Wir feiern heute den Tag der Bienen

Es summt und brummt um uns herum. Überall wimmelt es von den kleinen gelb schwarz gestreiften Helferlein. Diesen wollen wir den heutigen Tag widmen. Da heute zusätzlich der Tag der Fremdworte in Deutschland ist, wollen wir direkt damit anfangen: »Apiformes« ist die lateinische Bezeichnung unserer Bienen.

Doch was haben Bienen mit unserem Essen zu tun?


Bestäubung

Wie vermutlich jeder weiß, sorgen unsere Bienen dafür, dass unsere Blumenvielfalt weiterhin erhalten bleibt. Doch was hat es damit auf sich?!

Bestäubung ist sozusagen die Fortpflanzung von Samenpflanzen. Da sich Pflanzen aber nun nicht von einem Ort zum anderen bewegen können – anders als wir Lebewesen, muss die Pflanze eine Möglichkeit finden, ihre Samen zu verteilen. Eine Möglichkeit ist die Bestäubung bzw. die Verteilung der Samen durch den Wind. Eine andere Möglichkeit ist die Verteilung durch Tiere. Hier kommt dann die kleine Biene ins Spiel.

Um die Bienen nun anzulocken muss die Blüte mit Farbe oder Duft dafür sorgen, dass sie interessant wirkt.

Außerdem reicht es natürlich nicht, einfach nur gut auszusehen. Der Biene wird als weiterer Anreiz hier auch eine Vielfalt an nährstoffreichen Pollen oder dem süßen Nektar geboten.

Wenn nun die Biene auf einer Blüte landet und sich dort an Nektar oder Pollen bedient, bleibt der feine Samenstaub an ihren Beinchen hängen. Durch den Weiterflug und durch das Landen auf den nächsten Blumen, verteilt sie so die Samen und die Blumen können sich fortpflanzen. Ein schöner Kreislauf.


Honig

Der Nektar, den die Bienen aufnehmen wird jedoch nicht nur selbst verspeist, sondern auch von den Arbeiterbienen gesammelt, um dann den uns bekannten Honig zu produzieren. Hierzu wird der Nektar in der sogenannten Honigblase gesammelt und im Bau dann wieder abgegeben. Durch den Transport werden dem Nektar Enzyme hinzugefügt, sodass dann am Ende des Prozesses der Honig entsteht.

Blütenhonig
Der Blütenhonig ist der wohl am häufigsten gekaufte Honig in Deutschland. Er har eine feincremige Konsistenz. Der Honig selbst ist hellgelb und eher mild im Geschmack

Akazienhonig
Dieser Honig ist im Geschmack sehr mild und lieblich und eignet sich somit super zum süßen von Tee oder Backwaren. Er ist von der Konsistenz her deutlich flüssiger als der zuvor beschriebene Blütenhonig

Akazienhonig
Dieser Honig ist im Geschmack sehr mild und lieblich und eignet sich somit super zum süßen von Tee oder Backwaren. Er ist von der Konsistenz her deutlich flüssiger als der zuvor beschriebene Blütenhonig.


Honig im Essen

Nun zum schmackhaften Teil:

Süße

In erster Linie kann man Honig dazu verwenden, um zum Beispiel Tee oder aber auch Milch und Kaffee zu süßen, ohne auf die industriell verarbeiteten Zucker zurückgreifen zu müssen.

Salatdressing

Ja, richtig gelesen. Auch im Salatdressing oder im Salat selbst kann man Honig super verwenden. Hier kann man sowohl damit süßen, als auch den Geschmack in eine bestimmte Richtung lenken.

Backwaren

Zusätzlich dazu ist bei jedem guten Bäcker sowohl beim Frühstück als auch bei den Backwaren Honig im Einsatz. Entweder als Brotaufstrich oder aber ebenfalls zum Süßen oder für einen gewissen besonderen Geschmack.



Ist Honig gesund?

Wer sich ein wenig mit gesunder Ernährung beschäftigt oder beschäftigt hat, wird zwangsläufig darauf gestoßen sein, dass man Honig als gesunde Alternative zum industriellen Zucker aus Zuckerrohr verwenden sollte. Doch durch die verschiedenen Zuckerarten wie Fructose, Glucose, Saccharose etc. ist er etwa so kalorienhaltig wie der Rohrzucker selbst. Doch durch die Fructose im Honig ist er geschmacklich süßer und man verwendet weniger Menge, um den gleichen Geschmack zu erzeugen.

Auch hat der Honig im Gegensatz zum herkömmlichen Zucker die Eigenschaft, dass er entzündungshemmende Stoffe enthält, die zum Beispiel bei Magen-Darm-Beschwerden oder Erkältungen hilfreich sein können. Auch haben die im Honig enthaltenen Antioxidantien eine positive Wirkung hinsichtlich des Herz-Kreislauf-Systems und beugen somit auch Krankheiten vor.


Süßspeisen mit Honig

Selbstgemacht oder im Restaurant; hier sind einige Süßspeisen, die auf Honig nicht verzichten können:

  • Griechischer Joghurt mit Honig: aufgewertet mit Früchten (z.B. Feigen oder Aprikosen) oder Nüssen, kann man dieses einfache Gericht sowohl zuhause als auch beim Griechen genießen.

  • Baklavadieses südländische Gericht aus Blätterteig und mit einer Garnitur aus Pistazien kann ebenfalls ohne Honig nur schwer nachgemacht oder genossen werden.

  • Türkischer Honig: wie schon der Name sagt, ist eine der Hauptzutaten hier der Honig, insbesondere Waldhonig. Mit etwas Eischnee und Früchten ist dieser auch super schnell zuhause gezaubert.

  • Honigwein: auch für die Alkoholliebhaber hat der Honig etwas zu bieten: Met hat in etwa 11 – 16 Vol.-% und kann sowohl warm als auch kalt getrunken werden.


Für die Naschkatzen: Honigwaffeln sind auch super fein. :)