Wenn Schokolade die Antwort ist, dann ist die Frage unwichtig


Schokolade löst definitiv keine Probleme, aber das tut ein Apfel auch nicht, oder?! Während man in Großbritannien heute den Tag der »Wahrheit« oder besser gesagt den »Sag die Wahrheit«-Tag feiert, so hat die USA schon verstanden, dass man manche Wahrheiten gar nicht oder nur mit einem Stück Schokolade in der Hand hören möchte.


Zartbitter, Vollmilch oder weiß?!

Der Eine liebt sie, der Andere hasst sie.

Der Eine schwört darauf, dass dies beim Abnehmen hilft, der Andere lässt sie in warmer Milch schmelzen und verfeinert sie mit einem Häubchen süßer Sahne. Schokolade. Doch welche Sorten dieses als »Genussmittel« bezeichneten süßen Leckerbissens gibt es eigentlich?!

Man unterscheidet Schokolade nach der Zusammensetzung. So wird hierbei auf den Anteil an Zucker, Kakaobutter, Kakaomasse und besonders auf den Anteil an Milchpulver eingegangen.


  • Bitterschokolade

Bei einem Anteil von mindestens 50 % bis 60 % Gesamtkakaomasse, spricht man von Bitterschokolade. Hierbei ist der Anteil der Kakaomasse deutlich höher als der Anteil der Kakaobutter. Durch den fehlenden Milchanteil und den zum Teil deutlich reduzierten Anteil an Zucker im Vergleich zur Milchschokolade, schmeckt die Bitterschokolade ihrem Namen nach nicht ganz so süß.

  • (Voll-)Milchschokolade

Milchschokolage hält sich zumeist bei einem Anteil von 18% Kakaobutter und 12 % Kakaomasse auf. Zumeist wird der Mischung mehr Zucker und vor allem noch Milchpulver hinzugegeben. Beides sorgt für den süßeren und zartschmelzenderen Geschmack auf der Zunge.

  • Weiße Schokolade

Die weiße Schokolade verzichtet komplett auf die Zugabe von Kakaomasse und somit auch die typische schokoladenbraune Farbe. Weiße Schokolade besteht nur auf Kakaobutter, Zucker und Milchzucker, sodass man ihr ebenfalls das Adjektiv »süß« zuordnen kann.


Einfach überall…

Ob als Konfekt oder als Praline. Ob als Häppchen zum Kaffee. Ob zum Trinken. Ob zum Essen. Ob als Schokoladenpudding. Ob zum Naschen. Ob zum Dippen. Eigentlich kann man Schokolade immer haben. Ob bei Liebeskummer oder als Aphrodisiakum. Ob als Aufmunterung oder als Belohnung. Man kann sie vorallem in fast jeder Form und mit fast allen Inhalten finden.

Schokoriegel in jeder Form, Farbe, mit jeder Füllung. Ob Toblerone, Kinder Riegel, Country, Duplo, als Praline oder als Tafel. Mit Erdbeersahne, Milch, Keksen und Milchcreme. Ob als Schokodrop mit Erdnuss, Keks oder einfach nur Schokolade. Ich denke, wenn ich hier nun alle Sorten, Farben, Formen und Geschmäcker aufzähle, dann dauert das Schreiben und auch das Lesen des Beitrages viel zu lang. 

Doch ich möchte zwei Sachen hervorheben, die man auch wunderbar gemeinsam auswärts genießen kann:

Meistens isst man Fondue zu Weihnachten oder zu Silvester. Grundsätzlich ist das Prinzip auch das Gleiche. Man ersetzt die Brühe mit geschmolzener Schokolade und das Fleisch mit Früchten. Ein bisschen wie auf dem Jahrmarkt mit den ganzen Ständen und den Schokofrüchten, nur eben: BESSER. Denn ich muss hier nun nichtmehr nur Erdbeeren, Trauben, Bananen oder vorgefertigte Mischungen essen, sondenr kann einfach das eintauchen, was mich gerade am meisten anlacht.


  • Trinkschokolade / Heiße Schokolade / Eisschokolade

Im Café sitzend eine heiße Schokolade mit einer feinen Sahnehaube schlürfen, das ist doch eine schöne Beschäftigung im Winter.

 Man sieht die Sahne langsam in die Schokolade zerlaufen und sie noch ein wenig mehr süßen – da läuft einem fast schon das Wasser im Mund zusammen. 

Im Sommer dann das Äquivalent dazu: die Eisschokolade. Kühles, zartschmelzendes Vanille- oder Schokoeis mit einem schönen warmen, doch immer weiter abkühlenden Kakao. Dazu Sahne und vorallem die gefrorene Schokoladensauce auf der Sahne.

Doch nun genug vom Essen…


Wusstest du schon?

Bei den Mayas waren die Kakaobohnen eine Währung. Man hat quasi mit Schokolade bezahlt.