dies der Grund für die freundlichen Preise ist, kann bezweifelt werden. Vielleicht eine zusätzliche Förderung der lokalen Winzer und ihre schönen Tropfen? So oder so, wenn man von etwa 30€ bis weniger als 50€ anruft, sprechen einige für eine zweite Flasche. In der sehr frühen Stunde des Tages genossen wir jedoch einen Pinot Blanc von den steilen Hängen der Meißen Weinkellerei Mariaberg 38 €. Übrigens wird der Wein von Stefan Bönsch aus Dresden Langebrück angebaut, dessen eigene süße, aber überraschend komplexe Scheunenpflanze S uns auf Empfehlung von Frau Wirtin an Dessert und Käse überzeugte. Selbstverständlich wurde die Flasche des sächsischen Mineralwassers am Ende des Sommers um 5,9€ geknochen, jetzt um 50 Cent mehr. Die nackten Tische wurden deutlich abgedeckt. Nettes Fehlverhalten, aber eine flache Schublade im Tisch war gut sortiert... Die Küchengrüße im Herbst: Unter einem Korallenchip aus rotem Bete wurde ein frischer Brie-Schaum mit knusprigen Artischocken und klar akzentuierter Liebe versteckt. Kein Eukalyptus, aber trotzdem... Auf der anderen Seite, ein Würfel von Waldpilz und Trüffelschleuse, die gut schien, statt penetrant. Beides ist absolut gelungen. Das lose Oliven-Rosmarin-Muffin fiel auch und ging mit der begleitenden Tomatenbutter auf die erste Platte, die den Liebesapfel in Texturen und Temperaturen verfolgte. Mit Mozzarella Eis und verschiedenen gutlebigen Kräutern spielte Marcus Blonkowski mit dem Thema Caprese, zu dem er Olive hinzugefügt. Es folgte eine intensive Essenz von Rindfleisch, Klasse in Fleisch Geschmack, die der Dienst an der Tisch angoss. So hatte der Einsatz, eigentlich eine Zweischicht, sein Solo-Auftritt: ein großer Cannelono in Geflecht oder vielleicht eine Blattoptik, gefüllt mit Schüssen aus der Rose. Und eine Gelrolle von weißen Port mit Gemüse Brunoise und Crème von rotem Port. Die Alkohol- und Fruchtnotizen am Fleisch der Brühe waren wiederum eine handgefertigt interessante Modifikation bekannter Geschmacksmuster. Auch diese Bande sehr schön! Als Interlude hatte ich in die vegetarische Abteilung umgezogen, um geschmackvoll starke, traurig etwas sandige Pflaumen zusammen mit ihren handgefertigten "Declinationen" und knusprige frischen Spargel auf einer dicken Scheibe lose Serviettenknödeln. Und natürlich der Pilz. Und natürlich mit dem Schaum der Schmetterlinge! beide später gegossen und zu Pallhuber zugetropft
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