Der mit dem Blubb…

Durch Captain Iglo und die grünen Smoothies ist »Spinat« wohl mittlerweile jedem ein Begriff. Auch früher schon wurden dem Spinat ein paar magische Fähigkeiten zugeschrieben – ich sage nur: Popeye und seine wachsenden Muskeln!


Doch was ist Spinat?

Pflanzenbiologisch würde man den Spinat wohl als krautartige grüne Pflanze beschreiben. In den heimischen Küchen ist er eher als Blattgemüse bekannt und geschätzt.

Seinen ersten Ursprung hat der Spinat wohl in Südwestasien. Seit der Antike hat er sich seinen Stand im Mittelmeerraum und auch im restlichen Europa als kultivierte Gemüsepflanze ergattert.

Man nutzt den Spinat hierzulande als Nahrungspflanze in Blattform oder zerkleinert und meistens mit Sahne oder ähnlichen Soßen eingelegt. Neben dem reinen Verzehr zur Sättigung dient der Spinat auch als Heilpflanze. Hier ist die Wirkung gegen Magen-Darm-Beschwerden (insbesondere Blähungen) bereits bekannt. Ebenfalls soll Spinat gegen Nierensteine helfen und Fieber senken.


Auch die grüne Farbe bleibt nicht unerkannt, sodass man Spinat auch als Färbemittel – besonders bei bunten Nudeln bekannt – verwendet. Hierbei handelt es sich um das Blattgrün (Chlorophyll), welches aus den Blättern gewonnen wird. Neben den Nudeln kann man damit auch Gnocchi, Ostereier und sogar Gummibärchen färben.

Neben der sättigenden, heilenden oder färbenden Wirkung, kann man bei Spinat auch von einer gehaltvollen Mahlzeit sprechen. Er enthält bei nur 20 kcal pro 100 Gramm die Vitamine B1, B2, B6, C, E und auch Eisen, Calcium, Kalium, Magnesium, Zink,… Ein kleiner Alleskönner.

Doch Vorsicht: Eisen macht zwar bekanntlich stark, doch hat der Spinat nicht die angenommenen 35 Gramm pro 100 Gramm, sondern nur 3,5 Gramm. Da ist wohl jemandem das Komma verrutscht.


Wie kann man Spinat gut essen?

Als kleiner Alleskönner kann man den Spinat natürlich auch in fast jeder Form genießen:

  • Smoothie: 

Ob nun als grüner Smoothie zum gesunden Frühstück zusammen mit Apfel, Banane, Orange und etwa Wasser oder exotisch mit Mango und Ananas. Das ist vollkommen egal. Durch seinen hohen Gehalt an Nährstoffen und seine heilende Wirkung, schmeckt der Smoothie nicht nur gut, sondern ist gleichzeitig auch noch mehr als gesund für uns.


Das wohl bekannteste Gericht mit Spinat ist: Ei, Kartoffel und Spinat. Das Ei kann hierbei sowohl in der gerührten Form, als auch in der Spiegeleiform (sunnyside up) gereicht werden. Der Spinat wird hierbei zumeist mit einer Rahmsoße eingekocht.

  • Pizza & Pasta:

Auch auf der Pizza oder in der Nudelsoße bzw. -beilage kann man den grünen Alleskönner immer wieder entdecken. Gerne wird Spinat hierbei mit Feta Käse und Pinienkernen kombiniert.

  • Salat:

Wiederum roh findet man den Spinat in Blattform in den verschiedensten Salaten. Sei es nun ein sommerlicher Salat mit Roter Bete, Spinat und Kichererbsen oder ein Nudelsalat mit kleinen Tomätchen und Spinat.


  • Spinat mit Fisch:

Ebenfalls ein sehr beliebtes Gericht ist der Lachs auf Blattspinat – oder allgemein Fisch in Kombination mit einer Zubereitungsart des Spinates. Dies kann auch die Spinat-Feta-Fisch Füllung im Blätterteig sein.

Wusstest du schon?

Spinat enthält mehr Eisen als Eisen Spinat enthält.